Der Sommer zeigt sich in diesem Jahr mit Temperaturen weit über 30 Grad von seiner heißen Seite. Auch im Jugendzentrum Freetime staute sich die Hitze. Spontan begannen letzte Woche einige Jugendliche eine kleine Wasserschlacht am Wasserspielplatz in der Ortsmitte von Pfedelbach, welche direkt neben dem Jugendzentrum liegt. Schnell weitete sich sowohl die Anzahl der Teilnehmer als auch die Menge des Wassers aus. Hastig wurden im Jugendzentrum Freetime sämtliche Behältnisse zusammen gesucht, mit denen sich Wasser schöpfen lies. Mit gefüllten Eimern, Kochtöpfen, Plastikwannen, Messbechern und Rührschüsseln steigerte sich die Wasserschlacht stetig. Am Ende waren so gut wie alle Teilnehmer samt uns Betreuer komplett durchnässt. Einige Mädels wurden von den Jungs sogar mit Klamotten am Wasserspielplatz in das kleine Wasserbecken unterhalb der Wasserspindel gelegt. Die Abkühlung tat allen gut. Das einzige Problem an dieser spontanen Wasserschlacht war nur, dass niemand Wechselkleidung dabei hatte. So mussten viele Jugendliche den Rest des Abends in nassen Klamotten verbringe, was bei 38 Grad im Schatten aber auch kein wirkliches Problem darstellte.
Archiv für die Kategorie ‘Jugendarbeit’
Sommer, Sonne, Wasserschlacht
Veröffentlicht: 14. Juli 2015 in Allgemeines, Allgemeines, Erlebnisse, JugendarbeitSchlagwörter:Abkühlung, Freetime, Hitze, Jugendhaus, Jugendzentrum, pfedelbach, Sommer, Sonne, Wasser, Wasserschlacht
Wildschweinjagd mit Jugendlichen
Veröffentlicht: 21. Mai 2015 in Allgemeines, Allgemeines, Erlebnisse, JugendarbeitMit einer kleinen Gruppe von nur 3 Jugendlichen besuchten wir den Bogenschießparcours des Schützenverein Pfedelbach. Leider hatten wir den wettermäßig schlechtesten Tag der Woche erwischt. Daher sagten auch noch kurzfristig manche Teilnehmer ab und blieben lieber im Jugendzentrum, welches an diesem Abend ebenfalls geöffnet hatte. Die drei verbliebenen Teilnehmer Dawid Pietzko, Alex Bitter und Selina Jakob freuten sich dennoch auf das Event, genauso wie die ehrenamtlichen Mitarbeiter Philip Wieczorek und Biggi Karle die an diesem Abend ebenfalls dabei waren.
Am Parcours angekommen- welcher in einem kleinen Waldstück liegt – bekamen alle Teilnehmer zuerst eine kurze Einweisung in die Handhabung eines Sportbogens. Ich erklärte ihnen wie man einen Bogen hält, wie gezielt wird und was man sonst noch alles beachten muss um sein anvisiertes Ziel auch zu treffen. Als die Einweisung gerade zu Ende war begann es so stark zu regnen, dass das Blätterdach den Regen nicht mehr abhalten konnte. Daher mussten wir uns für etwa 20 Minuten in die beiden Autos setzten und abwarten, bis der Starkregen vorüber war.
Danach konnte es dann aber losgehen. Nach einigen Probeschüssen auf eine Zielscheibe wusste jeder, welcher Bogen für ihn passt. So konnten wir dann endlich mit der Parcoursrunde beginnen. Vor uns lagen 28 Tiere in Originalgröße aus Schaumstoff. Los ging es mit dem Dachs, gefolgt vom Wildschwein und dem Wolf. Schon nach den ersten drei Station zeigte sich, das Alex Bitter das Bogenschießen im Blut liegt. Auch schon letztes Jahr zählte er zu den treffsichersten Teilnehmern. Aufgrund der Verzögerung durch den Regen und das teilweise lange suchen der danebengeschossenen Pfeile, schafften wir bis zum Ende um 20 Uhr lediglich 13 Tiere. Das Highlight war jedoch der „laufende Keiler“, ein bewegliches Tier welches in der Bewegung getroffenen werden muss. Auch das Schießen vom Hochstand aus war etwas Besonderes.
