In den Faschingsferien Ende Februar war das Wetter leider recht regnerisch. Da war der Feien-Fun-Sport-Tag in der Sporthalle an der Schanz eine willkommene Abwechslung. Am Dienstag, den 25. Februar 2020 war die komplette Sporthalle für das Jugendreferat Pfedelbach reserviert. So konnte einen ganzen Tag lang Sport getrieben und Neus ausprobiert werden.
Pünktlich zum Start um 10 Uhr am Vormittag wurde die Eingangstüre der Sporthalle von Jugendreferat Martin Jakob und seiner Helferin Sarah Kühnemann geöffnet. Dort warteten schon rund 50 Kinder darauf hereingelassen zu werden. Nach einer gemeinsamen Aufwärmrunde wurde die Halle dann abgetrennt. Im größeren Teil der Halle konnte Fußball gespielt werden. Alle die keine Lust auf Fußball hatten, durften das andere Hallendrittel nutzen, um dort verschiedenste Sportarten und Bewegungsangebote auszuprobieren. Während etwa 40 Jungs ein kleines Fußballturnier abhielten, nutzen die anderen 10 Kinder und Jugendliche ihren Hallenteil für Zirkusakrobatik, Jonglage, zum Trampolin springen oder um sich beim Boxkampf mit anderen zu messen. Immer wieder kamen auch einige der Fußballer in den kleineren Hallenteil herüber, wenn sie gerade kein Spiel hatten. So konnte bis zum Nachmittag jede/r seinen Vorlieben nachgehen.
Nach der dreißigminütigen Mittagspause ging es um 12:30 Uhr weiter. Einige neue Kinder und Jugendliche war in dieser Zeit dazugekommen, so dass am Nachmittag rund 60 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10 und 25 Jahren in der Sporthalle herumwuselten. Zuerst wurde noch einmal in getrennten Hallenteilen weitergemacht wie am Vormittag, bevor dann um 14 Uhr die gesamte Halle auf- und leergeräumt wurde. Die letzten beiden Stunden bis zum Ende des Sporttages um 16 Uhr wurden nämlich zum gemeinsamen Jugger spielen genutzt. Für die meisten der Anwesenden war es das erste Mal, dass sie Jugger spielten.
Jugger ist eine Trendsportart die man am ehesten mit einer Mischung aus American Football, Fechten und Ringen beschreiben kann. Dabei treten zwei Mannschaften gegeneinander an. Beide Teams sind mit gepolsterten Lanzen ausgestattet und versuchen ihren Läufer zu schützen, der mit dem Jugg (spricht sich: tschagg) versucht einen Punk zu erzielen. Das tolle an dieser Sportart ist, dass Alter und Größe keinen großen Einfluss darauf haben, ob ein Spieler gut oder schlecht spielt. Auch junge Personen haben hier durchaus Vorteile und können gut mit den Großen mithalten. Nach eineinhalb Stunden Jugger spielen mussten wir dann aber leider den Sporttag beenden, denn die Uhr zeigten 16 Uhr an. Viele hätten gerne noch weitergespielt. Das taten manche dann auch. Zwar kein Jugger in der Sporthalle, dafür aber Playstation und Gesellschaftsspiele im Jugendzentrum Freetime, welches im Anschluss noch von 17 – 20 Uhr geöffnet hatte.












