Mit ‘Jugendliche’ getaggte Beiträge

Salto, Einrad und Tor. In dieser Reihenfolge wurde der 5. Pfedelbacher „Ferien Fun Sport Tag“ in der Sporthalle an der Schanz angegangen. Rund 30 Jugendliche nahmen daran teil.

Es war noch relativ früh als wir uns vor der HallPlakat Sporttag 2016e trafen. Naja, eigentlich ja nicht, denn es war immerhin schon 10 Uhr morgens. Für viele Jugendliche ist diese Zeit in den Schulferien aber dennoch mitten in der Nacht. Einige lockte der Sporttag – und die damit verbundene Aussicht auf viel Spaß und Action – dennoch zu „früher Stunde“ in die Sporthalle. Andere nutzen dagegen lieber die Möglichkeit, erst zwischen 12:00 und 12:30 Uhr in die Halle kommen zu können. Für alle die es schon morgens aus den Betten geschafft hatten, begann der Sporttag mit einer Aufwärmrunde. Es wurde etwas gelaufen und natürlich gedehnt. Anschließend wurde eine gemeinsame Runde Brennball gespielt, bevor es dann in den freie Teil ging. Dort wurden zwei Trampoline aufgebaut, der Basketballkorb von der Decke herunter gelassen und eine Tischtennisplatte aufgebaut. Außerdem konnte Badminton und Fußball gespielt werden. Alles stand zur freien Nutzung bereit. So konnte jede/r der Teilnehmer im Alter zwischen 10 – 17 Jahren das machen, was er oder sie gerade Lust hatte. Einige hatten auch ihre Einräder und Jongliersachen mitgebracht und nutzen die Halle zum üben. Wieder Andere wollten spontan das Einrad fahren lernen, merkten aber schnell, dass dies ein dickes Brett ist das es zu bohren gilt.

Nach der Mittagspause bauten wir Mitarbeiter dann einen Hindernisparcours auf. Dieser verlief quer durch die Halle. Diesen durften dann alle Anwesenden durchlaufen. Dabei wurde die Zeit gestoppt und geschaut, wer der und die Schnellste von allen ist. Dabei galt es Hindernisse zu überwinden, unter Hindernissen hindurch zu kriechen und weitere Schwierige Passagen zu meistern. So musste auch von einem Kasten zum Anderen mit Hilfe eines Taus geschwungen und über eine Bank in 1,5 Meter Höhe balanciert werden. Den Abschluss des Parcours bildete eine Slalomstrecke, die man bäuchlings auf einem Rollbrett liegend bewältigen musste. Dieser Teil war der kraftraubendste von allen.

Im letzten Drittel des bis 16 Uhr dauernden Sporttages wurde dann mit Matten ein Boxring aufgebaut. Hier konnten immer zwei Personen einen Boxkampf austragen. Das Ganze natürlich freiwillig und nach klaren Regeln. Diese Möglichkeit nutzen viele der Jugendlichen. Es gab hitzige und zum Teil hart geführte Kämpfe.

Den Abschluss dieses kostenlosen Ferienangebotes des Jugendreferates Pfedelbach bildete dann ein Fußballspiel auf zwei Tore. Das wichtigste jedoch war, dass sich beim Sporttag niemand verletzte und der Spaßfaktor an diesem Tag wieder sehr hoch war. Die Jugendlichen konnten sich ohne Leistungsdruck in vielen Dingen ausprobieren und nahmen – außer eventuell etwas Muskelkater am nächsten Tag – viele positive Erfahrungen mit nach Hause.

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Seit 3,5 Jahren befindet sich das Pfedelbacher Jugendzentrum nun schon in den Räumlichkeiten des Marstallgebäudes. Von Anfang an gibt es dort auch einen Thekenbereich, in dem ein Thekenteam die Besucher bedient. Dieses Team besteht aus drei Jungs und fünf Mädchen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren. Woche für Woche arbeiten dieses jungen Leute dort nach einem Schichtplan. Am ersten Ferientag der Faschingsferien wurde nun ein Thekenteamtag inklusive Küchengroßputz veranstaltet.

