Archiv für die Kategorie ‘Jugendarbeit’

Am Samstag den 6. September 2014 luden das Jugendreferat, das THW, der Musikverein und die Jugendfeuerwehr gemeinsam zu einer tollen Ferieenaktion ein. Im Rahmen des Kinderferienprogramms der Stadt Öhringen, Zweiflingen und Pfedelbach konnten sich Kinder aus diesen drei Orten zu einem Spielenachmittag rund um das Schloss anmelden. Mehr als 50 Kinder folgten diesem Aufruf, rund die Hälfte davon kam spontan und ohne Anmeldung vorbei, was ebenfalls möglich war. Im Pfedelbacher Schlossgraben wartetet auf sie eine Art Spielstraße mit vielen Stationen. Bei der Feuerwehr konnten die Kinder am beliebte Spritzenhäusle sowie dem „heißen Draht“ ihr Geschick zeigen. Ebenfalls viel Fingerspitzengefühl war gefragt, als es darum ging, einen mit Wasser gefüllten Luftballon mit der hydraulischen Rettungsschere zu greifen, ohne dass dieser platzt. Direkt nebenan beim THW konnten die Kinder auf deren Minigolfanlage ihr Geschick zeigen. Auch das Basteln eines vorgestanzten THW Lastwagens wurde angeboten. Beim Musikverein erwartet die Kinder hingegen viel Schwung. An der Mohrenkopfschleuder sowie beim Dosenwerfen hatten die Kinder viel Spaß. Auch die vier Stationen des Jugendreferates, bei denen es um Werf- und Zielspiele ging, trugen zum Programm bei. All diese Stationen konnten die Kinder 2,5 Stunden lang frei nutzen. So gab es Kinder die einige Stationen mehrmals besuchten, um den dortigen Rekord immer wieder zu verbessern. Dafür ließen sie andere Stationen einfach weg. Das Highlight war aber wie in jedem Jahr (diese Gemeinschaftsaktion fand schon zum fünften mal statt) die Fahrt mit dem Feuerwehrauto und dem THW Fahrzeug. Am Pferdebrunnen wurde eine Art Bushaltestelle eingerichtet an der die Kinder auf die Einsatzfahrzeuge warten konnten. Auch hier gab es Kinder die mehrmals in den Fahrzeugen mitfuhren und die Fahrt bis nach Windischenbach sichtlich genossen. Wenn dann zwischendurch auch noch kurz die Sirene betätigt wurde, fühlten sich manche Kinder wie echte Rettungskräfte auf dem Weg zu einem Einsatz.

Abgerundet wurde der Tag mit einem gemeinsamen Snack aus Grillwurst im Weck sowie einem Getränk, die wie die gesamte Aktion für die Kinder kostenlos angeboten wurde. Ein Abschlussspiel beendete den aufregenden Nachmittag, bei dem im Laufe der Zeit immer mehr Kinder spontan dazu stießen.

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

In der ersten Woche der Sommerferien war der Schlossgraben rund um das Pfedelbacher Schloss mit viel Leben erfüllt. Täglich tummelten sich dort von 10 – 16 Uhr 52 Pfedelbacher Kinder im Alter zwischen acht und 13 Jahren. Sie alle hatten sich zum Sommerferienprogramm „Mitmach Circus“ angemeldete, welches von Jugendreferent Martin Jakob organisiert und von sechs Zirkuspädagogen des „Circus Compostelli“ aus Schwäbisch Hall durchgeführt wurde.

