Archiv für die Kategorie ‘Jugendarbeit’

Seit vielen Jahren schon veranstalten verschiedene Vereine und Organisationen aus Pfedelbach einen gemeinsamen Tag beim Kinderferienprogramm. Unter dem Motto „Spaß und Action rund ums Pfedelbacher Schloss“ bieten die Veranstalter dabei ein buntes Programm. Rund 70 Kinder nahmen dieses Jahr daran teil.

Der letzte Tag des August 2019 war ein heißer Tag. Bei strahlendem Sonnenschein trafen die vielen Kinder samt Eltern am Pfedelbacher Schloss ein. Dort begrüßte der Pfedelbacher Jugendreferent Martin Jakob alle herzlich und gab ihnen einen kurzen Überblick über den Nachmittag. Nach einem kurzen Aufwärmspiel verteilten sich die Kinder dann kreuz und quer im Schlossgraben. Dort hatten die Mitwirkenden viele verschiedene Stationen im Form einer großen Spielstraße aufgebaut. Die Kinder konnten diese Stationen frei anlaufen und nutzen. Alle Stationen wurden von den jeweiligen Mitarbeitern betreut. Beim Musikverein war u.a. Geschicklichkeit und Sportlichkeit beim Gummitwist gefragt. Die Feuerwehr hatte neben anderen Stationen auch ihr Spritzenhaus dabei. Hier konnten die Kinder mit einem Feuerwehrschlauch spritzen. Das THW hatte erstmals auch eine Hüpfburg dabei. Aufgrund der Hitze konnten die Kinder darin leider nicht sehr lange hüpfen. Das war aber nicht schlimm, denn beim DLRG gab es Wasserspiele. Mit Spritzpistolen wurde ein ursprünglich geplanter Hindernisparcours zur Wasserschlacht-Station umfunktioniert. Wer danach noch immer eine Abkühlung brauchte konnte sich die beim Jugendreferat holen. Bei der Station „Äpfel fischen“, mussten Apfelschnitze nur mit dem Mund aus einer Schüssel Wasser geholt werden. Manch einer steckte dann einfach den ganzen Kopf in die Schüssel. Bei der Rollenbahn, welche in den Schlossgraben hinunterführte, konnte man sich die Haare vom Fahrtwind dann wieder trocken blasen lassen. Die andere Möglichkeit wieder trocken zu werden war die, in der Ortsmitte auf das Feuerwehr- oder THW-Fahrzeug zu warten und dabei in der Sonne zu stehen. Alle 15 Minuten kam eines der beiden Einsatzfahrzeuge vorbei und nahm 8 Kinder mit auf eine Spritztour rund um Pfedelbach. Natürlich mit Blaulicht und (kurzzeitig) Sirene.

Die rund 70 Kinder sowie viele der dagebliebenen Eltern und Großeltern hatten sichtlich Spaß an der Veranstaltung. Das kostenlose Ferienangebot zeigte einmal mehr, wie toll die Zusammenarbeit und die Vernetzung der Vereine und Organisationen in Pfedelbach funktioniert. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die rund 30 ehrenamtlichen Helfer, die dieses tolle Ferienprogramm wieder vorbildlich gestemmt haben.   

In der ersten Woche der Sommerferien hieß es zum sechsten Mal in Folge: Vorhang auf und Manege frei für die Kinder des Pfedelbacher Mitmach-Circus. 55 Kinder aus der Gesamtgemeinde nahmen an dem einwöchigen Ferienprogramm des Jugendreferat Pfedelbach teil.

Es ist schon eine kleine Tradition, dass die Sommerferien in Pfedelbach mit viel Circus beginnen – im wahrsten Sinne des Wortes. Manche Familien planen ihren Urlaub sogar so, dass die Kinder noch beim Mitmach-Circus in der ersten Ferienwoche dabei sein können. Dass sich das lohnt, zeigte sich aus dieses Jahr wieder. 55 Kinder im Alter zwischen 8 – 15 Jahren hatten jede Menge Spaß am erlernen neuer Circus-Disziplinen.

