Archiv für die Kategorie ‘Jugendarbeit’

Bereits zum siebten Mal in Folge konnten Pfedelbacher Jugendliche zum Jahresende im Marstallkeller an der Jugenddisco teilnehmen. Organisiert wurde die Disco auch in diesem Jahr wieder von Jugendreferent Martin Jakob in Kooperation mit der SMV und der Lehrerschaft der Creutzfelder-Schule Pfedelbach.

Eine große Musikanlage, viele Discolichter und natürlich eine Nebelmaschine verwandelten den Gewölbekeller am 16. Dezember 2015 in eine Disco. Im unteren Teil des Kellers konnte zu den gewünschten Liedern getanzt werden, während im oberen Bereich eine Theke mit Essen und Trinken sowie ein Kickertisch aufgebaut waren. Rund 100 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 11 – 24 Jahre besuchten die Jugenddisco an diesem Abend. Für die unter 14-jährigen war bereits um 20 Uhr Schluss. Die älteren durften noch länger bleiben und konnten den Abend bis 22 Uhr genießen. Dieser bestand aber nicht nur aus Tanzen und laut Musik hören. Ein kleiner Luftballon Wettbewerb sowie ein Ratequiz, bei dem aktuelle Lieder rückwärts abgespielt wurden, rundeten das Programm ab. Großen Andrang gab es auch in der Fotoecke. Dort konnten sich Jugendliche gemeinsam fotografieren lassen.

Wieder einmal war es eine gelungene Aktion zum Jahresende. Selbst der Abbau am Selben Abend ging – dank zahlreicher Helfer – schneller denn je von statten. Hier konnte man sehen, dass die Abläufe und Aufgaben nach sieben Jahren nun doch schon sitzen. Ob es eine achte Auflage der Disco in dieser Form im Dezember 2016 noch geben wird, ist noch nicht sicher. Durch die Zusammenlegung der Werkrealschule (Creutzfelder-Schule) mit der Realschule Pfedelbach zur Verbundschule, ist die Zahl der potentiellen Besucher ab 2016 höher als die Kapazität des Marstallkellers hergibt. Daher muss das Konzept der Jugenddisco neu überdacht werden. Die Jugendlichen würden die Disco jedoch gerne beibehalten, denn auch 2015 hatten sie wieder sehr viel Spaß daran.

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Alter Tisch in neuem Glanz

Veröffentlicht: 30. November 2015 in Allgemeines, Allgemeines, Jugendarbeit

Das Jugendzentrum Freetime ist nun seit dreieinhalb Jahren im Marstallgebäude beheimatet. Noch älter ist jedoch der Billardtisch im Jugendzentrum. Rund 20 Jahre hat dieser bereits auf dem Buckel. Dennoch ist er, abgesehen von einigen optischen Mängeln, noch ganz gut in Schuss. Lediglich das Tuch, mit dem die Spielfläche bespannt war, musste mal wieder erneuert werden. Um Kosten zu sparen hatten wir beschlossen, dies in Eigenleistung zu bewerkstelligen. An zwei Abenden zerlegten wir also den Billardtisch, entfernten das alte Tuch und bespannten die Schieferplatte mit einem neuen Tuch. Dass das jedoch schwieriger war als gedacht, zeigte sich spätestens beim befestigen des neuen Tuches. Da die Spielfläche unseres Billardtisches aus einer Steinplatte besteht, konnte das neue Tuch nicht einfach getackert werden. Wir mussten es mit einem speziellen Sprühkleber an der Unterseite der Platte befestigen. Eine der fleißigsten und geduldigsten Helferinnen während der beiden Abende war Diana Miller. Mit großer Sorgfalt und viel Ruhe half sie beim bespannen und beim anschließenden aussparen der Löcher.

Da der Billardtisch sowieso schon zerlegt war, nutzten wir die Gelegenheit , auch gleich den Staub und Dreck im Inneren zu beseitigen. Karina, Melinda und Maja schnappten sich den Staubsauger und befreiten das Spielgerät vom zentimeterhohen Staub. Als der Tisch von innen wieder sauber und die Spielfläche neu bespannt war, musste die rund 100 kg schwere Schieferplatte wieder in den Rahmen gelegt werden. Hierfür waren vier Mann nötig. Als dann noch die Banden montiert und die Zierleisten befestigt waren, konnte noch am zweiten Abend das erste Spiel auf dem neu bespannten Billardtisch ausgetragen werden. Schon nach den ersten Stößen war klar: Die fünf Stunden Arbeit hatten sich gelohnt! Im Vergleich zum alten Tuch, welches schon viele kleine Löcher hatte, rollen die Kugeln auf dem neuen Belag nun viel ruhiger und sauberer. So macht das Billardspielen im Jugendzentrum Freetime nun noch mehr Spaß.

 

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Zum dritten Mal wurde am 9. Oktober 2015 der sogenannte „Tag des Jugendraums“ in Hohenlohe ausgetragen. Bei diesem Aktionstag, welcher vom Arbeitskreis Jugendarbeit Hohenlohe ausgetragen wird und alle zwei Jahre stattfindet, treten Jugendhäuser in einem Spaßwettkampf gegeneinander an.