Am Ende ergab die Auswertung, dass Alex Bitter mit 122 Punkten der Beste Schütze aller Teilnehmer war. Es folgten Dawid Pietzko mit 80 Punkten, Philip Wieczorek mit 74 Punkten sowie die beiden Damen Selina Jakob (54 Punkte) und Biggi Karle (34 Punkte). Die Siegerehrung mit Urkundenübergabe wurde dann im warmen und vor allem trockenen Jugendzentrum Freetime in Pfedelbach durchgeführt. Dort liesen wir den Abend dann noch bis 21:30 Uhr bei netten Gesprächen ausklingen.
Chillzone für junge Pfedelbacher in Planung
Veröffentlicht: 27. April 2015 in Allgemeines, Allgemeines, Chillzone Pfedelabch, Informatives, Jugendarbeit, Mein PfedelbachSchlagwörter:Außenanlage, Öffentlicher Raum, Chillen, Chillzone, Gestaltung, Jugendhaus, Jugendzentrum, Jugenreferat, Martin Jakob, Mitbestimmung, Partizipation, pfedelbach, Planung, Workshop
Jugendliche auf Spielplätzen, das ist für manche Bürger und Bürgerinnen in Pfedelbach kein Problem, für andere jedoch ein rotes Tuch. Sätze wie „Der Spielplatz ist für kleine Kinder gedacht, nicht für euch Jugendliche“ müssen sich die Teenager öfters mal anhören. Auch sie würden sich gerne wo anders treffen, doch wo? Pfedelbach hat zwar ein schönes Schloss doch leider keinen Park in dem man sich – wie etwa in Öhringen – treffen kann. Öffentliche Grünflächen sind in Pfedelbach sowieso Mangelware. Kein Wunder dass sich Jugendliche dann Plätze wie den Schulhof oder die Spielplätze zum abhängen, oder wie man heute sagt „chillen“, aussuchen. Leider ist das nicht immer der ideale und geeignete Platz, vor allem an Kinderspielplätzen. Spricht man die Jugendlichen selbst darauf an, so sagen diese nur: „Irgendwo müssen wir uns ja treffen können“. Dass Kinderzimmer in Mehrfamilienhäusern heute so klein sind, dass man sich dort schon aus Platzgründen nicht mit mehreren Freunden treffen kann, ist eine Tatsache. Einen Garten haben viele Familien auch nicht. Außerdem ist es im Jugendalter auch nicht gerade cool, sich zu Hause zu treffen, wo Mama oder Papa alles mitbekommen. Also zieht es die jungen Menschen in den öffentlichen Raum. Gibt es dort keine passenden Plätze für sie, so machen sie Plätze für sich passend. Das sind dann Schulhöfe, Bushaltestellen, Parkbänke oder Spielplätze. Das war sicher auch früher schon so, doch der Gesellschaftliche Wandel schreitet weiter voran und engt die Möglichkeiten immer weiter ein.
