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Zum fünften Mal fand am vergangenen Freitag der Tag des Jugendraums im Hohenlohekreis statt. Sechs Jugendhäuser aus dem Landkreis traten in einem Spaßwettkampf gegeneinander an. Der Sieger hieß zum dritten Mal in Folge Pfedelbach. Eine tolle Teamleistung vieler Beteiligter trotz mäßigen Wetters.

Kurzfilm zum Tag des Jugendraums in Pfedelbach

Das Ziel für uns Pfedelbacher war klar: Zum dritten Mal in Folge den Sieg erringen und dann den Wanderpokal behalten dürfen. Um dies zu erreichen musste jedoch einiges passen. Vor allem viele Helfer mussten kommen und das Jugendzentrum Freetime unterstützen. Außerdem musste das Wetter mitspielen. Das eine, nämlich viele Helfer organisieren, hatten wir selbst in der Hand. Durch die Unterstützung der Azubis der Firma Scheuerle Fahrzeugfabrik, der Feuerwehr Pfedelbach sowie des DLRG Pfedelbach und natürlich vielen weiteren Helfern von jung bis alt waren rund 130 Personen gekommen. Das hatte also schon mal geklappt. Der zweite Aspekt, nämlich das Wetter, konnten wir nicht beeinflussen. Da der Freitag ein regnerischer Tag war, wurde bereits am Donnerstag kurzerhand ein großes Zelt des DLRG Pfedelbach auf dem Parkplatz hinter dem Marstallgebäude aufgebaut und das Lager des DLRG freigeräumt. So gab es – zusammen mit den Räumlichkeiten des Jugendzentrums – genügend überdachte Fläche.

Bereits um 15 Uhr öffnete das Jugendzentrum Freetime an diesem Tag seine Tore. Zwar begann der Spaßwettkampf erst um 17 Uhr, doch zuvor konnte noch das neue FIFA20 Fußballspiel getestet werden, welches ebenfalls am Freitag rauskam.  Um 16:45 Uhr startete der Countdown zum Wettkampf. Alle Anwesenden versammelten sich unter dem Zelt oder daneben und lauschten den Anweisungen von Jugendreferent und Jugendhausleiter Martin Jakob. Er erklärte noch einmal die Spielregeln und schwörte die Mitstreiter darauf ein, alles zu geben und dennoch taktisch vorzugehen. Immerhin galt es, in nur zwei Stunden 75 Aufgaben zu lösen. Dieselben Aufgaben bekamen auch die anderen Jugendhäuser aus Waldenburg, Kupferzell, Künzelsau, Öhringen und Niedernhall. Jedes Jugendhaus spielte bei sich vor Ort.

Punkt 17 Uhr wurden die vier Plakate mit den Aufgaben entrollt. Es gab sieben Kategorien: Kreativaufgaben, Gegenstände, Einzelpersonen, Gruppen, Fortbewegungsmittel, Tiere und zuletzt noch Pflanzen. In jeder Kategorie gab es verschiedene Aufgaben zu erledigen, welche je nach Schwierigkeitsgrad wiederum ein bis fünf Punkte einbrachten. Das Jugendhaus, welches innerhalb der zwei Stunden die meisten Aufgaben erledigte und dies dann alles auf einem Abschlussfoto ablichtete, wurde anschließend zum Sieger gekürt.

Noch nie seit dem Start dieser Aktion im Jahr 2011 konnte ein Jugendhaus alle Aufgaben und somit alle Punkte erreichen. Bei der letzten Ausgabe im Jahr 2017 (die Aktion findet nur alle zwei Jahre statt) waren wir Pfedelbacher ganz knapp dran. Damals konnten wir nur eine Aufgabe nicht erledigen. Damals scheiterten wir daran, eine Cheerleaderin mit Pompons aufzutreiben. In diesem Jahr, also letzten Freitag, waren die Aufgaben dann noch schwerer als in den Jahren zuvor. Es folgen beispielhaft ein paar wenige der insgesamt 75 Aufgaben die zu erledigen waren: Besorgt eine echte Rolex, eine Trike, einen blühenden Kaktus, einen Physiotherapeuten und eine Verkäuferin mit Abschlusszertifikat, eine Gartenfräse, eine Playstation 1 mit Controler, 10 Deutsche Mark, einen Sari (indisches Gewand), ein Ochsengeschirr oder auch drei Sternsinger mit Kostümen. Bei den Kreativaufgaben mussten u.a. zwei Blech Donauwelle gebacken, ein Bausatz zusammengebaut, drei Personen nach Vorlage geschminkt oder auch zwei Topflappen von einer Person über 65 Jahre und einer Person unter 18 Jahre gehäkelt werden. Bei den Tieren waren sowohl leichte Aufgaben wie eine Katze oder einen Regenwurm besorgen dabei, aber auch exotischere Tiere wie ein Alpaka oder einen Papagei.

