Mit ‘Jugend’ getaggte Beiträge

Zum dritten Mal in Folge fand in der ersten Ferienwoche der Sommerferien in Pfedelbach der „Mitmach-Circus“ statt. Wie der Name schon verrät, verbirgt sich dahinter eine Woche Circus, bei der die Kinder die Artisten sind und selbst Kunststücke einstudieren. Nachdem der Mitmach-Circus in den vergangenen beiden Jahren im Schlossgraben des Pfedelbacher Schlosses stattgefunden hatte, ging es in diesem Jahr erstmals in die Sporthalle. Der Hauptgrund hierfür war, dass in der Halle auch andere Disziplinen angeboten werden konnten, die im Freien nicht realisierbar sind.

 Innerhalb von nur 10 Tagen nach Anmeldungsstart im Juni waren die 50 Plätze bereits belegt. Letztlich konnten wir sogar noch die Kinder von der Warteliste mit dazu nehmen, so dass vom 1. – 5. August täglich 56 Kinder im Alter zwischen sieben und 15 Jahren vor der Sporthalle eintrafen. Nach einer Spiel- und Aufwärmrunde ging es täglich in die verschiedenen Kurse. Jedes Kind hatte sich zwei Disziplinen ausgesucht. Die eine fand am Vormittag, die Andere am Nachmittag statt. Zur Auswahl standen Akrobatik, Seillaufen, Trapez, Kugel, Jonglage, Einrad, Trampolin, Diabolo und Clownerie. Mit großem Eifer und viel Spaß an der Bewegung trainierten die Kinder täglich von 10 – 16 Uhr unter der Anleitung von sechs Trainern des Circus Compostelli aus Schwäbisch Hall. Für den reibungslosen Ablauf, das täglich warme Mittagessen sowie alles im Hintergrund sorgten Jugendreferent Martin Jakob und seine Kollegin Jasmin Ghersi-Glück sowie zwei Praktikantinnen.

Am Donnerstag ging es dann schon los mit den Vorbereitungen für den großen Auftritt am Freitag um 17 Uhr. Die Einzelnen Nummern wurden zu einem Gesamtauftritt zusammen gefügt und die Abläufe einstudiert. Der Freitag stand ganz unter dem Zeichen des letzten Feinschliffs sowie der Generalprobe am Nachmittag. Um 16:30 Uhr trafen die ersten Zuschauer in der Sporthalle an der Schanz ein. Die kleinen Artisten waren zu diesem Zeitpunkt schon umgezogen und hielten sich in den Umkleidekabinen auf. Als um 17 Uhr rund 250 Besucher einen Platz gefunden hatten, konnte die Circus-Gala unter dem Motto „360 Grad“ beginnen. Dabei saß das Publikum in der Mitte und die Artisten traten rings herum im Kreis auf, eben 360 Grad. Das Publikum musste sich also zu jeder Aufführrung mit drehen.

Der 75 minütige Auftritt brachte das Publikum zum Staunen. Mehrfach gab es tosenden Applaus von den Rängen. Kein Wunder, war das Niveau der einzelnen Auftritte zum Teil doch sehr hoch. Die 6 Einradfahrer/innen zeigten waghalsige Kunststücke. Es war im Prinzip eine Akrobatik Nummer auf Einrädern. Auch die Trapezkünstler zeigten waghalsige Kunststücke in luftiger Höhe. Ruhiger und konzentrierter, doch nicht weniger Spektakulär, war der Auftritt der Seilläufer. Vorwärts- und Rückwärtslaufen auf dem Drahtseil waren dabei die einfachsten Darbietungen. Es folgten ein Spagat auf dem Seil sowie das übersteigen anderer Personen.

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Durch das Programm führten die Clowns, die mit witzigen Einlagen gekonnt zu der nächsten Nummer überleiteten. Am Ende stand das große Finale. Alle 56 Kinder bauten eine große Menschenpyramide, ein tolles Fotomotiv für die Zuschauer.

