Mit ‘Thekenteam’ getaggte Beiträge

Zum Start nach den Sommerferien gab es im Thekenteam des Jugendzentrum Freetime einige Wechsel. Zwei Mitarbeiter schieden aus und drei neue kamen hinzu.

Das Thekenteam des Freetime besteht aus Jugendlichen im Alter zwischen 12 – 17 Jahren die alle auch selbst Besucher des Jugendzentrums sind. Sie melden sich freiwillig für die Mitarbeit im Thekenteam und können dann – nach zweimaligem Probearbeiten und einer Hygieneschulung beim Gesundheitsamt – ihre Dienste antreten. Diese Dienste laufen dann nach einem festen Dienstplan ab, welcher immer für 6 Monate im Voraus erstellt wird. Zu den Öffnungszeiten am Dienstag, Mittwoch und Freitag stehen sie dann hinter der Theke und bewirten die Besucher mit Essen und Getränken. Diese Tätigkeit üben sie so lange aus, wie es zu ihrem Schulalltag und ihrem Leben passt. Im Durchschnitt bleiben die Jugendliche 2-3 Jahre im Thekenteam bevor sie dann aus schulischen, beruflichen oder privaten Gründen wieder aussteigen.

In diesem Sommer war genau dies bei zwei Mitarbeitern der Fall. Marvin Weber hat im Sommer 2020 seinen Schulabschluss gemacht und zum 1. September eine Lehre begonnen. Somit ist es ihm nicht mehr möglich, weiterhin dem Thekenteam anzugehören. Nach knapp zwei Jahren beendete er seine Tätigkeit im Thekenteam. Er zählte in dieser Zeit stets zu den zuverlässigen und sehr ordentlichen Mitarbeitern. Ebenso beendete Selina Jakob aus schulischen Gründen ihre Tätigkeit im Thekenteam. Die Gymnasiastin muss sich nun auf die Schule und das Abitur konzentrieren. Mit Ihr verliert das Thekenteam die bislang Dienstälteste Mitarbeiterin in den 15 Jahren in denen es das Thekenteam nun bereits gibt. Im April 2015 stand sie erstmals hinter Theke. Letztmals kurz vor den Sommerferien im Juli 2020. In dieser Zeit hat sie 77 Mal „den Laden geschmissen“ und wurde in dieser Zeit drei Mal als Mitarbeiterin des Jahres ausgezeichnet.

Anfang 2020 stießen bereits drei neue Mitarbeiter zum Thekenteam dazu. Damals meldeten sich Finley Pohl, Aaron Röhrle und Finn Weber bei Jugendreferent Martin Jakob mit dem Anliegen, ins Thekenteam einsteigen zu wollen. Alle drei absolvierten ihr Probearbeiten im Januar und Februar und besuchten Ende Februar die Hygieneschulung beim Gesundheitsamt in Künzelsau. Als sie dann endlich nach den Faschingsferien in Ihren Dienst starten und somit ihr Taschengeld aufbessern wollten, kam ihnen die Corona-Pandemie dazwischen. Das Freetime musste für 100 Tage schließen und als nach den Pfingstferien der Betrieb langsam wieder hochgefahren wurde, gab es erst einmal keine Thekendienste. Somit konnten alle drei erst nach den Sommerferien richtig durchstarten.

Das Thekenteam 2020 noch mit Selina Jakob und Marvin Weber.

Um Selina und Marvin gebührend zu verabschieden und den Rest des Thekenteams nach so langer Pause wieder auf die Tätigkeit hinter der Theke einzustimmen, gab es ein gesondertes Treffen in der ersten Schulwoche. Gemeinsam wurden die Abläufe und die besonderen Hygienemaßnahmen besprochen die aktuell gelten. Am Ende bekamen Selina und Marvin jeweils noch eine Bilderkollage mit Fotos aus ihrer Tätigkeit in den letzten Jahren überreicht, worüber sich beide sehr freuten.

Verlassen das Thekenteam. Selina Jakob und Marvin Weber.

Das Thekenteam des Jugendzentrum Freetime beseht aus Pfedelbacher Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren. Es unterliegt einem ständigen Wandel, da ältere Teilnehmer nach einer gewissen Zeit aus dem Team ausscheiden und dafür wieder Jüngere nachrücken. Seit den Faschingsferien gehören nun drei neue Mitarbeiter zum Thekenteam.

