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Im Februar 2010 startete unter meiner Leitung ein Fotoprojekt. Ziel war es, jungen Menschen aus Pfedelbach die Möglichkeit zu bieten, sich durch Fotografie künstlerisch auszudrücken. Schnell fand sich eine Gruppe von fünf Jugendlichen zusammen, die allesamt gerne fotografierten. Nach einigen Treffen war klar, in dieser Truppe steckt sehr viel Potential. Dies sollte nicht im verborgenen bleiben, so dass die Idee entstand, eine eigene Fotoausstellung zu schaffen. Mit der Gemeinde Pfedelbach und dem Rathaus als Ausstellungsort war bald eine geeigneter Ort und Partner gefunden.
Nach mehr als 20 Monaten Projektzeit ist es nun endlich soweit. Seit 10. November ist im Rathaus Pfedelbach die Fotoausstellung unter dem Namen „Aus Sicht der Jugend“ zu sehen. Bis Februar 2012 werden dort 27 Fotos auf Leinwand zu sehen sein. Alle ausgestellten Fotografie sowie ein Fotokalender auch käuflich erworben werden. Der Erlös aus den Verkäufen kommt direkt der Jugendarbeit in Pfedelbach zugute und wird für neue Projekte verwendet.

Folgende Bilder sind in der Ausstellung zu sehen:

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Es ist mal wieder soweit. Das Pfedelbacher Schlossfest – das nur alle drei Jahre stattfindet – bietet von Freitag, 22. – Sonntag, 24. Juli 2011 wieder ein buntes Unterhaltungsprogramm für seine Gäste.

Zum dritten Mal ist auch der Bereich „Schlossfest für junge Leute“ mit dabei. Wie schon im Jahr 2005 und 2008 wir auch in diesem Jahr am Freitag und Samstag ab 21:00 Uhr DJ Style so richtig für Partystimmung sorgen. Neu in diesem Jahr ist jedoch die Lokation. Zum ersten Mal wird der Jugendbereich im Innenhof des Pfedelbacher Schlosses sein. Dort wird sich auch ein Essen- und Getränkestand befinden, der in Kooperation von Gemeinde Pfedelbach, Jugendreferat Pfedelbach und dem DLRG Pfedelbach bewirtet wird. Neben Bier (auch Guinnes), Sekt und alkoholfreien Geränken gibt es dort auch eine Kleinigkeit zu Essen.

Auf den anderen Bühnen spielen wieder tolle Bands und Musikvereine. Auch Theateraufführungen und Tanzvorstellungen wird es geben. Einen genauen Überblick was, wann, wo, los ist, gibt der Übersichtsplan den ich unten angefügt habe.

Über zahlreiche Besucher, auch bei nicht ganz so tollen Wetteraussichten, freuen wir uns und heißen alle schon jetzt herzlich willkommen auf dem 10. Pfedelbacher Schlossfest.

Letzte Woche hatte ich eine sehr interessante Begegnung mit einer Person, die mein Herz sehr berührt hat. Ich war gerade beim Schießtraining im Schützenverein Pfedelbach, als ein Großvater mit seinem Enkel dort vorbei kam um sich den Verein einfach mal anzusehen. Als ich mich mit meinem Namen vorstellte, meinte er, er hätte schon von mir gelesen. Es entwickelte sich ein sehr angenehmes und inspiriendes Gespräch über die Jugendarbeit im Allgemeinen und die offene Jugendarbeit im Besonderen.

Was mich dabei so sehr begeistert hat, war – neben dem Inhalt des Gespräches – vor allem die Liebe und die Leidenschaft dieses älteren Herren für die Jugendarbeit. Ich spürte sofort, dass sein Herz für die junge Generation brannte. Und dieses Brennen, geparrt mit der liebevollen Art die dieser Mann ausstrahlte, beeindruckte mich sehr.

Ich fand und finde es einfach genial, wenn Menschen einer älteren Generation ein Herz für die ihnen nachfolgenden Generationen haben und sich für deren Belange engagieren und einsetzten. Ältere Menschen, die über die „Jugend von heute“ nur schimpfen und lästern, kenne ich genug. Doch was ich mir wünsche sind viel mehr Mensch wie diesen Herr. Nicht nur hier in Pfedelbach, Öhringen oder Hohenlohe, sondern überall auf dieser Erde. Und dank Facebook habe ich nun sogar auch gleich Kontakt zu ihm aufnehmen können. Das finde ich genial.

Lieber Herr … , sie haben mich sehr beeindruckt und Spuren bei mir hinterlassen. Es waren zwar nur etwa 30 Minuten in denen wir uns unterhalten haben, doch diese waren sehr wertvoll für mich. Vielen Dank für ihre offene, warmherzige und liebenswerte Art. Vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja noch einmal, ich würde es mir sehr wünschen.

Jugendarbeit ist eine Freiwilligkeitsleistung, heißt es. Doch ganz so freiwillig ist sie dann doch nicht wie viele glauben. Im Kinder- und Jugendhilfegesetzt (KJHG § 11 Absatz 1) heißt es:

Jungen Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Sie sollen an den Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen.

Dennoch wird in vielen Kommunen an der Jugendarbeit und anderen „freiwilligen“ Leistungen gespart. Was dabei jedoch nicht bedacht wird, ist der präventive, also vorbeugende Charakter dieser Leistungen. Doch diesen kann man schlecht schon im Voraus beziffern. Wenn man sicher wüsste, dass man beispielweise durch die Bezahlung einer 50 % Stelle eines Jugendsozialarbeiters, der etwa 40.000 € im Jahr kostet, im Endeffekt die gleiche Summe oder noch mehr sparen würde, wären sicher alle bereit dies Stelle einzurichten.

Nur als Beispiel zum drüber Nachdenken: Eine Unterbringung eines Jugendlichen in einem Heim kostet pro Jahr etwa 60.000 – 70.000 €. Wenn also durch die Arbeit, des im Beispiel genannten Jugendsozialarbeiters erreicht wird, dass nur ein Jugendlicher weniger ins Heim muss, hat sich die Stelle schon refinanziert. Und was wäre, wenn es drei oder vier wären?