Archiv für die Kategorie ‘Informatives’

Beim Pfedelbacher Frühling am vergangenen Wochenende beteiligte sich auch das Jugendreferat Pfedelbach wieder mit verschiedensten Aktionen. Von Kulinarischem über Sehenswertes bis hin zu Spaßigem wurde viel geboten.

Am Samstag und Sonntag boten Jugendliche des Jugendzentrums Freetime in Ihrem Stand im Schlossgraben Waffeln am Stiel an. Diese besondere Form der Waffeln gibt es nur beim Stand des Jugendzentrums. In sechs Schichten arbeiteten immer zwei bis drei Jugendliche zusammen mit einem ehrenamtlichen Mitarbeiter im Waffelstand. Nachdem der Samstag verhalten angelaufen war, ging es am Sonntag dafür richtig rund. Innerhalb kürzester Zeit wurden 40 Kilo Waffelteig verbraucht und zu Stielwaffeln verarbeitet. Die riesige Menge Teig hatten die fleißigen Mädchen Selina und Maylin Jakob, Sera Aykurt und Kim Schmidt hergestellt.

Am Sonntagmittag wurde dann von 14 – 18 Uhr auch ein „Tag der offenen Tür“ im Jugendzentrum angeboten. Viele Festbesucher nutzten die Gelegenheit um einmal einen Blick in das Pfedelbacher Jugendzentrum zu werfen, von dem sie sonst nur im Gemeindeblatt lesen, wie viele sagten. Bewirtet wurden sie dort von unserem Thekenteam, das freundlich und kompetent gratis Kaffee verteilte und die anwesenden Jugendlichen mit Pizza und Getränken versorgte. Ebenfalls von 14 – 18 Uhr hatte auch wieder – die aus dem Vorjahr beliebte – Rollenbahn geöffnet. Die 18 Meter lange Bahn, in der Kinder in Kisten sitzend den Schlossgraben hinabsausen konnten, war wieder einmal der absolute Renner. Schnell bildete sich eine Schlange von Kindern am Einstieg. Manche Kinder nutzten dieses kostenlose Angebot auch mehrfach. Einige stürzten sich bestimmt 30 Mal in der Kiste sitzend nach unten.  In den vier Stunden, in denen die Bahn in Betrieb war, gab es nicht eine Pause. Rund 1.000 Fahrten wurden realisiert, bevor die Bahn um 18 Uhr zum Bedauern der Kinder schloss. Betreut wurde diese Aktion von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Jugendzentrums Freetime.

 

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Es kommt nicht alle Tage vor, dass Bürgermeister Torsten Kunkel während der Öffnungszeiten des Jugendzentrums dort vorbei schaut. Kürzlich war dies jedoch mal wieder der Fall. Wir hatten Ihn zu einer Diskussions- und Austauschrunde zum Thema „Pfedelbacher Jugendliche im öffentlichen Raum“ eingeladen.

Ziel dieser Runde war es, gemeinsam nach Lösungen zu der Frage: „Wo können und dürfen sich Pfedelbacher Jugendliche im öffentlichen Raum treffen und welche allgemeinen Regeln gelten dann“ zu suchen. Dieses Thema war und ist seit langem ein großes Anliegen vieler junger Menschen in Pfedelbach. Dort gibt es nämlich nahezu keine öffentlichen Grünflächen und viele andere Plätze sind durch Verbotsschilder gesperrt. Die jungen Menschen sind sich jedoch einig darin, dass es neben Spielplätzen für Kleinkinder auch einen ausgewiesenen Platz für Jugendlich geben muss. Daher wurde Herr Kunkel ins Jugendzentrum eingeladen. Im Vorfeld bereiteten wir uns an einem Abend auf dieses Gespräch vor. Im Anschluss an die Öffnungszeit des Freetime konnten die Jugendlichen noch bleiben. Gemeinsam sammelten wir Argumenten, klärten Wünsche und Bedürfnisse ab und brachten die Anliegen der Jugendlichen zu Papier. Ein Jugendlicher ordnete anschließend alle gesammelten Punkte und fasste diese thematisch sortiert zusammen. So entstanden zu verschiedenen Punkten mehrere Karteikarten mit Stichwörtern und Leitsätzen. Als unser Bürgermeister am Mittwochabend um 18 Uhr dann im Jugendzentrum Freetime ankam, warteten bereits 43 Jugendliche auf ihn. Nach einer kurzen Begrüßung kamen wir schnell zum Hauptthema. Die Karteikarten waren unter den Jugendlichen verteilt und so wurden dem Ratschef die Wünsche, Ideen und Anregungen mitgeteilt. Dies geschah in einem regen aber sehr disziplinierten Austausch. Eine Stunde lang sprachen wir über Bedürfnisse der Jugendlichen, mögliche Standorte für einen solchen Platz und dessen Ausstattung, die Regeln die dort dann gelten sollen und auch über Beteiligungsformen der jungen Menschen. Herr Kunkel zeigte großes Interesse und auch Verständnis für die Bedürfnisse und den Wunsch nach einem „eigenen“ Platz. Auch über mehr Öffnungszeiten im Jugendzentrum und Alternativen zum Hartplatz der bald abgerissen wird wurde gesprochen. Am Ende verblieben wir mit dem Bürgermeister so, dass er sich der Sache annehmen und zeitnah nach einer guten Lösung schauen wird.