Den Kindern standen zu Beginn acht Zirkusdisziplinen zur Auswahl, von denen Jedes zwei erlernen konnte. Es gab das Trampolinspringen, Einrad fahren, Jonglage, Stuhlakrobatik, Seillaufen, Diabolo, Kugellaufen und Akrobatik. Jeweils einen Workshop besuchten die Kinder am Vormittag und einen am Nachmittag. Dies wiederholte sich von Montag bis Freitag, so dass die Kinder in ihren beiden Disziplinen zunehmend sicherer und besser wurden. In der Mittagspause gab es täglich ein warmes Mittagessen, welches im Teilnehmerbeitrag von 50 Euro pro Kind/Woche inklusive war. Es war toll mit anzusehen, mit welchem Eifer und Ehrgeiz die Kinder ihre Disziplinen einstudierten und sich eine gemeinsame Choreografie ausdachten. Diese war wichtig, denn die Kinder hatten neben dem Spaß ein großes Ziel vor Augen. Die Circusgala am Freitagabend auf der großen Bühne im Schlossgraben. Dort zeigten sie in einer 75 minütigen Aufführung, was sie in einer Woche Circus alles gelernt hatten. Man sah Kinder auf großen Kugeln laufen und Diabolos durch die Luft fliegen. Die Einradfahrerinnen drehten Pierretten und fuhren über Holzwippen. Kinder die auf einem Seil balancierten gehörten ebenso zur Aufführung wie die Trampolinspringer die Saltos, Flugrollen und weitere Kunsttücke zeigten. Die rund 200 Zuschauer waren begeistert von dem hohen Niveau der kleinen Akrobaten. Manche Eltern strahlten noch mehr als ihre Kinder.

Es war eine ganz besondere Woche für alle Beteiligten. Auch die Hohenloher Zeitung und das SWR Radio waren zu Besuch und berichteten von dieser außergewöhnlichen Aktion, die ohne die großzügige finanzielle Unterstützung von Familie Otto Rettenmaier (Fa. Scheuerle Fahrzeugfabrik) nicht hätte stattfinden können. An dieser Stelle daher noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an Familie Rettenmaier. Ein Dank geht auch an das Getränkeparadies Seitz für die Getränkespende, an die Firma Hosti für die Spende des Pappgeschirrs sowie an alle freiwilligen Helfer, die im Hintergrund tätig waren.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Grenzen erleben

Veröffentlicht: 30. Juni 2014 in Allgemeines, Allgemeines, Erlebnisse, Jugendarbeit

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Vom 16. – 20. Juni 2014 war ich zusammen mit meinem Kollegen Siggi (Jugendreferent in Kupferzell) und zehn Jungs in den Bergen. Wir machten uns auf, um fünf Tage im Berchtesgadener Land zu verbringen. Übernachtet wurde in großen Tipi-Zelten auf einer Zeltwiese eines Erlebnis-Anbieters vor Ort.

Es standen einige erlebnisreiche Dinge auf dem Programm. So gingen wir am zweiten Tag an die Felsen zum klettern und anschließend wurde noch ein Klettersteig begangen. Hier hatten viele der Jungs gehörig Respekt. Kein Wunder, führte die Strecke doch teilweise senkrecht den Felsen hinauf. Am dritten Tag wartetet schon das Highlight: Die Rafting-Tour auf der Saalach. Als alle sich in die engen Neoprenanzüge gezwängt, Rettungswesten angelegt und einen Helm aufgesetzt hatten, ging es auf den Wildwasserfluss. Dort, verteilt in zwei Boote, war dann gute Teamarbeit gefragt. Das Sahnehäubchen kam in der Mitte der Tour. Wir durften von einem Geländer etwa 6 Meter tief in die Wildwasserströmung springen. Manche zögerten anfangs noch, doch letztlich trauten sich alle den Sprung zu. Nass, kalt, geschafft aber auch sehr glücklich und ein wenig stolz, die Tour gemeistert zu haben, kam wir mittags wieder am Campingplatz an. Nach einer warmen Dusche und einer ebenso warmen Suppe, legten sich viele der Jungs aufs Ohr um sich auszuruhen. Am Abend, als es schon dunkel war und alle wieder Kraft geschöpft hatten, stand dann noch eine Nachtwanderung mit Fackeln durch eine sagenhaft schöne Klamm an. Rund zwei Stunden durchwanderten wir Diese. Der vierte Tag stand ganz im Zeichen der Jagd. Ausgestattet mit Pfeilen und Bögen ging es auf den, in rund 1000 Meter Höhe gelegenen, Bogenschieß Parcours. In diesem waren 28 sogenannte 3-D Tiere aufgestellt die aus verschiedenen Entfernungen getroffen werden mussten. Nach rund 5 Stunden Schießzeit und zunehmend besser werdenden Trefferbildern beendeten wir die Runde bei Tier Nummer 18. Am späteren Nachmittag wurde dann auf dem Campingplatz in fairen Ringkämpfen die Kräfte gemessen. Dies entstand spontan und war ein sehr gute Sache unter Männern. Nach dem Abendessen gab es an diesem Abend noch die Möglichkeit, zu einem etwa zwei Kilometer weit entfernten Wasserfall zu laufen um diesen hinunter zu springen. Sechs der zehn Jungs kam mit mir und Siggi mit. Mehrmals sprangen wir in das nur 7 Grad kalte Wasser. Es war eine riesen Gaudi und ein weiteres besonderes Erlebnis auf dieser Freizeit.