Von Montag bis Freitag tummelten sich die jungen Artisten in der Sporthalle an der Schanz. Pünktlich um 10 Uhr wurden Sie täglich von den 5 Trainern des Circus Compostelli begrüßt, welche die Leitung der Trainingseinheiten übernahmen. Bereits schon um 8:30 Uhr kamen 12 Kinder zur Frühbetreuung „Wake-Up“, die vom Team des Jugendreferates um Jugendreferent Martin Jakob angeboten wurde.

Alle Kinder hatten sich schon vor Beginn der Circus-Woche zwei Disziplinen ausgesucht, die sie gerne belegen wollten. Eine übten sie dann am Vormittag und eine am Nachmittag. Zur Auswahl standen diese Jahr Jonglage, Akrobatik, Vertikalstange, Trapez, Tanzakrobatik, Kugellaufen, Trampolin, Einradfahren, Diabolo und Stuhlakrobatik. Mit großer Freude und Ehrgeiz übten die Kinder täglich neue Tricks und Choreographien ein. Zwischendurch gab es immer ein warmes Mittagessen samt Salatbuffet. Hierfür waren die vier Praktikantinnen Svenja Wahl, Nicole Konopacki, Selina Jakob und Sarah Kühnemann zuständig. Beim anschließenden abspülen und abtrocknen halfen stets einige Kinder freiwillig mit, so dass die Küche in der Sporthalle an der Schanz schnell wieder glänzte.

Am Mittwoch kamen die Kindergartenkinder vom Kindernest Nord-West zu besuch in die Sporthalle. Abgeholt wurden sie von Lola dem Zebra, in dem die beiden Praktikantinnen Sarah und Selina steckten. Begeistert folgten die Kinder dem „Pferd mit den schwarzen Streifen“, wie ein Kind unsere Lola nannte, in die Turnhalle. Dort schauten sie zunächst den anderen Kindern bei deren Training zu, ehe sie dann selbst aktiv wurden. Jugendreferent Martin Jakob baute mit ihnen Menschenpyramiden und zeigte ihnen, wie man das jonglieren erlernen kann. Auch die Kleinsten hatten schon mächtig Spaß am Circus. Der Nachwuchs für die nächsten Jahre ist also schon gesichert. Sobald sie acht Jahre alt sind wollen sie auch alle beim Mitmach-Circus mitmachen.

Der Freitag war der letzte aber gleichzeitig auch der wichtigste Tag der Circus-Woche. An diesem Tag stand um 17 Uhr der große Auftritt an. Nach einer gelungenen Generalprobe bekamen die Kinder ihre Mitmach-Circus T-Shirts überreicht. Dort sammelten sie sogleich die Unterschriften der anderen Artisten auf dem Rücken des Lila Shirts. Kurz vor 17 Uhr schlichen sie dann zum Hintereingang in die Halle und nahmen hinter dem Vorhang ihre Plätze ein. Als alle rund 300 Besucher einen Platz in der Halle gefunden hatten, begann die Vorführung. Unter de Motto „Eine Reise um die Welt“ nahmen die Kinder das Publikum mit auf Entdeckungstour rund um den Globus. Jede der 10 Nummern war auf ein Land unseres Planeten abgestimmt. So fuhren beispielsweise die Einradfahrer bei der „Tour de France“ in Frankreich mit, während die Turner an der Vertikalstange – welche sie als Palme geschmückt hatten – Kokosnüsse aus den Philippinen ernteten. Alle Artisten bekamen tosenden Beifall. Eine gemeinsame Abschlusspyramide beendete den etwa einstündigen Auftritt.

Dank vieler Geld- und Sachspenden war es auch dieses Jahr wieder möglich, den Mitmach-Circus so günstig anzubieten, dass auch Kinder aus finanziell schwächer gestellten Familien sich die Teilnahme leisten konnten. Danke daher an folgende Unterstützer und Sponsoren: Gemeinde Pfedelbach, Wöhwa Waagenbau, Kanal-Türpe, Druckerei Bauer, ME-Fond des Hohenlohekreis, Nudel- und Getränkeparadies Pfedelbach, Stapfs Hofladen, Metzgerei Bort, Architekten Kühn sowie s`moove design aus Öhringen. Ohne diese Partner wäre dieses große Projekt nicht möglich gewesen.

