Archiv für die Kategorie ‘Erlebnisse’

Vom 15. – 16. März 2008 fand im Freetime ein Podcast-Workshop statt. Unter Anleitung von Albrecht Ackermann, einem ausgebildeten und erfahrener Jurnalisten, wurden zwei Radiobeiträge erstellt. Die Mädels widmeten sich dem Thema „Jugend und Alkohol“ während die Jungs sich auf die Thematik der „Ego-Shooter-Computerspiele“ spezialisierten.

Beim InterviewPodcast schneidenNicht erschrecken

Es wurden Passanten auf der Strasse interviewt sowie Gäste eingeladen und befragt. Aus den ganzen Tonaufnahmen wurde dann in mühseliger Kleinarbeit am PC ein kurzer Podcast zusammengeschnitten. Die beiden Beiträge sind noch im „Feinschliff“, werden aber demnächst fertig sein und dann hier, sowie auf der Homepage des Freetime, zu hören sein. Info über die Veröffentlichung folgt hier.

Am 25.3.2008 erschien in der Hohenloher Zeitung auch ein Presseartikel über diesen Workshop. Dieser kann hier nachgelesen werden.

… ist nun zu Ende. Von Samstag Abend 17.00 Uhr bis Sonntag früh um 01.00 Uhr zockte ich mit 6 Jungs aus meinem Jugendtreff das Spiel „Counter-Strike“. Für mich war es nicht die erste LAN-Party, doch die erste „Counter-LAN“. Ich habe im Vorfeld schon etwas geübt und das war auch gut so. Trotz üben gehörte ich nicht gerade zu den Besten, doch ich konnte halbwegs mithalten.

Ich beim “Countern”Danile der ZokkerLukas zokkt ohne Schuhe

Im Vorfeld habe ich mich lange mit dem Thema „Counter-Strike“ und „Ego-Shooter“ beschäftigt (siehe Post „Ego-Shooter schüren Gewalt„) und kann nun, nachdem ich meine Jungfräulichkeit bezüglich Counter-Strike verloren habe, aus eigenen Erfahrungen berichten. Zuerst mal vorneweg: Es hat mir und den Jugendlichen echt Spass gemacht! Wir hatten eine sehr gute Zeit zusammen, denn wir haben nicht nur durchgehend gespielt sondern auch viel miteinander geredet und gemeinsam Döner gegessen.

Während der LAN musste ich feststellen, dass einen großen Unterschied darin besteht, ob man dieses Spiel alleine zu Hause spielt oder mit anderen zusammen. Teamfähigkeiten und Taktisches Geschick machen aus meiner Sicht etwa 80% bei diesem Spiel aus. Ständig sprach ich mich mit den Jungs ab wer wo hin läuft. Wir waren eben ein Team.

Gewalttätig wurde während und nach der Zockernacht keiner. Bei keinem, auch nicht bei mir selbst, konnte ich eine erhöhte Gewaltbereitschaft feststellen. Es war einfach mal was anderes!

Am nächsten Morgen waren sogar (fast) alle pünktlich um 10.30 Uhr wieder da, und das am Sonntagmorgen.

Ich kann auch im Nachhinein meine Entscheidung, eine LAN-Party im Jugendtreff zu veranstalten, vertreten. Die Jungs waren alle zwischen 16 und 21 Jahre alt. Jüngere habe ich nicht zugelassen. Wenn Jungs (oder Mädchen) in diesem Alter hin und wieder solche Ego-Shooter spielen, macht sie das mit Sicherheit nicht zu Amokläufern oder Gewalttäter. Kritisch wird es aber sicher dann, wenn ein Mensch in diese Spielwelt abtaucht und sich täglich mehrere Stunden damit besschäftigt.

Fazit: Es wird sicher noch die eine oder andere LAN-Party im Freetime geben, zusätzlich zu allem anderen was ich sonst noch anbiete.   

LAN-Party läuft gerade!

Veröffentlicht: 15. März 2008 in Erlebnisse, Informatives

Gerade läuft die LAN-Party im Freetime. Ich lieg gut im Rennen. Hat sich ausgezahlt dass ich zu Hause schon mal etwas geübt habe. Wir machen noch 4 Stunden bis um 01.00 Uhr.

Ich habe ein Fahrrad gefunden

Veröffentlicht: 11. März 2008 in Allgemeines, Erlebnisse, Gedanken

Als ich heute mit meinen beiden Kindern spazieren war, entdeckte ich in einem Gebüsch an der Pfedelbacher Turnhalle ein Fahrrad. Ich trat näher und sah sofort dass es total kaputt war. Das Vorderrad und der Sattel fehlten. Die Bremse und das Schaltwerk waren verbogen, ebenso der Hinterreifen und die Speichen. Außerdem war es total verdreckt, verbogen und sämtliche Bautenzüge waren herausgerissen. Irgendwie kam mir das Fahrrad bekannt vor. Als ich es aus dem Busch gezogen hatte und es mir näher betrachtete, erkannte ich dass es mein eigenes war. Mir war bis dahin nicht aufgefallen dass es fehlt. Ich habe mein Fahrrad immer bei mir zu Hause im Hof abgestellt. Irgend jemand muss es von dort gestohlen und dann so zugerichtet haben. Ich habe es dann mitgenommen und ersteinmal bei mir im Keller untergestellt.

 Rest meines Fahrrads                          Rest meines Fahrrads

Mein Gefühle zu diesem Vorfall schwanken zwischen Entäuschung, Wut, Traurigkeit und Fassungslosigkeit. Wer tut so etwas und warum tut er oder sie soetwas? Was veranlasst einen Menschen dazu, einem anderen etwas zu stehlen und es dann mutwillig zu zerstören?

Ich musste nun leider schmerzlich feststellen dass wir hier in Pfedelbach nicht auf dem Land leben. Sicher werden auf dem „Land“ auch Dinge gestohlen, doch ich habe heute Abend im Jugendtreff erfahren dass in Pfedelbach wohl regelmäßig Fahrräder, vor allem an den Schulen, gestohlen werden. Ich werde also ersteinmal darauf hoffen dass die Polizei oder ich selbst den oder die Täter finden. Zum anderen werde ich in Zukunft mehr darauf achten, wo und wie ich meine Besitztümer abstelle. Wenigstens ist an meinem Fahrrad, oder was eben noch davon übrig ist, noch die Kupplung für unseren Fahrrad-Kinder-Anhänger dran. Ein schwacher Trost, doch immerhin etwas.

Mal sehen ob sich der oder die Diebe noch feststellen lassen. Ich weiß aber ehrlich gesagt noch gar nicht was ich ihm oder ihnen sagen würde wenn ich ihn oder sie treffen würde.