Mit ‘Kinder’ getaggte Beiträge

Die Osterferien waren 2017 – was das Wetter angeht – alles andere als berauschend. Dennoch fanden alle geplanten Ferienaktionen des Jugendreferat Pfedelbach statt, wenn auch zum Teil bei niedrigen Temperaturen.

Los ging es in der ersten Ferienwoche mit einer Kanutour auf dem Kocher. Bei ganz ordentlichen Temperaturen um 15 Grad ging es von Braunsbach über Steinkirchen nach Kocherstetten. Mit sechs Kanus wurden die 9 Kilometer auf dem Wasser zurückgelegt. Gekentert ist an diesem Tag zum Glück niemand, denn die Wassertemperatur lag bei etwa 5 Grad. Das hielt Jugendreferent Martin Jakob und Jermane Melzig jedoch nicht davon ab, am Ende am Wehr in Kocherstetten noch eine Runde im Kocher zu schwimmen.

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In der zweiten Ferienwoche gab es im Jugendzentrum Freetime am Dienstag und Mittwoch verlängerte Öffnungszeiten. An beiden Tagen war das Freetime von 16 – 21 Uhr geöffnet. In dieser Zeit hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich zu verkleiden und bei einem lustigen Fotoshooting fotografieren zu lassen. Die schönsten Schnappschüsse konnten sich die Jugendlichen dann für 1 Euro pro Foto inklusive einem Rahmen auf einem speziellen Fotodrucker ausdrucken lassen und mit nach Hause nehmen. Das verkleiden und blödeln vor der Kamera machte allen großen Spaß.

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Am Mittwochmittag stand eine GPS Schnitzeljagd durch Pfedelbach auf dem Programm. Bewaffnet mit GPS Geräten ging es in kleinen Gruppen, bei gerade einmal 8 Grad Celsius, quer durch Pfedelbach. Insgesamt 10 Stationen mussten gefunden, an Jeder eine Frage beantwortet und am Ende die Zielkoordinaten eingegeben werden. Das Mädchenteam bestehend aus Sandra, Carolin, Julia und Sabrina war dabei am schnellsten unterwegs und gewann die Schnitzeljagd nach knapp zwei Stunden.

Das Wetter spielte am Donnerstag für uns mal keine Rolle, denn da ging es ins Pfedelbacher Hallenbad. Von 13 – 17 Uhr waren wir dort alleine zugange. Beim rumtoben mit den Schaumstoffmatten, bei verschiedenen Spielen und einem kleinen Wettbewerb kam keine Langeweile auf. Unter Anderem mussten bei einem Spiel 100 gelbe Plastikenten eingesammelt werden, die zuvor im Becken verteilt wurden. Das Ganze natürlich in zwei Teams als Wettstreit.

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Insgesamt waren es viert tolle Tage mit verschiedensten Angeboten die von mehr als 50 Pfedelbacher Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Osterferien in Anspruch genommen wurden.

Spielkonsolen und Videospiele sind bei jungen Menschen heutzutage hoch im Kurs. Da könnte man meinen, dass die guten alten Brettspiele im Jahr 2016 keinen großen Reiz mehr auf sie ausüben. Doch genau das Gegenteil ist der Fall.

Im Jugendzentrum Freetime stehen Gesellschafts- und Brettspiele schon seit Jahren hoch im Kurs. Regelmäßig sitzen einige der jungen Leute am Tisch im großen Aufenthaltsbereich und spielen zu viert, fünft oder sechst Brettspiele. Häufig die Klassiker Risiko oder Monopoly, aber auch neuere Gesellschaftsspiele wie Zug um Zug (Spiel des Jahres 2004) oder Colt Express (Spiel des Jahres 2015). Da bot sich ein Ausflug zur Spielemesse nach Stuttgart geradezu an. Am vergangenen Freitag war auf der Messe noch dazu die „Lange Spielenacht“. Dies bedeutete, dass man regulär bis 18 Uhr an den Messeständen Spiele kaufen, danach jedoch noch bis 22 Uhr mehr als 300 Spiele ausleihen und dort spielen konnte. Diese Gelegenheit nutzten wir. Zusammen mit den Jugendhäusern aus Künzelsau und Kupferzell fuhren wir um 14:30 Uhr los nach Stuttgart. Dort angekommen teilten wir uns in kleine Gruppen auf, um die große Messehalle 1 zu durchforsten und Ausschau nach interessanten Spielen zu halten. Um 17:30 Uhr – eine halbe Stunde bevor die Messestände schlossen – trafen wir uns wieder und beratschlagten, welche Spiele wir für das Jugendzentrum kaufen sollten. Unsere Wahl fiel auf drei Spiele. Mit dabei auch ein Spiel namens Codenames, welches als „Spiel des Jahres 2016“ ausgezeichnet wurde. Außerdem auch das Strategiespiel „7 Wonders“, welches dem Spieleklassiker Siedler von Catan gleicht, jedoch als Kartenspiel gespielt wird. Die spektakulärste Neuanschaffung war sicher das sehr komplexe Strategiespiel namens: Zobicide-Black Plague. Dieses Spiel ist ein kooperatives Brettspiel, bei dem alle Mitspieler vor dem Hintergrund einer mittelalterlichen Zombieapokalypse gemeinsam bestimmte Missionsziele zu erreichen versuchen. Dabei spielen alle Mitspieler gemeinsam im Team gegen das Spiel. Entweder gewinnen am Ende die Spieler, indem sie die Mission schaffen, oder das Spiele (die Zombies) gewinnen.

