Mit ‘Frankreich’ getaggte Beiträge

Grenzerfahrungen und jede Menge Spaß hatten wir in den Pfingstferien auf unserer Abenteuerfreizeit in Frankreich. Insgesamt 15 Personen aus drei Ortschaften starteten zu einem 4-tägigen Tripp ins Elsaß. Es war die erste gemeinsame Freizeit der Jugendreferate Pfedelbach, Neuenstein und Kupferzell, die alle unter der Trägerschaft des Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg aggieren.

Es war eine reine Jungenfreizeit, was für die Gespräche (vor allem abends am Lagerfeuer) sehr gut war. Übernachtet wurde zwei mal auf einem sehr genialen Campingplatz und einmal auf einer Burgruine. Auf dem Programm stand neben chillen und Spaß auch Felsklettern, eine Survivaltour, Geocaching und eine Abseilaktion von einer Ruine.

Die vier Tage waren eine super Zeit für alle. Das Wetter hat mitgemacht, die Jungs waren eine tolle Truppe, das Mitarbeiterteam hat bestens zusammengearbeitet und der Spaßfaktor war insgesamt sehr hoch. Das Einzige was zu kurz kam war der Schlaf (1. Nacht nur 3 Stunden).

Es findet nun noch ein Nachtreffen statt, bei dem wir gemeinsam mit den Jungs und deren Eltern die Fotos und den etwa 1-stündigen Video der Freizeit anschauen und in schönen Erinnerungen schwelgen. Der Wunsch, soetwas zu wiederholen, wird dann sicher noch größer sein als er es bisher schon war. Mal sehn, vielleicht geht da ja was.

Start zur Survivaltour

Darum wird es in den Pfingstferein gehen. Vom 1. – 4. Juni 2010 werden die drei Jugendreferate Pfedelbach, Waldenburg und Kupferzell gemeinsam eine Abenteuerfreizeit in Frankfreich durchführen. Zugelassen sind nur Jungs. Es wird gecampt, gegrillt, geklettert, gechillt, abgeseilt und im Freien übernachtet. Die 12 Jungs die mitkommen werden, freuen sich sicherlich schon genau so sehr auf dieses Zeit wie ich mich.

Ich wünsche mir für diese vier Tage vor allem gute Gespräche, lange Nächte am Lagerfeuer, Grenzerfahrungen und viel Spaß. Ach ja, und gutes Wetter wäre auch nicht schlecht. Ich liebe es auf Freizeiten zu fahren und intensive Zeiten mit meinen Jungs vom Jugendtreff zu haben. Ich werde sicher wieder sehr viel Neues über sie und ihre Lebensumstände erfahren, und das ist sehr wertvoll für mich. Jugendarbeit ist aus meiner Sicht zu 80% Beziehungsarbeit, und ich liebe es in Beziehung mit meinen Jungs zu kommen und zu sein.

Gerade laufen an meinem Fenster die neuen Erstklässler vorbei. Sie haben heute Einschulung. Das bedeutet auch, dass die Sommerferien 2008 nun auch bei uns in BW zuende sind. Der Jugendtreff Freetime war in den Ferien geschlossen, mit Ausnahme vom 19. – 24. August. Da fand die erste Auslandsfreizeit statt. Ziel war Frankreich (Nordvogesen) und es ging vor allem ums Sportklettern. Wir waren insgesamt elf Personen und hatten eine geniale Zeit zusammen. Ich durfte zusammen mit Niko Warth, ein Freund mit dem ich zusammen an der PA studiere, den Jugendlichen das Felsklettern beibrigen.

Besonders wertvoll waren für mich wiedereinmal die Zeiten am Lagerfeuer. Die Gespräche über Werte, Musik, Glaube, Rechtsextremismus, Ziele, Lebensgestaltung und vieles mehr. Diese Gespräche sind es, die die Beziehung zwischen mir und den Jugendlichen vertiefen und die uns weiterbringen. Sich aneinader zu reiben, gegensätzliche Standpunkte zu diskutieren und sich dabei immer wieder selbst zu hinterfragen, das ist es was ich an den Freizeiten so genial finde.

Ich habe neu festgestellt, dass ich meinen Job lieb und es ein Vorrecht für mich ist, hier im schönen Pfedelbach mit diesen genialen – wenn ach manchmal sehr anstrengenden – Jugendlichen arbeiten zu dürfen. Ich liebe es, sie und mich herauszufordern und zu sehen, wie wir gemeinsam darin wachsen.