Die ganzen Tage über hatten wir super Wetter. Erst am Abend des vierten Tages fing es an zu regnen. Auch am Morgen des fünften Tages regnete es wie aus Eimern. Gerade dann, als wir die Zelte abbauen mussten. So packten wir das Auto voll mit all den nassen Sachen. Doch dieser kleine Wehrmutstropfen konnte unser sehr gute Laune nicht mindern. Es waren fünf super geniale Tage die wie im Flug vergingen. Schon auf der Heimfahrt verlangten die Jungs, diese Freizeit schon im nächsten Jahr zu wiederholen. Das zeigt, dass die Berge, die Stimmung und die erlebnisreichen Tage bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

 

SIE ROLLT! Unsere Seifenkiste – die man langsam schon fast nicht mehr als Solche bezeichnen kann bei all dem Hightech den wir austüfteln  und verbauen – hat ihre erste Testfahrt erfolgreich bestanden.

In den Faschingsferien wurde wieder kräftig Hand angelegt um eine erste Probefahrt auf dem Gelände der Firma Scheuerle Fahrzeugfabrik machen zu können. Hierzu wurde eine verstellbare Sitzkonstruktion gefertigt, Bolzen für die Dämpferverstellung an der Drehmaschine gefertigt und die acht Radschwingen nochmals angepasst. Am Ende konnte alles wieder zusammengebaut werden und der ersten Probefahrt stand nichts mehr im Weg. Zwar besitzt die Seifenkisten noch keine Lenkung geschweige denn funktionstüchtige Bremsen, doch das hielt uns nicht von einer Probefahrt ab. Um dennoch lenken zu können, wurden an die beiden Achsschenkel der Vorderräder provisorisch zwei Eisenstangen geschweißt, welche dann vom Fahrer als Einzelradlenkung bedient werden konnten. Dies war gar nicht so einfach, musste man doch beide Stangen und somit beide Räder immer parallel bewegen. Die fehlende Bremse glichen wir dadurch aus, dass wir nur auf ebener Fläche bzw. auf ganz leichtem Gefälle fuhren. So kamen keine hohe Geschwindigkeiten zu Stande. Das war auch nicht Sinn und Zweck der Sache. Was wir nach nun zehn Monaten Bauzeit wissen wollten war, ob die Seifenkiste gut rollt und wie sich die Federung verhält. Dies testeten Jeremy und Jermane Melzig, Dawid Pietzko und Azubi Florian Keller. Sie waren zufrieden mit dem Ergebnis. Die Seifenkiste hat eine gute Straßenlage und rollt schon auf ebenem Gelände mit etwas anschieben sehr gut. Damit es bald auch zum ersten Mal Berg ab gehen kann, werden die nächsten Baustunden der Lenkung und den Bremsen gewidmet. Unser Ziel ist es nach wie vor, diesen Sommer zum ersten Mal mit unserer „Seifenkiste“ respektive unserem High-Tech-Gefährt die Weinberge um Pfedelbach hinunter zu fahren. Damit das gelingt, werden die sechs Jungs und zwei Mädchen des Freetime sowie die Azubis von Scheuerle zusammen mit Ausbilder Benjamin Falk und Jugendreferent Martin Jakob alles geben und viele weitere Stunden in dieses Projekt investieren. An der Motivation dafür fehlt es nicht, denn auch nach fast einem Jahr kommen noch immer alle gerne und zuverlässig zu den Baueinsätzen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.