Auch 2017 will das Jugendreferat den Mitmach Circus gerne wieder für Pfedelbacher Kinder anbieten. Hierzu sind wieder Spendengelder notwendig. Sobald also die Finanzierung gesichert ist, werden wir den Circus Compostelli wieder buchen. Danke an dieser Stelle auch an die Spender und Unterstützer des diesjährigen Mitmach Circus. Diese sind die Gemeinde Pfedelbach, die das Ferienprogramm sowohl finanziell als auch durch die kostenlose Bereitstellung der Turnhalle unterstützt hat, die Familie Otto Rettenmaier aus Heilbronn die ebenfalls Geld für die offene  Jugendarbeit in Pfedelbach gespendet hatten so dass wir diese Spende in den Circus einfließen lassen konnten, an das Getränke Paradies Seitz für die Getränkespende sowie an Familie Stapf die über ihren Hofladen Tomaten und Gurken für die Salate gespendet hatten. Außerdem auch einen herzlichen Dank an alle Eltern für die Kleinspenden sowie die tolle Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder. Gemeinsam ist es uns gelungen, wieder ein sehr attraktives Ferienprogramm in Pfedelbach zu gestalten.

INFO: Fotos von den fünf Tagen finden sie im Internet auf der Seite des Jugendreferates Pfedelbach unter www.jugendreferat-pfedelbach.de

Neun Teams aus neun Kommunen des Hohenlohekreises gingen am Sonntag den 19. Juni 2016 beim „Spiel ohne Grenzen“ auf dem Gelände der Landesgartenschau in Öhringen an den Start. Pfedelbach wurde dabei vom Jugendzentrum Freetime vertreten.

Ohne zu wissen welche Aufgaben auf uns zukommen würden, machten wir uns am Sonntag auf den Weg zur LaGa. Wir, das waren drei Jungs und drei Mädchen des Jugendzentrum Freetime in Begleitung  von Jugendreferent Martin Jakob. Pünktlich zum Start um 10:30 Uhr am Landkreispavillion waren neun Teams erschienen. Kurz wurde der Ablauf erklärt und dann ging es auch schon los. An sechs Stationen mussten die Teams unterschiedlichste Aufgaben bewältigen. Von Geschicklichkeitsübungen über Ratespiele bis hin zu Teamaufgaben war alles dabei. So musste zum Beispiel eine bestimmte Strecke in einem Rollstuhl durchfahren oder Kegel mit einem an einer Schnur befestigten Kugel umgekegelt werden. Am Stand des THW Pfedelbach wartete ein Hindernisparcours, durch den Wasser transportiert werden musste. Innerhalb von zehn Minuten musste so viel Wasser wie möglich in einen Eimer geschüttet und dieser dann mit einer Schubkarre im Slalom zu einer Plattform gebracht werden. Von dort wurde das Wasser wieder mit zwei Bechern ausgeschöpft, nach oben auf die Plattform gereicht und von dort in einen Schlauch gefüllt. Die Wassermenge die am Ende des Schlauches heraus kam wurde gemessen und entschied über die Punkteausbeute.

Insgesamt waren es sehr vielseitige und abwechslungsreiche Stationen. Teilweise war die Größe unserer Jungs, die zuvor als ein Vorteil angesehen wurde, sogar ein Nachteil. Während unsere 12 oder 13-jährigen Gegner locker unter einem Biertisch durchkrochen, mussten sich unsere großen Jungs hier abmühen. Letztlich war mehr der Siegeswille und die gute Teamleistung ausschlaggebend für die Punktausbeute als das Alter und die Größe der Teilnehmer.

Als um 14:30 Uhr am Landkreispavillion von Landrat Dr. Neth die Sieger bekannt gegeben wurden, war die Spannung im Team Pfedelbach spürbar. Alle wussten, dass wir gut im Rennen lagen, doch hat es am Ende für ein Platzierung unter die Top drei gereicht? Das war die große Frage. Dann die Erleichterung und die große Freude.  Das Team Pfedelbach hatte sich mit 51 von 60 möglichen Punkten knapp vor Niedernhall (49 Punkte) und Mulfingen (48 Punkte) durchgesetzt und somit den Sieg eingefahren. Als Preis für den ersten Platz gab es einen Gutschein in Höhe von 500 Euro. Die zweitplatzierten erhielten 300 Euro und die Drittplatzierten 200 Euro.

Ein toller Sieg, der sogleich die Frage aufwarf, wofür das Geld ausgegeben werden soll. Schnell waren sich alle Beteiligten einig, dass es in den Ausbau der Chillzone (Außenanlage beim Freetime) investiert werden soll. In welcher Form wird sich zeigen.

Für das Team Pfedelbach waren am Start: Kim Schmid, Melinda Gauger, Karina Zander, Daniel Pietzko, Dawid Pietzko und Kim Stang.