Als die Aufgaben einmal komplett vorgelesen waren, ging das Gewusel los. Wie in einem Ameisenhaufen begannen alle Anwesenden sich um verschiedenste Dinge zu kümmern. Manche rannten oder fuhren nachhause um etwas zu holen das gebraucht wurde, andere zückten ihr Handy und telefonierten mit Freunden und Bekannten. Einer davon war Bürgermeister Kunkel, der die gesamte Zeit über dabei war und seine Kontakte ebenfalls nutze und einbrachte.

Bereits nach gut einer Stunde waren 72 der 75 Aufgaben bereits erledigt oder zumindest die Zusage lag vor, dass die Gegenstände, Fahrzeuge, Personen oder Tiere um kurz vor 19 Uhr zum Foto eintreffen werden. Es fehlten lediglich noch ein Trike, ein Liegefahrrad und ein Papagei. Das Liegefahrrad konnte schließlich organisiert werden. Somit waren nur noch das Trike und der Papagei ein Problem. Zum erstaunen vieler stellten die Alpakas kein großes Problem dar. Gleich drei Stück wurden von der Feuerwehr in Ohnholz abgeholt. Als die Zusage für einen Papagei kam, war klar: Jetzt noch ein Trike irgendwo herbekommen und wir könnten zum ersten Mal in der Geschichte des Tags des Jugendraums alle Aufgaben schaffen. Jedoch stellte sich das Trike als Problem dar. Nicht einmal der Trikeverleih in Bretzfeld hatte welche da. Gegen 18:30 Uhr dann die erlösende Nachricht: Ein Trike kommt! Doch woher so plötzlich fragten sich alle? Einige Jugendliche waren so einfallsreich und schauten bei Ebay Kleinanzeigen nach, ob in der Umgebung nicht eines zum Verkauf angeboten wurde. Und tatsächlich. Nicht weit weg wollte ein Mann sein Trike verkaufen. Die Jungs riefe dort an, erklärten dem Besitzer, dass sie das Trike zwar nicht kaufen wollen, es aber trotzdem brauchen, und zwar innerhalb der nächsten halben Stunde. Sie hatten Glück. Der Mann fand die Aktion klasse und sagte zu mit seinem Trike vorbei zu kommen. Jedoch würde es knapp werden mit 19 Uhr, meinte er.

Als sich um 18:45 Uhr alle zum großen Abschlussfoto einfanden, fehlten nur noch der Papagei und das Trike. Wie wir dann erfahren mussten, konnte der Papagei doch nicht kommen. Doch was war mit dem Trike? Alle standen für das Foto bereit, als um 18:55 Uhr ein knatternder Motor zu hören war und ein blaues Trike um die Ecke bog. Der Jubel war riesengroß. Der Fahrer gesellte sich zu den Sternsingern, dem Zahnarzt mit Rolex, dem Schäfer mit seinem Schäferhund und all den anderen Personen. Punkt 19 Uhr wurde das Abschlussfoto gemacht und der Punktestand ermittelt. Es fehlte in der Tat nur der Papagei, welcher 4 Punkte gebracht hätte. Nichts desto trotz konnten wir an die Jury im Landratsamt durchgeben, dass Pfedelbach 206 von möglichen 210 Punkten erreicht hat. Die Frage, ob dies jedoch auch zum dritten Sieg in Folge reichen würde, blieb bestehen. Erst als gegen 19:15 Uhr via Facebook das Endergebnis bekannt gegeben wurde und Pfedelbach auf Platz eins erschien, war der Jubel und die Erleichterung, es erneut geschafft zu haben, groß. Als Dank gab es für alle Helfer noch ein Freigetränk. Bei der Pokalübergabe gegen 19:40 Uhr war das Jugendzentrum im Marstallgebäude noch immer gut gefüllt und alle jubelten über den Pokal.