Es war ein wirklich sehr gelungener und vor allem konstruktiver Abend. Die über 40 Jugendlichen waren sehr konzentriert und konstruktiv bei der Sache, vertraten ihre Anliegen sehr gut und hatten auch Verständnis für Argumente der „Gegenseite“ wie etwa beim Thema Verschmutzung durch liegengelassenen Müll an solchen Plätzen. An diesem Abend konnten alle Anwesenden live miterleben, wie Demokratie und freie Meinungsäußerung funktioniert. Einige Jugendliche sind zwar noch skeptisch und fragen sich, ob am Ende wirklich auch etwas konkretes für sie entsteht, doch das wird sich zeigen. Hoffen wir dass ihre Skepsis unbegründet bleibt. Andere Jugendliche hatte am Ende jedoch ganz andere Anliegen. Sie nutzten die Gelegenheit für ein Selfie mit dem Bürgermeister. Dieser wurde von einem Jugendlichen am Ende mit folgenden Worten verabschiedet: Herr Kunkel, kommen sie doch einfach öfters mal bei uns vorbei und chillen sie eine bisschen mit uns, das wär echt cool“.

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Ist es eine gute Idee am Freitag den 13. die erste Probefahrt mit einer Seifenkiste zu machen? Abergläubische Menschen würden sicher NEIN sagen. Den Jugendlichen des Freetime und uns Betreuern vom Seifenkistenprojekt war das aber egal. Fast zwei Jahre haben wir auf diesen Moment hingearbeitet. Da war uns das Datum sowas von egal.

Werden die Bremsen halten? Wie verhält sich die Seifenkiste bei Belastung? Wie gut funktioniert die Radaufhängung und wie stabil ist die Seifenkiste insgesamt? Diese Fragen sollten am vergangen Freitag, den 13. März bei der ersten Probefahrt geklärt werden. Neun Baueinsätze mit insgesamt 20 Arbeitstagen wurden in den letzten 23 Monaten von den sechs Jungs und zwei Mädchen des Freetime geleistet. Noch einige Stunden mehr an Arbeitszeit kamen durch die Azubis von Scheuerle hinzu. Im Sommer 2014 war die Seifenkiste eigentlich schon zur ersten Testfahrt bereit. Da sich die Firma Scheuerle – verständlicher Weise – jedoch für die Sicherheit des Gefährts garantieren will, musste die Seifenkiste dem TÜV vorgeführt werden. Das war im September 2014 zum ersten Mal der Fall. Bis Februar 2015 kämpften wir damit, die Vorgaben des TÜV umzusetzen. Kein leichte Aufgabe, die wir letztlich dennoch meistern konnten.