Begonnen wurde der Tag um 11 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück. Danach wurden die Jugendlichen in drei Putzteams mit bestimmten Aufgaben eingeteilt. Nacheinander wurden diese Aufgaben dann erledigt. Alle Schränke wurden ausgeräumt und ausgewischt, die Küchenfronten gesäubert, der Kühlschrank zur Seite gerückt und dahinter gewischt, die Gefrierschänke und der Kühlschrank von innen gesäubert und auch der Backofen wurde geschrubbt. Nicht zuletzt wurde auch die Theke gründlich gereinigt und zum Schluss wieder alles sauber und ordentlich eingeräumt. Rund drei Stunden dauerte die gesamte Putzaktion. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Backofen und die Backbleche könnte man nun als neuwertig verkaufen und auch alles Andere erstrahlt in neuem Glanz. Der Aufwand hat sich gelohnt und die acht Jugendlichen des Thekenteams haben sich mächtig ins Zeug gelegt.

Vielen Dank an die fleißigen Helfer Selina Bertet, Viktoria Fejes, Paul Seemann, Maja Demirci, Diana Massold, Selina Jakob, Dominik Pietzko und Aleksandar Petrovic.

 

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Um dem drohenden Weihnachsspeck vorzubeugen, ging es kurz vor Weihnachten noch einmal richtig sportlich zur Sache. Die Sportgruppe Taläcker hatte in Kooperation mit dem Kreisjugendring alle Jugendhäuser des Hohenlohekreises zum Streetball Turnier in die Spoarthalle Taläcker eingeladen. Beim Streetball wird in Teams zu drei Personen auf einen einzigen Korb Basketball gespielt. Das Team, das zuerst 10 Punkte hatte oder nach 10 Minuten vorne lag, gewann das Spiel für sich. So traten 14 Teams in verschiedenen Altersklassen gegeneinander an. Aus Pfedelbach hatten sich fünf Teams bei Jugendreferent Martin Jakob gemeldet.

Als wir in der Halle in Künzelsau-Taläcker ankamen waren einige der Jungs geschockt. Vor ihnen standen drei Jugendliche mit über zwei Meter Körpergröße! Sofort wollten sie wissen:“Wie sollen wir gegen die gewinnen?“ Das war eine berechtigte Frage. Gegen dieses Team, allesamt Basketballer im Verein, hatte letztlich keiner eine Chance. Sie gewannen das Turnier in der Altersklasse der 14 – 17-jährigen klar. Dennoch plazierten sich die Pfedelbacher Jungs in dieser Altersklasse auf guten Plätzen zwischen dem 4. und dem 9. Rang. Jugendreferent Martin Jakob war selbst auch als Spieler aktiv. Zusammen mit anderen Jugendreferenten des Hohenlohekreises belegter er am Ende mit seinem Team namens „Gurkentruppe“ den siebten Platz. In der Alterssklasse der zehn bis 13-jährigen jedoch war die Konkurenz nicht ganz so groß. Die Melzigzwillinge Jeremy und Jermane, die zusammen mit Dawid Pietzko das Team „Black and White“ bildeten, kämpften in jedem Spiel hart aber fair. So kamen sie bis ins Endspiel. Dort trafen sie auf ein Team, gegen das sie in der Vorrunde schon einmal verloren hatten. Doch mit Kampfgeist, viel Einsatz und guten Würfen konnten sie das Finale für sich entscheiden und das Turnier in Ihrer Altersklasse gewinnen. Zur Belohnung gab es ein beflocktes Basketballtrikot für jeden.

Als das Turnier zu Ende war wollten die Jungs aus Taläcker noch gerne etwas Fußball spielen. Als Gegner boten sich die Pfedelbacher Jungs an. In einem reinen Freundschaftskick gewannen die Jungs aus Taläcker am Ende knapp gegen unsere Pfedelbacher Jungs. Was jedoch sowohl beim Basketballturnier als auch beim anschließenden Fußballspiel im Vordergrund stand, war der Spaß. Dabei zu sein, sich sportlich zu betätigen und das Ganze in der Gruppe mit Freunden, das war es was zählte.

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In den Pfingstferien startete ein neues Großprojekt des Jugendreferates Pfedelbach. In Kooperation mit der Scheuerle Fahrzeugfabrik werden zwei professionelle Seifenkisten gebaut.