INFO: Noch mehr Fotos vom Mitmach-Circus und dem Auftritt finden sie im Internet auf der Facebookseite des Jugendreferates Pfedelbach.

Zwei Wochen Osterferien liegen hinter den Pfedelbacher Schülerinnen und Schülern. Ferien sind immer die Zeit, in denen man als Schüler ausschlafen und faullenzen kann. Es ist aber auch die Zeit, in der im Pfedelbacher Jugendzentrum Sonderaktionen angeboten werden. Neben den üblichen Öffnungszeiten gab es drei Zusatzveranstaltungen für die Pfedelbacher Jugend.

Los ging es gleich am ersten Ferientag. Hier stand Bogenschießen auf dem Programm. In einer Scheune in Pfedelbach hatte Jugendreferent Martin Jakob vier Bogenschießbahnen aufgebaut. Zu Fuß ging es vom Jugendzentrum dort hin. Zu Beginn bekamen alle neun Teilnehmer eine Einweisung in die richtige Handhabung von Pfeil und Bogen sowie eine Sicherheitsbelehrung. Dann ging es auch schon los. Auf vier Schießbahnen wurde aus einer Distanz von 8 Metern auf die Zielscheiben geschossen. Schon nach Kurzer Zeit wurde das Trefferbild bei allen deutlich besser. Dann folgte ein Pokalschießen. Hier schossen alle Teilnehmer nacheinander sechs Pfeile auf die Zielscheiben. Nach jedem Schützen wurde die Ringzahl gewertet. Am Ende belegte Silas Solymari den ersten Platz. Zweiter wurde Loris Lazina gefolgt von Marvin Weber. Zum Abschluss der dreistündigen Aktion wurde dann noch auf Luftballons geschossen.

Am nächsten Tag stand dann eine Kanuausfahrt auf dem Kocher an. Diese wurde in Kooperation mit den Jugendhäusern aus Künzelsau, Kupferzell und Neuenstein durchgeführt. Bei perfektem Paddelwetter ging es von Braunsbach bis nach Kocherstetten. Einige der Teilnehmer saßen an diesem Tag zum ersten Mal in einem Kanu. Dass ein solches Kanu auf einem Fluss mit Strömung gar nicht so leicht zu steuern ist, stellten die Jugendlichen schnell fest. Doch wie so vieles im Leben war auch das steuern des Kanus nur eine Übungssache. Spätestens nach der Mittagspause in Steinkirchen hatte alle den Dreh raus. Naja, fast alle. Ein Boot schaffte es dann kurz vor Schluss noch zu kentern. Da alle Paddler eine Schwimmweste tragen mussten war das umkippen an sich kein großes Problem. Die Wassertemperatur des Kochers kurz vor Ostern waren jedoch eher unangenehm. Doch in weißer Voraussicht mussten alle Teilnehmer einen kompletten Satz Wechselklamotten mitführen, so dass auch das letztlich kein Problem war und niemand krank wurde. Zum Abschluss der rund acht Kilometer langen Tour wurde in Kocherstetten am Wehr noch gegrillt, bevor dann die Kanus wieder verladen und der Heimweg angetreten wurde.