Finn Weber, Finley Pohl und Aaron Röhrle

 Finn Weber, Finley Pohl und Aaron Röhrle heißen die drei Neuen im Thekenteam. Von Anfang des Jahres bis zu den Faschingsferien Ende Februar absolvierten alle drei an jeweils zwei Abenden ihr Probearbeiten. Danach entschieden alle drei, dass Ihnen diese Tätigkeit Spaß macht und sie gerne zum Thekenteam dazugehören möchten. Auch Jugendreferent Martin Jakob war mit ihnen während des Probearbeitens zufrieden, so dass zur endgültigen Aufnahme ins Thekenteam nur noch eine Sache fehlte: Die Hygieneschulung beim Gesundheitsamt in Künzelsau. Diese absolvierten die drei dann in den Faschingsferien, also eine Woche bevor das Corona-Virus zum Hauptthema im Gesundheitsamt wurde. Zusammen mit Martin Jakob ging es an einem Vormittag der Faschingsferien nach Künzelsau. Dort hörten sich alle die etwa einstündige Unterweisung durch Frau Gässler an und übten anschließend das richtige desinfizieren der Hände. Unter einer UV-Lampe konnten sie dann sehen, wie gut sie sich ihre Hände desinfiziert hatten bzw. an welchen Stellen das Mittel nicht ausreichend auf der Haut aufgetragen wurde.

Gut geschult und voller Tatendrang freuten sich Aaron, Finn und Finley darauf, nun selbständig im Jugendzentrum Freetime den Thekenbetrieb leiten zu dürfen. Diese Vorfreude wurde durch die Corona-Pandemie jedoch jäh ausgebremst. Direkt nach den Faschingsferien musste das Freetime geschlossen werden. Wann es wieder öffnen wird kann momentan niemand vorhersagen. Somit müssen die drei neuen Thekenmitarbeite genauso auf Ihren ersten Thekendienst warten, wie die anderen Jugendliche auf die Wiederöffnung des Jugendzentrums warten. Eines steht jedoch fest: Irgendwann wird dies der Fall sein und dann steht das aktuell neunköpfige Thekenteam bereit um den Betrieb wieder aufzunehmen.

Eine große Höhle auf der Schwäbischen Alb, tief unter der Erde wo im Winter rund 20.000 Fledermäuse überwintern. Das war am vergangenen Samstag das Ziel des Thekenteam des Jugendzentrum Freetime beim jährlichen Thekenteamausflug.

Einmal im Jahr gibt es im Jugendzentrum Freetime einen ganz exklusiven Ausflug, der nur ganz bestimmten Personen vorbehalten ist. Dem Thekenteam des Jugendzentrums. Dieses Team besteht aktuell aus fünf Personen im Alter zwischen 14 – 17 Jahren. Sie bewirten das ganze Jahr über während der Öffnungszeiten die Besucher des Jugendzentrums. Als Dankeschön dafür, wird dann – mit dem von ihnen selbst erwirtschafteten Geld – einmal pro Jahr ein Ausflug gestartet. Dieses Jahr hieß das Ziel „Falkensteiner Höhle“ auf der Schwäbischen Alb. Diese Höhle ist eine sogenannte wilde Höhle. Sie ist naturbelassen und nicht für Touristen ausgebaut. Das bedeutet: Keine Wege, Geländer und auch kein Licht. Außerdem ist die „Falki“, wie die Höhle auch genannt wird, zum großen Teil eine Wasserhöhle. Daher ist eine Begehung nur mit Neoprenanzug, Helm und Stirnlampe möglich.

Früh morgens um 7:30 Uhr war Abfahrt in Pfedelbach. Etwas verschlafen aber mit großer Vorfreude trafen die fünf Thekenmitarbeit Selina Bertet, Diana Massold, Selina Jakob, Paul Seemann sowie Dominik Pietzko am Treffpunkt ein. Ebenfalls dabei waren Aleksandar Petrovic, der bis Ende 2016 zum Team gehörte sowie die Betreuer Martin Jakob und Patrick Braun. Pünktlich um 9:30 Uhr waren wir am vereinbarten Treffpunkt, wo wir von den Guids von Team-X empfangen wurden. Nachdem alle einen Neoprenanzug samt Helm und Stirnlampe bekommen hatten, ging es ab in die Höhle. Schon nach wenigen Metern wurde es sehr eng und absolut dunkel. Nur die Lichtkegel der Stirnlampen erhellten die Finsternis und spiegelten sich im Wasser. Unser Guide Daniel erzählte uns immer wieder einige interessante Begebenheiten zur Höhle, während wir uns immer weiter ins Innere vorwagten. An einigen Stellen mussten wir uns durch enge Felsspalten quetschen, die noch dazu bis Brusthöhe mit Wasser gefüllt waren. An einem Abschnitt gab es eine Engstelle, durch die gerade so der Hals durch passte. Oben und unten war es etwas breiter. Auch hier quetschten wir uns alle durch. Laufend, kabbelnd und schwimmend im eiskalten Wasser bewegten wir uns immer weiter voran. Zwischendurch gab es auch größere Kammern mit Tropfsteinen. Nach rund 75 Minuten waren wir knapp 500 Meter weit in die Höhle vorgedrungen. Ab dort hätte eine kurze Passage getaucht werden müssen um in einen anderen Höhlenteil zu gelangen. Dies war in unserer Tour aber nicht enthalten. Einige wären gerne hindurch getaucht, andere wiederum waren froh, dass wir an dieser Stelle wieder umkehrten. Tauchen im eiskalten Wasser bei völliger Dunkelheit wäre für manche doch etwas zu viel des Guten gewesen. Dennoch hatten alle – trotz eisiger Hände – viel Spaß. Zwischendurch kam es bei einer Raststelle sogar zu einer Lehmschlacht. Alle rieben sich gegenseitig mit Lehm ein, so dass unsere Gesichter aussahen, als kämen wir gerade aus einer Schönheitsbehandlung mit Heilschlamm.