In diesem Jahr nahmen sieben Jugendhäuser teil. Eines davon war unser Jugendzentrum Freetime in Pfedelbach. Unsere Gegner waren die Jugendhäuser aus Kupferzell, Waldenburg, Bretzfeld, Künzelsau und zwei Mal Öhringen. Besonders die Kupferzeller musste man auf der Rechnung haben, denn sie hatten bisher beide Ausgaben des „Tag des Jugendraums“ für sich entschieden. Wir Pfedelbacher war jedoch hoch motiviert, ihnen diesen Titel nicht noch in drittes Mal zu überlassen. Nach Platz drei im Jahr 2011 und Platz zwei im Jahr 2013 waren wir fest entschlossen, den Sieg und den damit verbundenen Wanderpokal diese Jahr nach Pfedelbach zu holen. Um 17 Uhr durften wir – wie alle anderen Jugendhäuser auch – das Plakat mit der Aufgabenstellung öffnen. Auf diesem standen verschiedenste Dinge die wir innerhalb von zwei Stunden erledigen oder besorgen mussten. Über 40 Aufgaben waren darauf zu finden. Viele waren nicht gerade einfach. So mussten wir unter Anderem folgendes besorgen: Ein Oldtimer mit H Kennzeichen, eine echte Harley Davidson, einen echten Bagger, ein Kanu samt Paddler mit Schwimmweste und Paddel, ein Waschbrett, ein ausgestopftes Tier oder auch eine Bibel in altdeutscher Schrift. Auch ganz bestimmte Personen mussten aufgetrieben werden. Es wurden der aktuelle Bürgermeister des Ortes, ein Zimmermann in Arbeitskluft, ein Schornsteinfeger in Arbeitskleidung, eine Person mit Doktortitel und eine musikalische Vereinigung bestehend aus mindestens fünf Musikern samt ihrer Instrumente gefordert. Außerdem gab es eine Reihe von Kreativaufgaben. So musste eine Pizza gebacken, ein Vogelhaus montiert und ein 275 Teile Puzzle fertiggestellt werden. Besonders das Puzzle war eine echte Herausforderung. Das schminken von fünf Personen nach Vorlage war dagegen wieder eine relativ einfache Angelegenheit. Je nach Schwierigkeit gab es für jede Aufgabe zwischen 1 – 4 Punkte. Der Bürgermeister und der Bagger waren mit 4 Punkten die am höchsten eingestuften Aufgaben. Insgesamt konnten 111 Punkte erreicht werden. Gewertet werden durfte aber nur das, was um 19 Uhr auf einem Foto abgelichtet wurde.

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Als das Aufgabenplakat aufgehängt war und wir die Aufgabenstellung einmal komplett durchgelesen hatten, mussten die rund 50 anwesenden Personen koordiniert werden. Schnell fanden sich einige Jugendliche die mit dem Puzzle begannen, währen andere das Vogelhaus zusammen bauten. Zwei Jungs erklärte sich spontan bereit zum Netto zu rennen um die Zutaten für eine Pizza zu kaufen und diese anschließend auch zu backen. Melinda Gauger suchte sich schnell fünf Personen die sich schminken lassen wollten und legte zusammen mit ihrer Freundin Karina Zander mit dem schminken los. Während im Jugendzentrum also kräftig gebacken, gepuzzelt und geschminkt wurde, liefen draußen die Handys heiß. Viele der Anwesenden versuchten Freunde und Bekannte zu erreichen die einen der geforderten Gegenstände besitzen. So hörte man Sätze wie: „Du hast doch einen Bagger, den brauchen wir hier am Jugendzentrum in Pfedelbach bis spätesten 19 Uhr für einen guten Zweck“ oder „Kannst du deine Ziege ins Auto laden und hier her zum Jugendzentrum bringen, die wird für ein Spiel gebraucht“. Es dauerte nicht lange, da kam schon ein Oldtimer und eine Harley Davidson angefahren. Kurz darauf traf auch der Bagger und die Ziege ein. Von Minute zu Minute wurde es voller auf dem Parkplatz hinter dem Marstallgebäude. Um 18:45 Uhr fehlten uns nur noch ein Schornsteinfeger, ein Smoker-Grill und ein paar Rollschuhe. Den Grill und den Schornsteinfeger konnten wir nicht mehr auftreiben, doch kurz vor Ablauf der zwei Stundenfrist trafen tatsächlich noch die Rollschuhe ein. So konnte um 19 Uhr das geforderte Gruppenfoto mit allen Gegenständen, Tier und Menschen gemacht werden. Dieses wurde dann in der Facebookgruppe „Tag des Jugendraums“ hochgeladen und der Punktestand per SMS an die Jury weitergegeben. Um 19:30 Uhr sollte via Facebook der Sieger bekanntgegeben werden. Gespannt saßen wir vor dem Beamer und verfolgten das Geschehen auf Facebook. Auch die anderen Jugendhäuser warteten gespannt auf das Endergebnis. Kurz nach 19:30 Uhr kam dann die entscheidende Nachricht die lautet: Das Jugendzentrum Freetime in Pfedelbach hat mit 106 Punkten den Sieg errungen! Ein riesiger Jubel entbrannte und die Sektkorken knallten. Für die unter 16-jährigen gab es ein Freigetränk an der Theke zur Feier des Tages. Um 20 Uhr traf die Jury mit dem Pokal im Freetime ein und es kam zur offiziellen Pokalübergabe. Viele wollte den Pokal einmal in Händen halten und machten Selfies damit. Danach fand der Pokal einen würdigen Platz im Jugendzentrum. Dort wird er nun bis zur nächsten Ausgabe im Jahr 2017 stehen. Und wenn es nach uns geht, bleibt er dort auch über 2017 hinaus stehen. Den Titel in zwei Jahren zu verteidigen ist nämlich unser großes Ziel.

