Schlechte Zeiten …

Veröffentlicht: 1. Februar 2010 in Allgemeines, Politisches
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… zumindest in der Wirtschaft. Dass die Finanzkrise auch vor Pfedlbach nicht halt macht war klar. Auch hier muss gespart und „Geld aus dem Sparstrumpf“ entnommen werden.

Für mich und meine Arbeit hat die Krise erstmal noch keine direkt Auswirkung. Kürzungen am Jugendreferat Pfedelbach, welches ja eine freiwillige Leistung der Gemeinde Pfedelbach ist, stehen trotz Geldknappheit nicht an, zumindest momentan noch nicht. Das ist auch gut so, denn auch wenn meine Kollegin Marita Fritz und ich viel im Verborgenen arbeiten, so ist die präventive Arbeit doch sehr wertvoll, genauso wie die vielen weiteren Angeboten für Kinder und Jugendliche der Vereine und Kirchen in Pfedelbach.

Für 2010 stehen wieder einige tolle Aktionen an. Die grobe Jahresplanung ist gemacht und verspricht ein abwechslungsreiches Jahr mit Altbewährtem und einigem Neuen.

Weihnachtsmarkt Pfedelbach 2009

Veröffentlicht: 4. Dezember 2009 in Informatives
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An diesem Wochenende findet zum 28. Mal der Pfedelbacher Weihnachtsmarkt rund um das Schloss mit über 60 Ständen statt. In diesem Jahr sind neben zehn neuen Ständen auch das Jugendreferat vertreten. Wir werden am Sonntag von 11 – 16 Uhr ein kostenloses Bastelangobt für Kinder anbieten.

Die Daten zum Weihnachtsmarkt:

Samstag, 5. Dezember 2009 von 15 – 22 Uhr

Sonntag, 6. Dezember 2009 von 11 – 21 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag von 13 – 18 Uhr

Fotos vom letzjährigen Weihnachtsmarkt gibt es hier

Habe hier eine kurze Kolumne von Roland Bender aus dem Magazin „Lachende Sozialarbeit“ 12/2008 die ich sehr gut finde und gerne mit meinen Lesern teile.

Als ich noch in Aachener arbeitete, kam eines abends Kurt, einer unserer treuesten Gäste  mit hängenden Flügeln zu uns in den Jugendtreff und erklärte, der Hausmeister des Hauses, in dem seine Freundin wohne, verweigere ihm bei seiner Freundin zu übernachten. „Darf der das eigentlich?“ fragte Kurt mit typisch doofem Gesicht. „Augenblick, das haben wir gleich …“ erwiderten wir mit kluger Miene und zogen uns in das Büro zurück. Aus dem Augenblick wurden zwei Stunden, in denen wir gemeinsam alle möglichen Gesetzestexte durchackerten und alle Leute rausschmissen, die und bei unserer Arbeit störten.

Schließlich hatten wir eine ganze Reihe von Paragraphen ausfindig gemacht, die Kurts Anliegen als Recht und des Hausmeisters Haltung als Unrecht belegten. Als Kurt das Jugendzentrum verließ, war er zu 110% gewappnet mit juristischen Argumenten, und wir waren stolz und sicher, dass Kurt in Zukunft bei seiner Freundin übernachten könne.

Am folgenden Tag kam Kurt strahlend wieder. Wir stürzten uns natürlich gleich auf ihn, um von ihm zu hören wie sehr wir ihm geholfen hätten. „Und … wie ist es gelaufen?“ „Was …?“ „Na mit dem Hausmeister?!“ Kurt musste kurz nachdenken. „Ach so, mit dem …“ „Ja, hast du ihm deine Rechte mal auf die Nase gebunden?“ „Nee, hab ich nicht. War mir zu blöd.“ „Wie …?“ „Na ich bin gestern Abend noch an der Tankstelle vorbei, hab ein paar Pullen Bier geholt, hab dem Hausmeister zwei rüber geschoben und da war alles paletti!“

Roland Berner

Leiter Kernteam Jugend und Migration

Vor kurzem habe ich über unseren Travel Bug und dessen kurze Reise gepostet. Ich war sehr geknickt und entäuscht dass er gestohlen wurde. Nun ist er unverhofft wieder aufgetaucht und setzt seine Reise fort. Hier kann man ihn verfolgen.