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Wo soll es hingehen?

Veröffentlicht: 29. September 2008 in Gedanken, Informatives
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Das Jahr 2008 geht so langsam dem Ende entgegen. Das heißt auch, dass ich mir gedanken über die Jahresplanung 2009 machen muss. Was wird 2009 alles bringen? Was steht an?

Ich will es diesmal etwas anders angehen. Ich will mehr den Fokus auf die Frage legen: Was soll sich 2009 entwickeln?  Wo soll es weiter gehen? Natürlich werde ich auch wieder Veranstaltungen planen und Ausflüge organisieren. Doch was soll darüber hinaus geschehen? Wo soll die kommunale Jugendarbeit in Pfedelbach Ende 2009 stehen?

Mit dieser Fragestellung werde ich mich demnächst mal einige Zeit zurückziehen und darüber brüten. Mal sehen was dabei herauskommt.

Gerade laufen an meinem Fenster die neuen Erstklässler vorbei. Sie haben heute Einschulung. Das bedeutet auch, dass die Sommerferien 2008 nun auch bei uns in BW zuende sind. Der Jugendtreff Freetime war in den Ferien geschlossen, mit Ausnahme vom 19. – 24. August. Da fand die erste Auslandsfreizeit statt. Ziel war Frankreich (Nordvogesen) und es ging vor allem ums Sportklettern. Wir waren insgesamt elf Personen und hatten eine geniale Zeit zusammen. Ich durfte zusammen mit Niko Warth, ein Freund mit dem ich zusammen an der PA studiere, den Jugendlichen das Felsklettern beibrigen.

Besonders wertvoll waren für mich wiedereinmal die Zeiten am Lagerfeuer. Die Gespräche über Werte, Musik, Glaube, Rechtsextremismus, Ziele, Lebensgestaltung und vieles mehr. Diese Gespräche sind es, die die Beziehung zwischen mir und den Jugendlichen vertiefen und die uns weiterbringen. Sich aneinader zu reiben, gegensätzliche Standpunkte zu diskutieren und sich dabei immer wieder selbst zu hinterfragen, das ist es was ich an den Freizeiten so genial finde.

Ich habe neu festgestellt, dass ich meinen Job lieb und es ein Vorrecht für mich ist, hier im schönen Pfedelbach mit diesen genialen – wenn ach manchmal sehr anstrengenden – Jugendlichen arbeiten zu dürfen. Ich liebe es, sie und mich herauszufordern und zu sehen, wie wir gemeinsam darin wachsen.

Bald ist es so weit. Vom 19. – 24. August 2008 werde ich mit 8 Jugendlichen und 2 weiteren Mitarbeitern zur ersten Auslandsfreizeit des Jugendtreffs Freetime starten. Wir fahren nach Frankreich ins Elsass  um dort eine Woche lang eine geniale Zeit zusammen zu verbringen. In der Hauptsachen wird es um das Thema >Felsklettern<  gehen. Wir werden an verschiedene Felsen der Vogesen fahren und dort gemeinsam klettern. Die restliche Zeit verbringen wir auf einem sehr schönen Campingplatz mit großem Badesee. Ich freue mich schon sehr darauf. Ich werde danach hier berichten wie es war.

Damit das mit dem Klettern auch klappt, hatten wir vor einigen Wochen schon einmal ein Probeklettern in der Kletterarena in Heilbronn. Unten einige Fotos davon.

Nun ist es also schon wieder vorbei. Das Pfedelbacher Schlossfest 2008 ist Vergangenheit. Erst 2011 wird es das Nächste geben. Dass dieses Fest nur alle 3 Jahre stattfindet hat seine Berechtigung. Der Aufwand war und ist enorm. Allein die Arbeit des Pfedelbacher Bauhofs ist gigantisch.

Nach 3 Tagen und 2 Nächten ohne Schlaf (ich hab mittags ein paar Stunden geschlafen) ist auch für mich das Schlossfest abgehakt. Wieder war ich für den Bereich „Schlossfest für junge Leute“ zuständig. Wie schon 2005 hatten wir am Freitag Abend ein Open-Air Kino (diesmal ohne Regen). Dies wurde von etwa 80 Personen besucht. Danach heizten zwei DJ`s dem jungen Publikum bis um 01.00 Uhr so richtig ein.

Am Samstag dann das Selbe, nur ohne Kino. Die DJ`s starten um 21.00 Uhr. Gegen 23.00 Uhr füllte sich der Platz vor der evangelischen Kirche zunehmends. An diesem Abend durften wir bis 02.00 Uhr aufdrehen. Es war wahnsinnig laut, voll und vor allem herrschte eine super Stimmung. Etwa 150 Leute zwischen 16 und anfang 30 Jahre tanzten zu den Beats bis zum letzten Ton.

Die Open-Air-Disco kam super an, zumindest bei den jungen Menschen. Die Anwohner sahen das teilweise sicher anders. An dieser Stelle auch ein herzliches DANKE an alle betroffenen Anwohner die diesen „Lärm“ so geduldig ertragen haben.

Das Beste jedoch zum Schluss: Es war alles friedlich und ruhig. Es wurde ausgelassen gefeiert, doch ohne Randale. So kann es in drei Jahren wieder laufen. Mal sehen, vielleicht gibts auch mal ein ganz anderes Programm.