Es war wieder eine geniale Teamleistung aller Beteiligten. Einmal mehr zeigte auch diese Aktion, dass der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit der einzelnen Vereine, Gruppen, Institutionen und der Pfedelbacher Bürger seines Gleichen sucht. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle die sich in irgendeiner Form am Tag des Jugendraums beteiligt haben. Ihr alle seid spitze! Doch das wichtigste war am Ende nicht (nur) der Sieg, sondern der Spaß an der der Sache, der trotz des nicht optimalen Wetters von Anfang bis Ende da war.

INFO: Das Offizielle Endergebnis sieht wie folgt aus: 1. Platz – Pfedelbach (206 Punkte), 2. Platz – Waldenburg (182 Punkte), 3. Platz- Kupferzell (179 Punkte), 4. Platz -Niedernhall (129 Punkte), 5. Platz – Öhringen (112 Punkte), 6. Platz Künzelsau (92 Punkte)

Der Tag des Jugendraums ist eine Veranstaltung des Arbeitskreises Jugendarbeit im Hohenlohekreis unter der Leitung des Kreisjugendreferates sowie der Kreisjugendreferentin Yasemin Serttürk. Der Tag des Jugendraums wurde dieses Jahr in Pfedelbach von einem professionellen Filmteam begleitet. In den nächsten Wochen entsteht von der Aktion ein Kurzfilm, welcher dann online zu sehen sein wird. Sobald er fertig ist, wird hier im Gemeindeblatt die Internetadresse veröffentlicht, wo der Film dann angesehen werden kann.

Seit vielen Jahren schon veranstalten verschiedene Vereine und Organisationen aus Pfedelbach einen gemeinsamen Tag beim Kinderferienprogramm. Unter dem Motto „Spaß und Action rund ums Pfedelbacher Schloss“ bieten die Veranstalter dabei ein buntes Programm. Rund 70 Kinder nahmen dieses Jahr daran teil.

Der letzte Tag des August 2019 war ein heißer Tag. Bei strahlendem Sonnenschein trafen die vielen Kinder samt Eltern am Pfedelbacher Schloss ein. Dort begrüßte der Pfedelbacher Jugendreferent Martin Jakob alle herzlich und gab ihnen einen kurzen Überblick über den Nachmittag. Nach einem kurzen Aufwärmspiel verteilten sich die Kinder dann kreuz und quer im Schlossgraben. Dort hatten die Mitwirkenden viele verschiedene Stationen im Form einer großen Spielstraße aufgebaut. Die Kinder konnten diese Stationen frei anlaufen und nutzen. Alle Stationen wurden von den jeweiligen Mitarbeitern betreut. Beim Musikverein war u.a. Geschicklichkeit und Sportlichkeit beim Gummitwist gefragt. Die Feuerwehr hatte neben anderen Stationen auch ihr Spritzenhaus dabei. Hier konnten die Kinder mit einem Feuerwehrschlauch spritzen. Das THW hatte erstmals auch eine Hüpfburg dabei. Aufgrund der Hitze konnten die Kinder darin leider nicht sehr lange hüpfen. Das war aber nicht schlimm, denn beim DLRG gab es Wasserspiele. Mit Spritzpistolen wurde ein ursprünglich geplanter Hindernisparcours zur Wasserschlacht-Station umfunktioniert. Wer danach noch immer eine Abkühlung brauchte konnte sich die beim Jugendreferat holen. Bei der Station „Äpfel fischen“, mussten Apfelschnitze nur mit dem Mund aus einer Schüssel Wasser geholt werden. Manch einer steckte dann einfach den ganzen Kopf in die Schüssel. Bei der Rollenbahn, welche in den Schlossgraben hinunterführte, konnte man sich die Haare vom Fahrtwind dann wieder trocken blasen lassen. Die andere Möglichkeit wieder trocken zu werden war die, in der Ortsmitte auf das Feuerwehr- oder THW-Fahrzeug zu warten und dabei in der Sonne zu stehen. Alle 15 Minuten kam eines der beiden Einsatzfahrzeuge vorbei und nahm 8 Kinder mit auf eine Spritztour rund um Pfedelbach. Natürlich mit Blaulicht und (kurzzeitig) Sirene.

