Mit ‘Freetime’ getaggte Beiträge

Auch dieses Jahr nahm das Jugendzentrum Freetime wieder mit einigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim jährlichen Firmen- und Vereinspokalschießen am 10. Mai 2017 des Pfedelbacher Schützenvereins teil. Der Jugendreferent Martin Jakob, der selbst seit vielen Jahren im Schützenverein aktiv ist, begleitete drei Teams zum Wettkampf. Er sieht bei diesem Sport vor allem die herausfordernden Eigenschaften, wie der Konzentration und der Feinmotorik, die beim Zielen für eine gewisse Ruhe notwendig sind. Der Sport verlangt außerdem nicht, wie bei den meisten anderen Sportarten, eine gewisse körperliche Voraussetzung, sondern legt viel mehr den Fokus auf die mentale Stärke. Daher kann das Sportschießen von Jedermann ausgeübt werden.

Das Jugendzentrum startete mit zwei Teams in der Klasse Luftgewehr-Jugend und einem Team im Kleinkaliber-Allgemein. Für die beiden Luftgewehrteams gab es jeweils einen Pokal. Die „Pretty Girls“ mit den Teilnehmerinnen: Maylin Jakob, Selina Jakob, Diana Massold und Karina Zander belegten mit 19 Ringen Vorsprung souverän den ersten Platz. Die „Sniper 360“ mit Lilli Hartmann, Calvin Immel und Marvin Weber rangierten auf dem vierten Platz. Geschossen wurde aus zehn Metern Entfernung  auf kleine Scheiben.  Das Zentrum mit einem Durchmesser von einem halben Millimeter, der zehn Punkte gibt, kann nur durch einen absolut perfekten Schuss getroffen werden. Jeder der Schützen hatte 15 Schuss und konnte somit maximal 150 Punkte erreichen, die besten drei Schützen jedes Teams wurden gewertet.

In der Klasse Kleinkaliber-Allgemein (ab 16 Jahren), bei dem das vierköpfige Team um Kevin Dürr, Adriano Faggiano, Pietro Massa und Hüseyin Tiryaki antrat, belegte das Jugendzentrum Pfedelbach bei engem Wettkampf den 13. Platz. Hier wird aus 50 Metern im Liegen auf die Scheibe geschossen.  Die Siegerehrung fand am 20. Mai 2017 im Schützenhaus des SV Pfedelbach statt. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen waren stolz auf Ihre Leistung, besonders die vier Mädchen die den Siegerpokal beim Siegerfoto in die Höhe reckten.

(Bericht von den Praktikanten Lukas Frank und Julian Löw)

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Die Osterferien waren 2017 – was das Wetter angeht – alles andere als berauschend. Dennoch fanden alle geplanten Ferienaktionen des Jugendreferat Pfedelbach statt, wenn auch zum Teil bei niedrigen Temperaturen.

Los ging es in der ersten Ferienwoche mit einer Kanutour auf dem Kocher. Bei ganz ordentlichen Temperaturen um 15 Grad ging es von Braunsbach über Steinkirchen nach Kocherstetten. Mit sechs Kanus wurden die 9 Kilometer auf dem Wasser zurückgelegt. Gekentert ist an diesem Tag zum Glück niemand, denn die Wassertemperatur lag bei etwa 5 Grad. Das hielt Jugendreferent Martin Jakob und Jermane Melzig jedoch nicht davon ab, am Ende am Wehr in Kocherstetten noch eine Runde im Kocher zu schwimmen.

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In der zweiten Ferienwoche gab es im Jugendzentrum Freetime am Dienstag und Mittwoch verlängerte Öffnungszeiten. An beiden Tagen war das Freetime von 16 – 21 Uhr geöffnet. In dieser Zeit hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich zu verkleiden und bei einem lustigen Fotoshooting fotografieren zu lassen. Die schönsten Schnappschüsse konnten sich die Jugendlichen dann für 1 Euro pro Foto inklusive einem Rahmen auf einem speziellen Fotodrucker ausdrucken lassen und mit nach Hause nehmen. Das verkleiden und blödeln vor der Kamera machte allen großen Spaß.

