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Bereits im Juli fand das Landesfinale der „Straßenfußball für Toleranz Weltmeisterschaft“, das vom Landessportverband Baden-Württemberg veranstaltet wurde, statt. Dabei siegte in der Altersklasse 13 bis 16 Jahren das Team des TSV Pfedelbach. Zur Ehrung wurden sie nun in das Pedelbacher Rathaus eingeladen.

Die Besonderheit dieses Wettbewerbs bestand darin, dass immer ein Mädchen mitspielen musste und die Tore erst dann zählten, wenn auch ein Mädchen getroffen hatte. Auch gab es Fairplay-Punkte für das Einhalten der vor dem Spiel bestimmten Regeln.

Nachdem die Pfedelbacher Mannschaft die Vorausscheidung in Öhringen gewonnen hatte, ging es mit dem Zug zur Endrunde nach Stuttgart. Dort wurde im Schlosspark in drei Courts gespielt. Ingesamt hatten sich in dieser Altersklasse 14 Teams aus ganz Baden-Württemberg qualifiziert. Bei der Auslosung wurde den Pfedelbachern Deutschland als Teamname zugelost.

Gespielt wurde in drei Gruppen und nur der Gruppensieger kam in die Endrunde. Schon in der Gruppenphase zeigte Deuschland eine gute Leistung, konnte alle vier Spiele souverän gewinnen und sich so für die Endrunde qualifizieren. Auch dort konnte „Deutschland“ niemand aufhalten und somit gelang ganz ungefährdet der Sieg beim Landesfinale von Baden-Württemberg.

Die Ergebnisse:

Deutschland – Niederlande  6:0

Deutschland – Kamerun      7:0

Deutschland – Serbien        6:3

Deutschland – Argentinien   9:0

Deutschland – Italien           4:0

Deutschland – Brasilien       6:3

 

H.v.l.: stellvertr. Bürgermeister Herbert Martin, Marco Rehklau, Sergen Uzuner, Andreas Cebulla, Moritz Eberhardt

V.v.l: Janina Härpfer, Michael Rehklau (Betreuer), Denise Wenczel

es fehlt: Dustin Ruju (Betreuer)

Heute war ich auf einem Seminar zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit“. Dabei ging es vor allem darum, wie wir in der offenen Kinder- und Jugendarbeit Sponsoren, Gönner und Unterstützer für unsere Arbeit gewinnen können, die unsere Arbeit in den Jugenhäusern auch finanziell unterstützen.

Das Thema hat mich sehr angetickt, auch wenn ich noch nicht so recht weiß welche Inputs ich konkret umsetzen werde. Generell denke ich zu diesem Thema jedoch, dass es gut und richtig ist, sich Partner und Geldgeber aus der lokalen Wirtschaft zu suchen, denn letztlich provitiert die Wirtschaft und die Gesellschaft im allgemeinen von meiner Arbeit als Jugendreferent. Jugendliche kommen zu mir ins Jugendhaus und lernen dort sehr viel über demokratisches Handeln, Sozialkompetenzen und eigenverantwortliches Handeln. Sie werden im Jugendhaus ernst genommen und somit zu eigenständigen und sozialkompetenten Jugendlichen „erzogen“. Das ist zumindest mein Anspruch, auch wenn ich hierzu nur einen Teil beitragen kann. All diese Kompetenzen sind letztendlich jedoch wichtig für den Alltag und im speziellen für das Berufsleben.

Die Gemeinde Pfedelbach hat dies erkannt und mich vor knapp fünf Jahren als Jugendreferenten angestellt (60% Stelle). Hierzu ist sie nicht verpflichtet! Ein Jugendreferat ist eine freiwillige Leistung die sich jedoch langfristig auszahlt. Es zahlt sich zum einen für die Gemeinde aus (sinkende Jugendhilfekosten) aber auch für die Wirtschaft (sozialkompetente und mündige Berufsanfänger). Deshalb kann es nicht nur Aufgabe der Kommune sein, hier Geld zu investieren, sondern auch der (regionalen) Wirtschaft.

2009 fand zum ersten Mal ein Geocaching Wochenede im Jugendhaus Pfedelbach statt. In gut einer Stunde starte ich mein zweites Geocaching Wochenende mit 7 Jungs aus meinem Jugendhaus. Gemeinsam werden wir von heute (Freitagabend) bis Sonntagnachmittag auf „Schatzsuche“ gehen. Ich freu mich drauf, hab nämlich sehr geniale Caches ausgesucht. Wir erkunden alte Bunker der 1935 -1938 erstellten Neckar-Enz-Stellung sowie einige verlassene Häuser rund um Stuttgart/Ludwigsburg. Das wird Abenteuer und Nervenkitzel  pur!

Grenzerfahrungen und jede Menge Spaß hatten wir in den Pfingstferien auf unserer Abenteuerfreizeit in Frankreich. Insgesamt 15 Personen aus drei Ortschaften starteten zu einem 4-tägigen Tripp ins Elsaß. Es war die erste gemeinsame Freizeit der Jugendreferate Pfedelbach, Neuenstein und Kupferzell, die alle unter der Trägerschaft des Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg aggieren.

Es war eine reine Jungenfreizeit, was für die Gespräche (vor allem abends am Lagerfeuer) sehr gut war. Übernachtet wurde zwei mal auf einem sehr genialen Campingplatz und einmal auf einer Burgruine. Auf dem Programm stand neben chillen und Spaß auch Felsklettern, eine Survivaltour, Geocaching und eine Abseilaktion von einer Ruine.

Die vier Tage waren eine super Zeit für alle. Das Wetter hat mitgemacht, die Jungs waren eine tolle Truppe, das Mitarbeiterteam hat bestens zusammengearbeitet und der Spaßfaktor war insgesamt sehr hoch. Das Einzige was zu kurz kam war der Schlaf (1. Nacht nur 3 Stunden).

Es findet nun noch ein Nachtreffen statt, bei dem wir gemeinsam mit den Jungs und deren Eltern die Fotos und den etwa 1-stündigen Video der Freizeit anschauen und in schönen Erinnerungen schwelgen. Der Wunsch, soetwas zu wiederholen, wird dann sicher noch größer sein als er es bisher schon war. Mal sehn, vielleicht geht da ja was.

Start zur Survivaltour