Am Mittwoch stand dann die dritte Sonderaktion in Folge auf dem Programm. Geocaching war angesagt. Wie alle Ferienangebote war auch diese im Vorfeld sehr schnell ausgebucht. Die ersten zehn Teilnehmer die ihre Anmeldung rechtzeitig im Jugendzentrum abgegeben hatten konnten an diesem Tag mitkommen. Beim Geocachen geht es darum, mit Hilfe von GPS Geräten „Schätze“ (meist kleine Dosen mit einem Logbuch) zu finden, die andere irgendwo versteckt haben. Die GPS Koordinaten werden dann im Internet veröffentlicht so dass jeder diese Dosen suchen und sich im Logbuch eintragen kann. Unsere Tour begann am Marstallgebäude in der Pfedelbacher Ortsmitte. Dort ist das Jugendzentrum Freetime seit 2012 beheimatet. Nach Eingabe der ersten Koordinaten war klar: Es geht Richtung Wohngebiet Merzenbächle. Dort fanden wir den ersten Geocach auch recht schnell. Weiter führte uns die Tour dann unterhalb des Heubergs bis zur Gärtnerei Huber und zum Schluss noch bis an den Ortsrand von Windischenbach. Insgesamt konnten die Jugendlichen neun „Schätze“ finden. An manchen Koordinaten mussten sie aber recht lange suchen. Eine der neun Dosen war so klein und so unauffällig versteckt, dass die zehn Jungs und Mädels sie erst nach rund 20 Minuten suchen und einem kleinen Tipp von Jugendreferent Martin Jakob finden konnten. Der zehnte und letzte Schatz war dann das Finale. Hier hatte Martin Jakob im Schlossgraben einen Schlüssel für eine Garage versteckt und den Teilnehmern die Koordinaten des Schlüsselverstecks gegeben. In der Garage fanden die jungen Geocacher dann einen großen alten Reisekoffer gefüllt mit Süßigkeiten und Knabberzeug sowie einigen Ostereiern, welche sie gerecht untereinander aufteilten. Innerhalb von drei Stunden legte die Truppe an diesem Nachmittag etwa 9 Kilometer zu Fuß zurück, zum Teil auch quer Feld ein. Durch das ständige suchen von neuen Dosen war es jedoch ein sehr kurzweiliger aber auch sehr interessanter und spannender Nachmittag.

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Was haben Jugendliche im Alter zwischen 12 – 14 Jahren bei einer Veranstaltung für Senioren zu suchen? Die Antwort ist ganz einfach: Sie sind zum Helfen und unterstützen gekommen!

So geschehen am 10. April 2019 bei der Veranstaltung „Generation 60+ Mobil und sicher im Alter“ die in der Pfedelbacher Nobelgusch stattfand. Neben vielen Infoständen zum Thema Alter und Pflege gab es im Außenbereich der Nobelgusch einen Rollator-Parcours. Dieser wurde vom Polizeipräsidium Heilbronn aufgebaut und bot den anwesenden Senioren die Möglichkeit, den sicheren Umgang mit einem Rollator zu üben. Damit die älteren Menschen nicht alleine mit ihrem Rollator durch den Parcours laufen mussten, gab es „Wegbegleiter“. Dies waren Helfer der Gruppe „Senioren für Senioren Pfedelbach“ sowie fünf Jugendliche des Pfedelbacher Jugendzentrums Freetime in Begleitung von Jugendreferent Martin Jakob.

Noch vor Beginn der Veranstaltung bekamen alle „Wegbegleiter“ eine Einweisung von Herr Kempf von der Polizei. Anschließend durchliefen die Jugendlichen den Rollator-Parcours auch selbst einmal mit einem Rollator. Dies fiel ihnen verständlicherweise nicht sonderlich schwer, dennoch war es gut zu wissen wie sich das laufen mit einer solchen Gehhilfe anfühlt.  Als der Rollator-Parcours dann für die Senioren geöffnet wurde, hatten die „Wegbegleiter“ alle Hände voll zu tun. Der Parcours fand großen Anklang bei den Besuchern und wurde rege genutzt. Immer in Begleitung eines Helfers vom Seniorenkreis oder einem der fünf Jugendlichen durchliefen die Senioren den Hindernisparcours. Nach zwei Stunden hatten alle Senioren ihren Rollatorführerschein erhalten und der Parcours wurde geschlossen.

Für die fünf jungen Leute des Jugendzentrum Freetime war es ein besonderer Nachmittag. Vor allem die Dankbarkeit der älteren Menschen für die Hilfe und Unterstützung hinterließ bei ihnen ein gutes Gefühl. Sie alle fanden den Nachmittag mit den Senioren „ziemlich cool“ und haben es nicht bereut, sich ehrenamtlich engagiert zu haben.