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Am Mittwochmittag stand eine GPS Schnitzeljagd durch Pfedelbach auf dem Programm. Bewaffnet mit GPS Geräten ging es in kleinen Gruppen, bei gerade einmal 8 Grad Celsius, quer durch Pfedelbach. Insgesamt 10 Stationen mussten gefunden, an Jeder eine Frage beantwortet und am Ende die Zielkoordinaten eingegeben werden. Das Mädchenteam bestehend aus Sandra, Carolin, Julia und Sabrina war dabei am schnellsten unterwegs und gewann die Schnitzeljagd nach knapp zwei Stunden.

Das Wetter spielte am Donnerstag für uns mal keine Rolle, denn da ging es ins Pfedelbacher Hallenbad. Von 13 – 17 Uhr waren wir dort alleine zugange. Beim rumtoben mit den Schaumstoffmatten, bei verschiedenen Spielen und einem kleinen Wettbewerb kam keine Langeweile auf. Unter Anderem mussten bei einem Spiel 100 gelbe Plastikenten eingesammelt werden, die zuvor im Becken verteilt wurden. Das Ganze natürlich in zwei Teams als Wettstreit.

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Insgesamt waren es viert tolle Tage mit verschiedensten Angeboten die von mehr als 50 Pfedelbacher Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Osterferien in Anspruch genommen wurden.

Seit fast 15 Jahren gibt es den Jugendtreff Freetime nun schon in Pfedelbach. Genauso lange existiert der Couchtisch, welcher schon so manches mitgemacht hat im Jugendzentrum. Seinen härtesten Abend erlebte er, als im Jahr 2009 ein Jugendlicher beim Nagelklopfen den Nagel und auch den Balken verfehlte, welcher auf dem Tisch mit Schraubzwingen befestigt war. Eine tiefe Dalle in der massiven Tischplatte war die Folge. Anfang diesen Jahres, also rund acht Jahre danach, wurde diese Dalle nun auf kreative Art und weiße beseitigt.

Da wir im Freetime seit Jahren tausende verschiedene Kronkorken liegen hatten (sie wurden über Jahre hinweg von mir gesammelt um einmal etwas kreatives daraus zu machen), kam uns die Idee, damit die Tischplatte zu verkleiden. An insgesamt drei Öffnungsabenden und einem Nachmittag wurden zunächst die Kronkorken nach Farbe sortiert und unbrauchbare Exemplare ausgesondert. Die drei Mädchen Diana Massold, Ellen Friedel und Laura Polocek engagierten sich besonders in diesem Projekt. Sie waren es dann auch, die an einem Mittwochnachmittag mit in die Schulwerkstatt der Pestalozzi-Schule gingen. Dort lackierten die Mädels den buchefarbenen Tisch in schönes weiß um. Danach erhielt die Tischkannte einen erhöhten Rand. In einem weiteren Schritt wurde dann die Tischplatte mit einer dünnen Schicht Epoxytharz begossen. In diese Schicht drückten wir dann die Kronkorken hinein. Lange wurde überlegt welches Muster dabei entstehen sollte. Letztlich einigten wir uns auf ein Mosaik aus immer vier gleichen Kronkorken die ein Quadrat bilden. Nachdem die Tischplatte komplett mit Kronkorken ausgelegt war, musste das Harz trocknen. Doch schon am nächsten Abend konnte der Tisch fertig gestellt werden. Die nun fest sitzenden Kronkorken wurden mit einer weiteren Schicht Epoxytharz übergossen, bis sie alle komplett bedeckt waren. Auch diese Schicht musste wieder aushärten. Als dies geschehen war konnte der Tisch wieder an seinen angestammten Platz im Jugendzentrum zurück kehren. Alle Beteiligten des Projektes sowie die vielen Freetime Besucher finden den Tisch sehr genial. Da das Harz glasklar ausgehärtet ist, sieht es nun so aus, als würden in einer Glasplatte Kronkorken eingeschlossen sein.

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Spielkonsolen und Videospiele sind bei jungen Menschen heutzutage hoch im Kurs. Da könnte man meinen, dass die guten alten Brettspiele im Jahr 2016 keinen großen Reiz mehr auf sie ausüben. Doch genau das Gegenteil ist der Fall.