Dieses Problem des fehlenden öffentlichen Raumes speziell für Jugendliche wurde vom Jugendreferat Pfedelbach erkannt. In verschiedenen Runden wurde dieses Thema seit 2014 mit den Jugendlichen des Jugendzentrums Freetime, Eltern, Vertretern der Schulen, Vertretern des Rathauses, dem Jugendamt und Herr Bürgermeister Kunkel diskutiert und analysiert. Heraus kam ein offener Austauschabend zwischen Pfedelbacher Jugendlichen und Bürgermeister Kunkel. Der Ratschef kam am 18. März ins Jugendzentrum Freetime und diskutierte dort mit 43 Jugendlichen über dieses Thema. Dabei wurden sowohl die Wünsche der Jugendlichen als auch die Bedenken und Bedingungen von Seiten der Gemeinde Pfedelbach angesprochen. Ergebnis war ein Vorschlag, der das Problem für den Kernort Pfedelbach lösen soll. Eine „Chillzone“ für Jugendliche soll in Pfedelbach entstehen. Hierzu gab es am Freitag den 24. April ein weiteres Treffen mit Jugendlichen, dem Bürgermeister, Jugendreferent Martin Jakob und zwei Landschaftsarchitekten. Hierbei wurde die Gestaltung dieses Platzes besprochen. Noch in diesem Jahr soll die Umsetzung in einem ersten Teilabschnitt erfolgen. Die jungen Pfedelbacher Bürger sind sehr froh, dass sich in diesem Bereich nun etwas tut. Sie sind voller Tatendrang und auch bereit, bei der Gestaltung, dem Bau und der Pflege dieses Bereiches selbst Hand mit anzulegen. Wenn es nach ihnen geht könnte die „Chillzone“ schon zum 1. Mai 2015 fertig sein. Dass ein solches Vorhaben jedoch auch Zeit benötigt, ist ein Lernschritt den sie gerade erleben und begreifen. Ein Jugendlicher brachte es jedoch ganz treffend auf den Punkt als er sagte: „Wenn am Ende mehr als nur zwei Biertischgarnituren dabei rauskommen hat sich das Warten gelohnt“. Und eines kann man schon jetzt sagen: Mehr als nur zwei Biertischgarnituren werden es mit Sicherheit werden!
1.000 Fahrten auf der Rollenbahn
Veröffentlicht: 17. April 2015 in Allgemeines, Erlebnisse, Informatives, Jugendarbeit, Mein PfedelbachSchlagwörter:Fest, Frühlingsmarkt, Freetime, Jugendarbeit, Jugendreferat, Kinder, pfedelbach, Rollbahn, Rollenbahn
Beim Pfedelbacher Frühling am vergangenen Wochenende beteiligte sich auch das Jugendreferat Pfedelbach wieder mit verschiedensten Aktionen. Von Kulinarischem über Sehenswertes bis hin zu Spaßigem wurde viel geboten.
Am Samstag und Sonntag boten Jugendliche des Jugendzentrums Freetime in Ihrem Stand im Schlossgraben Waffeln am Stiel an. Diese besondere Form der Waffeln gibt es nur beim Stand des Jugendzentrums. In sechs Schichten arbeiteten immer zwei bis drei Jugendliche zusammen mit einem ehrenamtlichen Mitarbeiter im Waffelstand. Nachdem der Samstag verhalten angelaufen war, ging es am Sonntag dafür richtig rund. Innerhalb kürzester Zeit wurden 40 Kilo Waffelteig verbraucht und zu Stielwaffeln verarbeitet. Die riesige Menge Teig hatten die fleißigen Mädchen Selina und Maylin Jakob, Sera Aykurt und Kim Schmidt hergestellt.
Am Sonntagmittag wurde dann von 14 – 18 Uhr auch ein „Tag der offenen Tür“ im Jugendzentrum angeboten. Viele Festbesucher nutzten die Gelegenheit um einmal einen Blick in das Pfedelbacher Jugendzentrum zu werfen, von dem sie sonst nur im Gemeindeblatt lesen, wie viele sagten. Bewirtet wurden sie dort von unserem Thekenteam, das freundlich und kompetent gratis Kaffee verteilte und die anwesenden Jugendlichen mit Pizza und Getränken versorgte. Ebenfalls von 14 – 18 Uhr hatte auch wieder – die aus dem Vorjahr beliebte – Rollenbahn geöffnet. Die 18 Meter lange Bahn, in der Kinder in Kisten sitzend den Schlossgraben hinabsausen konnten, war wieder einmal der absolute Renner. Schnell bildete sich eine Schlange von Kindern am Einstieg. Manche Kinder nutzten dieses kostenlose Angebot auch mehrfach. Einige stürzten sich bestimmt 30 Mal in der Kiste sitzend nach unten. In den vier Stunden, in denen die Bahn in Betrieb war, gab es nicht eine Pause. Rund 1.000 Fahrten wurden realisiert, bevor die Bahn um 18 Uhr zum Bedauern der Kinder schloss. Betreut wurde diese Aktion von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Jugendzentrums Freetime.
