Archiv für die Kategorie ‘Informatives’

Im Dezember 2011 stimmte der Gemeinderat von Pfedelbach eindtimmig dem Antrag zu, den offenen Jugendtreff „Freetime“ nach fast zehn Jahren in neuen Räumen unterzubringen. Mitte 2012 wird es soweit sein. Ab dann stehen den Pfedelbacher Jugendlichen rund 130 qm im Marstallgebäude direkt gegenüber des Pfedelbacher Schlosses zur Verfügung. Bis dahin gibt es aber noch eine Menge zu tun. Einige Bauarbeiten werde ich mit den Jugendlichen in Eigenleistung erledigen.

Wir alle freuen uns schon auf die neuen Räume und die damit verbundenen neuen Möglichkeiten. Dann wird es auch endlich einen Billardtisch im Jugendhaus geben, ein langgehegter Wunsch vieler Jugendlicher, der die letzten Jahre aus Platzmangel nicht erfüllt werden konnte.

Im Sommer 2012 steht die Einweihung der neuen Räume sowie das 10-jährige Jubiläum des offenen Jugendtreffs Freetime an.

Im Februar 2010 startete unter meiner Leitung ein Fotoprojekt. Ziel war es, jungen Menschen aus Pfedelbach die Möglichkeit zu bieten, sich durch Fotografie künstlerisch auszudrücken. Schnell fand sich eine Gruppe von fünf Jugendlichen zusammen, die allesamt gerne fotografierten. Nach einigen Treffen war klar, in dieser Truppe steckt sehr viel Potential. Dies sollte nicht im verborgenen bleiben, so dass die Idee entstand, eine eigene Fotoausstellung zu schaffen. Mit der Gemeinde Pfedelbach und dem Rathaus als Ausstellungsort war bald eine geeigneter Ort und Partner gefunden.
Nach mehr als 20 Monaten Projektzeit ist es nun endlich soweit. Seit 10. November ist im Rathaus Pfedelbach die Fotoausstellung unter dem Namen „Aus Sicht der Jugend“ zu sehen. Bis Februar 2012 werden dort 27 Fotos auf Leinwand zu sehen sein. Alle ausgestellten Fotografie sowie ein Fotokalender auch käuflich erworben werden. Der Erlös aus den Verkäufen kommt direkt der Jugendarbeit in Pfedelbach zugute und wird für neue Projekte verwendet.

Folgende Bilder sind in der Ausstellung zu sehen:

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Ehrenamtliches Engagement. Ein Schlagwort, das immer häufiger auch im Sprachgebrauch von Politikern auftaucht. Denn eins ist klar: Ehrenamtliches Engagement heißt auch arbeiten, ohne Geld dafür zu bekommen. Und wenn die Staatskassen leer sind, so scheint dies durchaus eine rentable Maßnahme zur Kosteneinsparung zu sein. Daher gibt es immer mehr Maßnahmen auf Landes- oder Bundesebene, die auf ehrenamtliches Engagement setzen.

Doch das Ehrenamt hat seine Grenzen.  Es gibt Bereiche wie Medizien, Forschung und die Wirtschaft, in denen das Ehrenamt nicht oder kaum Platz findet. Der soziale Bereich hingegen scheint geradezu prädistiniert zu sein für ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement. In Kindergärten, Schulen, der Altenpflege, den Vereinen und der Jugendarbeit finden wir tausende von sogenannten Ehrenamtlichen. Menschen, die bereit sind, ein Teil ihrer Freizeit, ihrer Kraft und ihrer Begabung unentgeltlich in den Dienst der guten Sache zu stellen. Ohne sie würde unser sozialsystem an vielen Stellen zusammenbrechen.

Auch und gerade in der Jugendarbeit braucht es sie, Menschen, die sich für und in junge Menschen investieren. Ich bin stolz darauf, dass auch ich seit einigen Monaten auf sechs ehrenamtliche Helfer zurückgreifen kann. Seit Anfang 2010 haben sich fünf junge Männer und eine Frau zwischen 19 und 21 Jahren bereiterklärt, die offene Jugendarbeit der Gemeinde Pfedelbach zu unterstützen.  Sie alle sind ehemalige Jugendliche, die den Jugendtreff Freetime in Pfedelbach seit vielen Jahren besuchen. Nun sind sie dem Jugendalter entwachsen und übernehmen selbst Verantwortung für die nächste Generation.

Vier von Ihnen haben im letzten halben Jahr eine Jugendleiterausbildung bei Forum Jugend Hohenlohe absolviert. Am Sonntag, den 30. Januar 2011 wurde ihnen ihre Jugendleitercard (JuLeiCa) feierlich beim Neujahrsempfang überreicht. Sie zeigt, dass sie eine qualifizierte Grundausbildung im Bereich Jugendarbeit absolviert haben. Ich freue mich, dass ich nun nicht „nur“ auf Ehrenamtliche, sondern auf qualifizierte Ehrenamtliche zurückgreifen kann.

Vielen Dank an dieser Stelle auch an die Gemeindeverwaltung Pfedelbach, welche die Kosten der Ausbildung übernommen hat.

v.l.n.r.: Daniel Hengge, Marcel Hofmann, Jan Schäfer, Patrick Braun

v.l.n.r.: Daniel Hengge, Marcel Hofmann, Jan Schäfer, Patrick Braun

Bereits im Juli fand das Landesfinale der „Straßenfußball für Toleranz Weltmeisterschaft“, das vom Landessportverband Baden-Württemberg veranstaltet wurde, statt. Dabei siegte in der Altersklasse 13 bis 16 Jahren das Team des TSV Pfedelbach. Zur Ehrung wurden sie nun in das Pedelbacher Rathaus eingeladen.

Die Besonderheit dieses Wettbewerbs bestand darin, dass immer ein Mädchen mitspielen musste und die Tore erst dann zählten, wenn auch ein Mädchen getroffen hatte. Auch gab es Fairplay-Punkte für das Einhalten der vor dem Spiel bestimmten Regeln.

Nachdem die Pfedelbacher Mannschaft die Vorausscheidung in Öhringen gewonnen hatte, ging es mit dem Zug zur Endrunde nach Stuttgart. Dort wurde im Schlosspark in drei Courts gespielt. Ingesamt hatten sich in dieser Altersklasse 14 Teams aus ganz Baden-Württemberg qualifiziert. Bei der Auslosung wurde den Pfedelbachern Deutschland als Teamname zugelost.

Gespielt wurde in drei Gruppen und nur der Gruppensieger kam in die Endrunde. Schon in der Gruppenphase zeigte Deuschland eine gute Leistung, konnte alle vier Spiele souverän gewinnen und sich so für die Endrunde qualifizieren. Auch dort konnte „Deutschland“ niemand aufhalten und somit gelang ganz ungefährdet der Sieg beim Landesfinale von Baden-Württemberg.

Die Ergebnisse:

Deutschland – Niederlande  6:0

Deutschland – Kamerun      7:0

Deutschland – Serbien        6:3

Deutschland – Argentinien   9:0

Deutschland – Italien           4:0

Deutschland – Brasilien       6:3

 

H.v.l.: stellvertr. Bürgermeister Herbert Martin, Marco Rehklau, Sergen Uzuner, Andreas Cebulla, Moritz Eberhardt

V.v.l: Janina Härpfer, Michael Rehklau (Betreuer), Denise Wenczel

es fehlt: Dustin Ruju (Betreuer)