Die Weinberge unterhalb des Lindelbergs bei Windischenbach wurden als Teststrecke für die ersten Fahrversuche ausgewählt. Eine lange Gerade mit gleichmäßig abfallendem Gelände lag vor uns. Diese war nicht all zu steil, was bewusst so gewählt war. Daniel Pietzko übernahm die sowohl ehrenvolle als auch herausfordernde Aufgabe, sich als erster in die einem Strandbuggy gleichende Seifenkiste zu zwängen. Geschützt durch den Überrollbügel sowie einen Motorradhelm stand er am Start. Auf drei ging’s los. Unsere Seifenkiste rollte erstmals einen Hügel hinab. An der Straßenlage gab es nichts auszusetzen. Dann jedoch der große Moment am Ende der Geraden. Die erste Vollbremsung. Würden die zweckentfremdeten Fahrradscheibenbremsen der Belastung standhalten? Sie taten es! Innerhalb kürzester Zeit kam Daniel zum stehen. Der erste Testlauf war also geglückt. Nacheinander fuhren dann auch die Anderen anwesenden Teilnehmer den Berg hinab. Nach der dritten Fahrt geschah es dann doch. Das rechte Vorderrad stand plötzlich quer. Was war passiert? Wir eilten zum Ort des Geschehens und befürchteten das Schlimmste. Schnell konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Es hatte sich lediglich eine Mutter gelöst welche die Lenkstange fixierte. Die verlorene Mutter war schnell gefunden und wieder angebracht. Es konnte also weiter gefahren werden. Leider mussten wir kurz darauf feststellen, dass sich die Radaufnahme an den Hinterrädern langsam verbog. Die Konstruktion aus Aluminium war an dieser Stelle nicht steif genug. Hier muss nachgebessert werde. Um ein Abbrechen der Aufhängung bei höherer Belastung zu vermeiden, verzichteten wir auf weitere Probefahrten in steilerem Gelände. So packten wir das Gefährt wieder auf den Anhänger und brachten es zurück in die Lehrwerkstatt von Scheuerle. Das Fazit nach drei Stunden fällt dennoch positiv aus. Die Seifenkiste hat eine extrem gute Straßenlage und die Lenkung sowie die Bremsen funktionieren sehr gut. Nun muss lediglich die Radaufhängung nachgebessert und noch eine kleine Verkleidung der Seitenwände angefertigt werden. All das soll in den nächsten Wochen geschehen, so dass einer zweiten Probefahrt in steilerem und auch kurvigem Gelände nichts im Wege stehen sollte.

Die gesamte Aktion wurde auch von einem Reporter vom SWR4 Frankenradio begleitet. Der Beitrag läuft demnächst im Radio. Hier der Link zum Radiobeitrag: HIER KLICKEN

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Das Jugendzentrum Freetime freut sich über zwei neue ehrenamtliche Mitarbeiter. Von Oktober bis Dezember 2014 absolvierten Lisa Jäckle (18) und Thomas Ruder (19) die Jugendleiterausbildung bei Forum Jugend.

In insgesamt 7 Abendkursen, zwei ganzen Schulungstagen sowie einem Seminarwochenende im Kloster Schöntal eigneten sich die Beiden viel Grundwissen an. Sie besuchten beispielweise einen Kurs zum Thema „Mit Werten auseinandersetzen“, hörten viel über Gruppenentwicklungsprozesse und Gruppendynamik, lernten rechtliche Grundlagen in der Jugendarbeit kennen  und eigneten sich Wissen bezüglich Kindeswohlgefährdung und Schutzauftrag an. Auch Erlebnispädagogik und kreatives Gestalten standen auf dem Lehrplan. Beim Neujahresempfang der Jugendarbeit am 25. Januar 2015 bekam sie offiziell – zusammen mit 12 weiteren Absolventen – ihre Jugendleiterkarten überreicht.  Somit hat das Mitarbeiterteam des Jugendzentrums Freetime seit letzten Sonntag zwei neue Mitarbeiter. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an dieser Stelle an Lisa und Thomas für die investierte Zeit und die Zusage, sich zukünftig im Jugendzentrum Freetime ehrenamtlich zu engagieren.

Zwei weitere junge Menschen aus Pfedelbach hatten den ersten Teil der Ausbildung, den Grundkurs, belegt und erhielten dafür ebenfalls einen Mitarbeiterausweis. Es handelte sich dabei um Karina Denes und Robin Wüstholz. Sie hatten sich über die Künzelsauer Geschwister-Scholl-Schule zur Jugendleiterausbildung angemeldet.  Auch an diese beiden Absolventen nochmals einen herzlichen Glückwunsch.

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