Der Sieg konnte jedoch nur durch eine vorbildliche Gemeinschaftsleistung vieler Beteiligter gelingen. Ein großer Dank geht daher nicht nur an die rund 40 Jugendlichen des Freetime, sondern auch an die anwesenden Erwachsenen, bestehend aus Eltern, freiwilligen Helfern, Gemeinderäten und dem Bürgermeister. Ihre guten Kontakte waren mit Sicherheit ein Schlüssel zum Erfolg. Vielen Dank aber auch an all die Personen die sich in vielfältiger Weise an dieser Aktion beteiligt haben. Sei es durch das Bereitstellen von Gegenständen wie dem Oldtimer, der Harley Davidson, dem Bagger oder den vielen kleineren Dingen sowie den vielen Personen die bereit waren, uns in ihrer ganz speziellen Funktion zu unterstützen. So hatten wir letztlich sogar zwei Doktorinnen und zwei Zimmermänner vor Ort. Dies gab zwar keine Zusatzpunkte, zeigte aber auf eindrucksvolle Weise, dass wir Pfedelbacher zusammenhalten können wenn es drauf ankommt. In diesem Sinne werden wir 2017 die Mission Titelverteidigung angehen und hoffen auch dann wieder auf viele fleißige Helfer und Unterstützer.

Die Platzierungen im Überblick:

  1. Platz (106 Punkte) Jugendzentrum Freetime in Pfedelbach
  2. Platz (99 Punkte) Jugendhaus TrEFF des Albert-Schweitzer-Kinderdorf Waldenburg
  3. Platz (82 Punkte) Jugendhaus A-Moll in Kupferzell
  4. Platz (60 Punkte) Jugendzentrum Künzelsau
  5. Platz (54 Punkte) Jugendtreff Arche in Öhringen
  6. Platz (54 Punkte) Jugendtreff Kubiz in Öhringen
  7. Platz (47 Punkte) Jugendhaus Bretzfeld

 

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Nach vielen Planungen und etlichen Entwürfen zur „Chillzone für Jugendliche“ haben die Bauarbeiten hierzu nun begonnen. Jugendliche des Freetime und Mitarbeiter des Pfedelbacher Bauhofes haben mit den Bauarbeiten begonnen.

Ein Ort im Freien an dem sich Pfedelbacher Jugendliche treffen und aufhalten können, das ist es was sich hinter dem Projekt „Chillzone“ verbirgt. Zusammen mit der Gemeindeverwaltung wurde diesem Wunsch nachgegangen und letztlich der Außenbereich des Jugendzentrums Freetime als bester Standort hierfür befunden. Nachdem die Firma WÖHWA aus Pfedelbach dieses Projekt mit einer Spende in Höhe von 4.000 Euro unterstützt und Eigenmittel des Jugendzentrums ebenfalls Verwendung finden, konnte nun schon in diesem Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden. Im ersten Schritt beseitigten die Jugendlichen des Freetime die Steine entlang des Marstallgebäudes damit der Bauhof hier Rabatten setzen kann. Dies ist notwendig, da die gesamte Rasenfläche später mit Erde eben ausgeglichen werden soll und entlang dem Gebäude hierfür eine Kante entstehen muss. Des Weiteren wurde vergangene Woche vom Bauhof ein Rundsteinpflaster verlegt, welches später zum aufstellen eines Grills dienen soll. Auch ein rundes Holzdeck um eine der Birken auf dem Rasenstück zwischen Kirchgasse und Marstallgebäude wurde vom Bauhof gebaut. Dies dient später als Sitz- und Liegefläche. Außerdem werden im Frühjahr 2016 eine Sitzgruppe sowie eine Liegebank installiert. Diese sind bereits bestellt. Sobald sie angeliefert werden, wird es einen gemeinsamen Baueinsatz von Jugendlichen des Freetime und dem Bauhof geben. Dabei werden dann die Fundamente für die Geräte ausgehoben und die Sitzbänke und der Tisch schließlich fest verankert. Für 2016 sind dann der Bau einer Überdachung, das herstellen eigener Sitzmöbel sowie das aufstellen eine Outdoor-Tischtennisplatte geplant.

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