Die rund 70 Kinder sowie viele der dagebliebenen Eltern und Großeltern hatten sichtlich Spaß an der Veranstaltung. Das kostenlose Ferienangebot zeigte einmal mehr, wie toll die Zusammenarbeit und die Vernetzung der Vereine und Organisationen in Pfedelbach funktioniert. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die rund 30 ehrenamtlichen Helfer, die dieses tolle Ferienprogramm wieder vorbildlich gestemmt haben.   

Zwei Wochen Osterferien liegen hinter den Pfedelbacher Schülerinnen und Schülern. Ferien sind immer die Zeit, in denen man als Schüler ausschlafen und faullenzen kann. Es ist aber auch die Zeit, in der im Pfedelbacher Jugendzentrum Sonderaktionen angeboten werden. Neben den üblichen Öffnungszeiten gab es drei Zusatzveranstaltungen für die Pfedelbacher Jugend.

Los ging es gleich am ersten Ferientag. Hier stand Bogenschießen auf dem Programm. In einer Scheune in Pfedelbach hatte Jugendreferent Martin Jakob vier Bogenschießbahnen aufgebaut. Zu Fuß ging es vom Jugendzentrum dort hin. Zu Beginn bekamen alle neun Teilnehmer eine Einweisung in die richtige Handhabung von Pfeil und Bogen sowie eine Sicherheitsbelehrung. Dann ging es auch schon los. Auf vier Schießbahnen wurde aus einer Distanz von 8 Metern auf die Zielscheiben geschossen. Schon nach Kurzer Zeit wurde das Trefferbild bei allen deutlich besser. Dann folgte ein Pokalschießen. Hier schossen alle Teilnehmer nacheinander sechs Pfeile auf die Zielscheiben. Nach jedem Schützen wurde die Ringzahl gewertet. Am Ende belegte Silas Solymari den ersten Platz. Zweiter wurde Loris Lazina gefolgt von Marvin Weber. Zum Abschluss der dreistündigen Aktion wurde dann noch auf Luftballons geschossen.

Am nächsten Tag stand dann eine Kanuausfahrt auf dem Kocher an. Diese wurde in Kooperation mit den Jugendhäusern aus Künzelsau, Kupferzell und Neuenstein durchgeführt. Bei perfektem Paddelwetter ging es von Braunsbach bis nach Kocherstetten. Einige der Teilnehmer saßen an diesem Tag zum ersten Mal in einem Kanu. Dass ein solches Kanu auf einem Fluss mit Strömung gar nicht so leicht zu steuern ist, stellten die Jugendlichen schnell fest. Doch wie so vieles im Leben war auch das steuern des Kanus nur eine Übungssache. Spätestens nach der Mittagspause in Steinkirchen hatte alle den Dreh raus. Naja, fast alle. Ein Boot schaffte es dann kurz vor Schluss noch zu kentern. Da alle Paddler eine Schwimmweste tragen mussten war das umkippen an sich kein großes Problem. Die Wassertemperatur des Kochers kurz vor Ostern waren jedoch eher unangenehm. Doch in weißer Voraussicht mussten alle Teilnehmer einen kompletten Satz Wechselklamotten mitführen, so dass auch das letztlich kein Problem war und niemand krank wurde. Zum Abschluss der rund acht Kilometer langen Tour wurde in Kocherstetten am Wehr noch gegrillt, bevor dann die Kanus wieder verladen und der Heimweg angetreten wurde.