Alle drei Neuanschaffungen packten wir direkt auf der Messe noch aus und spielten sie ein erstes Mal. Da lange Spielenacht auf der Messe war, gab es dort auch sogenannte „Spieleerklärer“. Diese konnte man zu sich an den Tisch holen um sich das Spiel erklären zu lassen. Dies taten wir dann auch. So lernten wir sehr schnell das Spiel 7 Wonders kennen. Diana, Tamara, Selina, Paul und Stefan spielten die erste Runde mit. Zunächst waren die vielen Regeln noch etwas verwirrend, doch das legte sich schnell. Besonders Paul gefiel die erste Runde sehr gut, denn er gewann die Premiere. Das Spiel Zombicide konnten wir leider nur kurz anspielen und uns die Grundfunktionen erklären lassen. Eine erste komplette Spielrunde dieses Spiels wird es dann an einem speziellen Spieleabend im Freetime geben. Der Grund: Eine Mission diese Spiels dauert zwei bis drei Stunden.

Am Ende des Tages waren sich alle Jugendlichen einig, dass sich der Ausflug auf die Spielemesse nach Stuttgart definitiv gelohnt hat. Es war ein tolles Erlebnis, gemeinsam eine Messe zu besuchen und dort dann auch noch einige neue Spiele für das Jugendzentrum kaufen zu können. Als wir gegen Mitternacht wieder in Pfedelbach waren, hätten einige am liebsten gleich noch eine spontane Spielenacht im Jugendzentrum eingelegt. Dieser Wunsch wurde Ihnen nicht erfüllt. Während der nächsten Öffnungsabende des Freetime werden jedoch mit Sicherheit viele Stunden mit dem Spielen der neuen Brettspiele vergehen. Wer Lust hat, die erwähnten Spiele einmal kennen zu lernen, darf gerne zu den Öffnungszeiten (Di. + Mi. von 17 – 20 Uhr und jeden zweiten Freitag von 17 – 22 Uhr) im Jugendzentrum vorbei schauen. Wir freuen uns immer auf neue Besucher (ab 12 Jahre), vor allem auf Solche, die ebenfalls Brettspiele lieben.

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Zum dritten Mal in Folge fand in der ersten Ferienwoche der Sommerferien in Pfedelbach der „Mitmach-Circus“ statt. Wie der Name schon verrät, verbirgt sich dahinter eine Woche Circus, bei der die Kinder die Artisten sind und selbst Kunststücke einstudieren. Nachdem der Mitmach-Circus in den vergangenen beiden Jahren im Schlossgraben des Pfedelbacher Schlosses stattgefunden hatte, ging es in diesem Jahr erstmals in die Sporthalle. Der Hauptgrund hierfür war, dass in der Halle auch andere Disziplinen angeboten werden konnten, die im Freien nicht realisierbar sind.

 Innerhalb von nur 10 Tagen nach Anmeldungsstart im Juni waren die 50 Plätze bereits belegt. Letztlich konnten wir sogar noch die Kinder von der Warteliste mit dazu nehmen, so dass vom 1. – 5. August täglich 56 Kinder im Alter zwischen sieben und 15 Jahren vor der Sporthalle eintrafen. Nach einer Spiel- und Aufwärmrunde ging es täglich in die verschiedenen Kurse. Jedes Kind hatte sich zwei Disziplinen ausgesucht. Die eine fand am Vormittag, die Andere am Nachmittag statt. Zur Auswahl standen Akrobatik, Seillaufen, Trapez, Kugel, Jonglage, Einrad, Trampolin, Diabolo und Clownerie. Mit großem Eifer und viel Spaß an der Bewegung trainierten die Kinder täglich von 10 – 16 Uhr unter der Anleitung von sechs Trainern des Circus Compostelli aus Schwäbisch Hall. Für den reibungslosen Ablauf, das täglich warme Mittagessen sowie alles im Hintergrund sorgten Jugendreferent Martin Jakob und seine Kollegin Jasmin Ghersi-Glück sowie zwei Praktikantinnen.

Am Donnerstag ging es dann schon los mit den Vorbereitungen für den großen Auftritt am Freitag um 17 Uhr. Die Einzelnen Nummern wurden zu einem Gesamtauftritt zusammen gefügt und die Abläufe einstudiert. Der Freitag stand ganz unter dem Zeichen des letzten Feinschliffs sowie der Generalprobe am Nachmittag. Um 16:30 Uhr trafen die ersten Zuschauer in der Sporthalle an der Schanz ein. Die kleinen Artisten waren zu diesem Zeitpunkt schon umgezogen und hielten sich in den Umkleidekabinen auf. Als um 17 Uhr rund 250 Besucher einen Platz gefunden hatten, konnte die Circus-Gala unter dem Motto „360 Grad“ beginnen. Dabei saß das Publikum in der Mitte und die Artisten traten rings herum im Kreis auf, eben 360 Grad. Das Publikum musste sich also zu jeder Aufführrung mit drehen.