Im Jugendzentrum Freetime stehen Gesellschafts- und Brettspiele schon seit Jahren hoch im Kurs. Regelmäßig sitzen einige der jungen Leute am Tisch im großen Aufenthaltsbereich und spielen zu viert, fünft oder sechst Brettspiele. Häufig die Klassiker Risiko oder Monopoly, aber auch neuere Gesellschaftsspiele wie Zug um Zug (Spiel des Jahres 2004) oder Colt Express (Spiel des Jahres 2015). Da bot sich ein Ausflug zur Spielemesse nach Stuttgart geradezu an. Am vergangenen Freitag war auf der Messe noch dazu die „Lange Spielenacht“. Dies bedeutete, dass man regulär bis 18 Uhr an den Messeständen Spiele kaufen, danach jedoch noch bis 22 Uhr mehr als 300 Spiele ausleihen und dort spielen konnte. Diese Gelegenheit nutzten wir. Zusammen mit den Jugendhäusern aus Künzelsau und Kupferzell fuhren wir um 14:30 Uhr los nach Stuttgart. Dort angekommen teilten wir uns in kleine Gruppen auf, um die große Messehalle 1 zu durchforsten und Ausschau nach interessanten Spielen zu halten. Um 17:30 Uhr – eine halbe Stunde bevor die Messestände schlossen – trafen wir uns wieder und beratschlagten, welche Spiele wir für das Jugendzentrum kaufen sollten. Unsere Wahl fiel auf drei Spiele. Mit dabei auch ein Spiel namens Codenames, welches als „Spiel des Jahres 2016“ ausgezeichnet wurde. Außerdem auch das Strategiespiel „7 Wonders“, welches dem Spieleklassiker Siedler von Catan gleicht, jedoch als Kartenspiel gespielt wird. Die spektakulärste Neuanschaffung war sicher das sehr komplexe Strategiespiel namens: Zobicide-Black Plague. Dieses Spiel ist ein kooperatives Brettspiel, bei dem alle Mitspieler vor dem Hintergrund einer mittelalterlichen Zombieapokalypse gemeinsam bestimmte Missionsziele zu erreichen versuchen. Dabei spielen alle Mitspieler gemeinsam im Team gegen das Spiel. Entweder gewinnen am Ende die Spieler, indem sie die Mission schaffen, oder das Spiele (die Zombies) gewinnen.

Alle drei Neuanschaffungen packten wir direkt auf der Messe noch aus und spielten sie ein erstes Mal. Da lange Spielenacht auf der Messe war, gab es dort auch sogenannte „Spieleerklärer“. Diese konnte man zu sich an den Tisch holen um sich das Spiel erklären zu lassen. Dies taten wir dann auch. So lernten wir sehr schnell das Spiel 7 Wonders kennen. Diana, Tamara, Selina, Paul und Stefan spielten die erste Runde mit. Zunächst waren die vielen Regeln noch etwas verwirrend, doch das legte sich schnell. Besonders Paul gefiel die erste Runde sehr gut, denn er gewann die Premiere. Das Spiel Zombicide konnten wir leider nur kurz anspielen und uns die Grundfunktionen erklären lassen. Eine erste komplette Spielrunde dieses Spiels wird es dann an einem speziellen Spieleabend im Freetime geben. Der Grund: Eine Mission diese Spiels dauert zwei bis drei Stunden.

Am Ende des Tages waren sich alle Jugendlichen einig, dass sich der Ausflug auf die Spielemesse nach Stuttgart definitiv gelohnt hat. Es war ein tolles Erlebnis, gemeinsam eine Messe zu besuchen und dort dann auch noch einige neue Spiele für das Jugendzentrum kaufen zu können. Als wir gegen Mitternacht wieder in Pfedelbach waren, hätten einige am liebsten gleich noch eine spontane Spielenacht im Jugendzentrum eingelegt. Dieser Wunsch wurde Ihnen nicht erfüllt. Während der nächsten Öffnungsabende des Freetime werden jedoch mit Sicherheit viele Stunden mit dem Spielen der neuen Brettspiele vergehen. Wer Lust hat, die erwähnten Spiele einmal kennen zu lernen, darf gerne zu den Öffnungszeiten (Di. + Mi. von 17 – 20 Uhr und jeden zweiten Freitag von 17 – 22 Uhr) im Jugendzentrum vorbei schauen. Wir freuen uns immer auf neue Besucher (ab 12 Jahre), vor allem auf Solche, die ebenfalls Brettspiele lieben.

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