Am Mittwoch stand dann die dritte Sonderaktion in Folge auf dem Programm. Geocaching war angesagt. Wie alle Ferienangebote war auch diese im Vorfeld sehr schnell ausgebucht. Die ersten zehn Teilnehmer die ihre Anmeldung rechtzeitig im Jugendzentrum abgegeben hatten konnten an diesem Tag mitkommen. Beim Geocachen geht es darum, mit Hilfe von GPS Geräten „Schätze“ (meist kleine Dosen mit einem Logbuch) zu finden, die andere irgendwo versteckt haben. Die GPS Koordinaten werden dann im Internet veröffentlicht so dass jeder diese Dosen suchen und sich im Logbuch eintragen kann. Unsere Tour begann am Marstallgebäude in der Pfedelbacher Ortsmitte. Dort ist das Jugendzentrum Freetime seit 2012 beheimatet. Nach Eingabe der ersten Koordinaten war klar: Es geht Richtung Wohngebiet Merzenbächle. Dort fanden wir den ersten Geocach auch recht schnell. Weiter führte uns die Tour dann unterhalb des Heubergs bis zur Gärtnerei Huber und zum Schluss noch bis an den Ortsrand von Windischenbach. Insgesamt konnten die Jugendlichen neun „Schätze“ finden. An manchen Koordinaten mussten sie aber recht lange suchen. Eine der neun Dosen war so klein und so unauffällig versteckt, dass die zehn Jungs und Mädels sie erst nach rund 20 Minuten suchen und einem kleinen Tipp von Jugendreferent Martin Jakob finden konnten. Der zehnte und letzte Schatz war dann das Finale. Hier hatte Martin Jakob im Schlossgraben einen Schlüssel für eine Garage versteckt und den Teilnehmern die Koordinaten des Schlüsselverstecks gegeben. In der Garage fanden die jungen Geocacher dann einen großen alten Reisekoffer gefüllt mit Süßigkeiten und Knabberzeug sowie einigen Ostereiern, welche sie gerecht untereinander aufteilten. Innerhalb von drei Stunden legte die Truppe an diesem Nachmittag etwa 9 Kilometer zu Fuß zurück, zum Teil auch quer Feld ein. Durch das ständige suchen von neuen Dosen war es jedoch ein sehr kurzweiliger aber auch sehr interessanter und spannender Nachmittag.

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Was haben Jugendliche im Alter zwischen 12 – 14 Jahren bei einer Veranstaltung für Senioren zu suchen? Die Antwort ist ganz einfach: Sie sind zum Helfen und unterstützen gekommen!

So geschehen am 10. April 2019 bei der Veranstaltung „Generation 60+ Mobil und sicher im Alter“ die in der Pfedelbacher Nobelgusch stattfand. Neben vielen Infoständen zum Thema Alter und Pflege gab es im Außenbereich der Nobelgusch einen Rollator-Parcours. Dieser wurde vom Polizeipräsidium Heilbronn aufgebaut und bot den anwesenden Senioren die Möglichkeit, den sicheren Umgang mit einem Rollator zu üben. Damit die älteren Menschen nicht alleine mit ihrem Rollator durch den Parcours laufen mussten, gab es „Wegbegleiter“. Dies waren Helfer der Gruppe „Senioren für Senioren Pfedelbach“ sowie fünf Jugendliche des Pfedelbacher Jugendzentrums Freetime in Begleitung von Jugendreferent Martin Jakob.

Noch vor Beginn der Veranstaltung bekamen alle „Wegbegleiter“ eine Einweisung von Herr Kempf von der Polizei. Anschließend durchliefen die Jugendlichen den Rollator-Parcours auch selbst einmal mit einem Rollator. Dies fiel ihnen verständlicherweise nicht sonderlich schwer, dennoch war es gut zu wissen wie sich das laufen mit einer solchen Gehhilfe anfühlt.  Als der Rollator-Parcours dann für die Senioren geöffnet wurde, hatten die „Wegbegleiter“ alle Hände voll zu tun. Der Parcours fand großen Anklang bei den Besuchern und wurde rege genutzt. Immer in Begleitung eines Helfers vom Seniorenkreis oder einem der fünf Jugendlichen durchliefen die Senioren den Hindernisparcours. Nach zwei Stunden hatten alle Senioren ihren Rollatorführerschein erhalten und der Parcours wurde geschlossen.

Für die fünf jungen Leute des Jugendzentrum Freetime war es ein besonderer Nachmittag. Vor allem die Dankbarkeit der älteren Menschen für die Hilfe und Unterstützung hinterließ bei ihnen ein gutes Gefühl. Sie alle fanden den Nachmittag mit den Senioren „ziemlich cool“ und haben es nicht bereut, sich ehrenamtlich engagiert zu haben.