Der 75 minütige Auftritt brachte das Publikum zum Staunen. Mehrfach gab es tosenden Applaus von den Rängen. Kein Wunder, war das Niveau der einzelnen Auftritte zum Teil doch sehr hoch. Die 6 Einradfahrer/innen zeigten waghalsige Kunststücke. Es war im Prinzip eine Akrobatik Nummer auf Einrädern. Auch die Trapezkünstler zeigten waghalsige Kunststücke in luftiger Höhe. Ruhiger und konzentrierter, doch nicht weniger Spektakulär, war der Auftritt der Seilläufer. Vorwärts- und Rückwärtslaufen auf dem Drahtseil waren dabei die einfachsten Darbietungen. Es folgten ein Spagat auf dem Seil sowie das übersteigen anderer Personen.

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Durch das Programm führten die Clowns, die mit witzigen Einlagen gekonnt zu der nächsten Nummer überleiteten. Am Ende stand das große Finale. Alle 56 Kinder bauten eine große Menschenpyramide, ein tolles Fotomotiv für die Zuschauer.

Auch 2017 will das Jugendreferat den Mitmach Circus gerne wieder für Pfedelbacher Kinder anbieten. Hierzu sind wieder Spendengelder notwendig. Sobald also die Finanzierung gesichert ist, werden wir den Circus Compostelli wieder buchen. Danke an dieser Stelle auch an die Spender und Unterstützer des diesjährigen Mitmach Circus. Diese sind die Gemeinde Pfedelbach, die das Ferienprogramm sowohl finanziell als auch durch die kostenlose Bereitstellung der Turnhalle unterstützt hat, die Familie Otto Rettenmaier aus Heilbronn die ebenfalls Geld für die offene  Jugendarbeit in Pfedelbach gespendet hatten so dass wir diese Spende in den Circus einfließen lassen konnten, an das Getränke Paradies Seitz für die Getränkespende sowie an Familie Stapf die über ihren Hofladen Tomaten und Gurken für die Salate gespendet hatten. Außerdem auch einen herzlichen Dank an alle Eltern für die Kleinspenden sowie die tolle Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder. Gemeinsam ist es uns gelungen, wieder ein sehr attraktives Ferienprogramm in Pfedelbach zu gestalten.

INFO: Fotos von den fünf Tagen finden sie im Internet auf der Seite des Jugendreferates Pfedelbach unter www.jugendreferat-pfedelbach.de

Beim Pfedelbacher Frühling am vergangenen Wochenende beteiligte sich auch das Jugendreferat Pfedelbach wieder mit verschiedensten Aktionen. Von Kulinarischem über Sehenswertes bis hin zu Spaßigem wurde viel geboten.

Am Samstag und Sonntag boten Jugendliche des Jugendzentrums Freetime in Ihrem Stand im Schlossgraben Waffeln am Stiel an. Diese besondere Form der Waffeln gibt es nur beim Stand des Jugendzentrums. In sechs Schichten arbeiteten immer zwei bis drei Jugendliche zusammen mit einem ehrenamtlichen Mitarbeiter im Waffelstand. Nachdem der Samstag verhalten angelaufen war, ging es am Sonntag dafür richtig rund. Innerhalb kürzester Zeit wurden 40 Kilo Waffelteig verbraucht und zu Stielwaffeln verarbeitet. Die riesige Menge Teig hatten die fleißigen Mädchen Selina und Maylin Jakob, Sera Aykurt und Kim Schmidt hergestellt.

Am Sonntagmittag wurde dann von 14 – 18 Uhr auch ein „Tag der offenen Tür“ im Jugendzentrum angeboten. Viele Festbesucher nutzten die Gelegenheit um einmal einen Blick in das Pfedelbacher Jugendzentrum zu werfen, von dem sie sonst nur im Gemeindeblatt lesen, wie viele sagten. Bewirtet wurden sie dort von unserem Thekenteam, das freundlich und kompetent gratis Kaffee verteilte und die anwesenden Jugendlichen mit Pizza und Getränken versorgte. Ebenfalls von 14 – 18 Uhr hatte auch wieder – die aus dem Vorjahr beliebte – Rollenbahn geöffnet. Die 18 Meter lange Bahn, in der Kinder in Kisten sitzend den Schlossgraben hinabsausen konnten, war wieder einmal der absolute Renner. Schnell bildete sich eine Schlange von Kindern am Einstieg. Manche Kinder nutzten dieses kostenlose Angebot auch mehrfach. Einige stürzten sich bestimmt 30 Mal in der Kiste sitzend nach unten.  In den vier Stunden, in denen die Bahn in Betrieb war, gab es nicht eine Pause. Rund 1.000 Fahrten wurden realisiert, bevor die Bahn um 18 Uhr zum Bedauern der Kinder schloss. Betreut wurde diese Aktion von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Jugendzentrums Freetime.

 

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