Plakat

Es ist der Dienstag nach Pfingstmontag, es ist kurz vor 10 Uhr und es regnet. Trotzdem stehen vier Jungs und zwei Mädchen aus Pfedelbach vor der Erich-Fritz Halle. Eigentlich haben sie ja Ferien und könnten bis mittags schlafen, doch sie stehen aus einem bestimmten Grund dort. Sie warten auf Jugendreferent Martin Jakob. Mit ihm gemeinsam gehen sie dann punkt 10 Uhr in die Lehrwerkstatt der Firma Scheuerle. Dort wartet schon Ausbildungsleiter Benjamin Falk und drei seiner AZUBIs auf die Jugendlichen. Gemeinsam mit ihnen wird in den nächsten vier Tagen mit dem Bau der beiden Seifenkisten begonnen. Wie diese aussehen sollen, wurde bereits am 10. Mai bei einem Planungs- und Konstruktionstag im Freetime festgelegt.

Zunächst gibt es noch nichts zu bohren, zu schrauben und zu sägen. Die erste Arbeit ist, den Rahmen zu konstruieren, aufzuzeichnen und die Maße festzulegen. Dies wird mit Kartons gemacht. Da das bestellte Alumaterial für die “Rennseifenkiste” aber noch nicht geliefert ist, wird  an der zweiten Seifenkiste weitergebaut. Diese soll eine “Funs-Seifenkiste” werde. Hierfür ist bereits ein altes Go-Kart-Chassi vorhanden. Dort gilt es nun einen Rahmen aus Stahlrohr sowie Seitenverkleidungen zu konstruieren. Es wird gemessen, überlegt, gesägt und gefeilt. Jeder hat seine Aufgaben. So vergeht die Zeit wie im Flug. Um 15 Uhr ist dann schon wieder Feierabend. So geht es die ganzen vier Tage lang.

Am Freitagmittag um 15 Uhr wird die erste Bauphase dann mit einer kurzen Reflektionsrunde abgeschlossen. Alle sind sich einig, dass die vier Tage sehr viel Spaß gemacht haben und wir alle viel Neues gelernt haben. Zu diesen neuen Fähigkeiten gehören das selbständige Arbeiten können mit einigen großen Maschinen der Lehrwerkstatt. Außerdem können die Jugendlichen nun schon selber schweißen. Noch nicht perfekt, das ist klar, aber immerhin konnten sie es zum ersten Mal in ihrem Leben ausprobieren. Das war Spaß und Herausforderung zugleich. Nach vielen Probeschweißnähten schweißten zwei Jungs am dritten Tag sogar selbständig einige Teile am Rahmen fest. Auch wenn nun erst der Anfang gemacht ist und noch viel Arbeit vor uns liegt, so ist der Grundstein nun gelegt. In den nächsten Monaten wird es dann in weiteren Bauphasen  weitergehen.

Zwei Highlights sollen hier noch genannt werden. Zum einen die Tatsache, dass Jannik Keller am Freitag seinen 14. Geburtstag feiern konnte und auch an diesem Tag am Projekt teilnahm. Dies zeigt, dass ihm und den anderen das Seifenkistenprojekt wirklich etwas bedeutet und sie es ernst nehmen. Als kleine Überraschung gab es für Jannik einen Geburtstagskuchen mit Kerzen darauf, den wir im Schweißraum heimlich aufgestellt hatten und ihn mit Aufgabe, er solle dort etwas schweißen, überraschten.

Das Zweite Highlight war der Besuch eines Reporters vom SWR Radio. Er hatte die Ausschreibung des Projektes im Gemeindeblatt gelesen und sich kurzfristig angekündigt. Zwei Stunden lang war er am Donnerstagmittag in der Lehrwerkstatt anwesend. Er führte Interviews mit den Jugendlichen und nahm viele Geräusche auf. Daraus wird ein etwa dreiminütiger Radiobeitrag entstehen welcher im SWR4 Frankenradio zu hören sein wird (leider schon vor Erscheinung dieses Artikels). Wir alle sind sehr darauf gespannt.

Zu guter Letzt noch ein großes Dankeschön an alle Beteiligten diese Projektes. Im Besonderen an die Firma Scheuerle Fahrzeugfabrik, die dieses Projekt voll finanziert und den Jugendlichen neben dem Spaß eine tolle Gelegenheit zur Berufsorientierung und Berufsintegration bietet.