 

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Wie schon in den vergangen Jahren, war das Jugendreferat auch in diesem Jahr wieder auf dem Pfedelbacher Frühlingsmarkt vertreten. An beiden Tagen verkauften die Jugendlichen des Jugendzentrum Freetime Waffeln am Stiel. Erstmals hatten wir in diesem Jahr  auch Waffeln mit Schokoladenüberzug und Streusel im Angebot. Besonders bei Kindern war diese Varianten sehr beliebt. Der Verkauf lief vor allem am Sonntag sehr gut. Den erwirtschafteten Gewinn werden wir in die Gestaltung der Außenanlage des Freetime investieren, welcher aktuell läuft.

Am Sonntag bereicherten wir das Fest zudem mit unserer Rollenbahn im Schlossgraben. Dieses kostenlose Angebot wurde von vielen Kindern mit großer Freude angenommen. Ettliche Kinder fuhren die Bahn mehrmals hinunter, manche sogar rückwärts. Zwischenzeitlich bildete sich vor der Rollenbahn sogar eine lange Warteschlange. Als wir die Bahn wieder abbauten, kam ein Kind auf uns zu uns meinte: „Ich komm nächstes Jahr wieder“. Das geht klar, denn auch 2017 wird das Jugendreferat mit den vielen Jugendlichen des Jugendzentrum Freetime wieder auf dem Frühlingsmarkt vertreten sein.

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Man sagt ja oft, dass Jugendliche heute den ganzen Tag vor dem Computer sitzen würden. Nicht so im Jugendzentrum Freetime. Seit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten im Sommer 2012 gibt es dort keine Computer mehr. Nicht weil sie beim Umzug kaputt gegangen wären, sondern weil die bewusste Entscheidung getroffen wurde, sie nicht mehr aufzubauen. Als zu unkommunikativ  hatten sie sich in den alten Räumlichkeiten erwiesen. Oft saßen Jugendliche alleine mit Kopfhörer davor und spielten für sich alleine. Anders sieht es jedoch aus, wenn viele Leute gemeinsam ein Computerspiel zur gleichen Zeit miteinander oder auch gegeneinander spielen. Wenn junge Menschen das tun nennen sie es „LAN Party“. Jeder bringt seinen Computer samt Zubehör mit. Diese werden dann per LAN Kabel miteinander verbunden (daher das Wort LAN Party) so dass alle das selbe Spiel spielen können.

Zum zweiten Mal fand eine solche LAN Party nun im Jugendzentrum Freetime statt. Um 19 Uhr sah man schwer bepackte junge Menschen die ihren Computer ins Marstallgebäude trugen. Bis dann alle PC`s aufgebaut und miteinander verbunden waren, verging etwa eine Stunden. Danach spielten sich die sieben Jungs und Jugendreferent Martin Jakob etwas warm. Die Jugendlichen hatten dies eigentlich nicht wirklich nötig, doch der „alte Mann“ namens Martin Jakob musste sich erst das Spiel erklären lassen. Nach einer weiteren Stunde startete dann ein Turnier. Im Spiel „League of Legends“ traten die acht Teilnehmer in zwei Gruppen gegeneinander an. Jeder musste einmal gegen seine Gruppengegner spielen. Nach der Vorrunde, die gegen 02:00 Uhr beendet war, flog dann der jeweils Gruppenletzte aus dem Turnier. Wie nicht anders zu erwarten war dies unter anderem auch Jugendreferent Martin Jakob. Die Anderen Teilnehmer spielten danach in Viertelfinale, Halbfinale und Finale weiter um den vom Jugendzentrum gestifteten Pokal. Im Finale besiegte der Organisator der gesamten Aktion, Thomas Ruder, seinen Gegner Willi Dudenko und gewann damit den begehrten Pokal. Das war um 7 Uhr morgens. Der „alte Mann“ schlief da schon, er hielt nicht so lange durch. Noch bis 10 Uhr spielten die Jugendlichen weiter bevor es dann ans abbauen und aufräumen ging.

Es war eine spannende, tolle, kommunikative und auch (zumindest für den Jugendreferenten) anstrengende Nacht, die aber vor allem viel Spaß machte. Die Jugendlichen waren sehr dankbar, dass das Jugendzentrum auch für solche Aktionen genutzt werden kann.

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