Der Rückweg war zwar der Gleiche wie der Hinweg, da die Höhle keine Durchgangshöhle ist, dennoch kam einem die Höhle ganz anders vor. Als wir nach rund 2,5 Stunden wieder das Tageslicht erblickten, mussten sich unsere Augen erst daran gewöhnen. Die Farben des Waldes und die Gerüche waren viel intensiver nach dieser relativ langen Zeit unter Tage. Auf der Rückfahrt nach Pfedelbach standen wir leider noch im Stau, doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Es war ein tolles Teamerlebnis und für jeden eine ganz neu Erfahrung. Und genau darum ging es an diesem Tag auch. Als Team etwas neues und spannendes zu erleben um mit neuer Motivation in die nächste Thekendienst-Saison zu starten.

 

Seit Januar 2013 gibt es im Jugendzentrum Freetime ein Theken-Team, welches während der Öffnungszeiten die Besucher bewirtet. Als Dankeschön für diese Tätigkeit, gibt es einmal pro Jahr einen Tagesausflug nur für dieses Team.

Am 29. November 2014 war es mal wieder soweit. Um 11 Uhr trafen sich die fünf Thekendienstmitarbeiter Andreas Schneider, Dawid Pietzko, Aleksandar Petrovic sowie die Zwillinge Jeremy und Jermane Melzig mit Jugendreferent Martin Jakob und seiner neuen Kollegin Jasmina Ghersi-Glück im Freetime. Der Tag begann mit einer Auffrischung der Hygieneschulung die alle fünf vor zwei Jahren beim Gesundheitsamt abgelegt hatten. Im Anschluss wurde in einem kleinen Workshop besprochen, wie der Thekendienst noch besser organisiert und die Abläufe noch verbessert werden können. Als die Ergebnisse gesammelt und gesichert waren, ging es los nach Würzburg. Ziel war die dortige LaserTag Arena. Nach einem Zwischenstopp zum Mittagessen erreichten wir gegen 15 Uhr unser Ziel. Gemeinsam mit 14 anderen Spielern ging es dann in die Arena. Bei LaserTag geht es darum, in einer recht dunklen Hallen in zwei Teams gegeneinander anzutreten. Jeder Spieler bekommt eine Weste mit Sensoren sowie eine Laserpistole mit der die Gegner treffen muss. Voller Vorfreude starteten wir in unser erstes 20 Minuten Spiel. Dies gewannen wir klar gegen unsere Gegner. Mit taktischem Vorgehen überrumpelten wir das gegnerische Team. Im zweiten Spiel dann das selbe Bild. Wir nutzen unseren Vorteil, die Arena schon vom ersten Spiel her zu kennen, und gewannen dadurch auch unsere zweite Runde gegen neue Gegner klar mit über 1.000 Punkten Vorsprung. In unserem dritten und letzten Spiel wurde die gegnerische Mannschaft dann durch vier weiteren Spielern verstärkt. Diese Überzahl machte sich bemerkbar. Dennoch gelang es uns – vor allem durch gute Teamarbeit und gute Deckung – zu punkten. Am Ende gewannen wir auch dieses Spiel, wenn auch nur knapp. Nach 60 Minuten rennen in der Arena waren alle komplett verschwitzt aber glücklich. Es hatte sehr viel Spaß gemacht, das Team weiter zusammen geschweißt  und war eine ganz neue Erfahrung für uns alle. So machten wir uns kurz nach Einbruch der Dunkelheit auf zum Abendessen und anschließend auf den Weg nach Hause. Für Andreas Schneider war dieser Tag auch gleichzeitig sei Abschied aus dem Theken-Team. Der 18-jährige wird das Team zum Jahresende verlassen und so neuen Jugendlichen die Chance bieten ins Theekenteam einzusteigen.

 

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