Heute war ich auf einem Seminar zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit“. Dabei ging es vor allem darum, wie wir in der offenen Kinder- und Jugendarbeit Sponsoren, Gönner und Unterstützer für unsere Arbeit gewinnen können, die unsere Arbeit in den Jugenhäusern auch finanziell unterstützen.
Das Thema hat mich sehr angetickt, auch wenn ich noch nicht so recht weiß welche Inputs ich konkret umsetzen werde. Generell denke ich zu diesem Thema jedoch, dass es gut und richtig ist, sich Partner und Geldgeber aus der lokalen Wirtschaft zu suchen, denn letztlich provitiert die Wirtschaft und die Gesellschaft im allgemeinen von meiner Arbeit als Jugendreferent. Jugendliche kommen zu mir ins Jugendhaus und lernen dort sehr viel über demokratisches Handeln, Sozialkompetenzen und eigenverantwortliches Handeln. Sie werden im Jugendhaus ernst genommen und somit zu eigenständigen und sozialkompetenten Jugendlichen „erzogen“. Das ist zumindest mein Anspruch, auch wenn ich hierzu nur einen Teil beitragen kann. All diese Kompetenzen sind letztendlich jedoch wichtig für den Alltag und im speziellen für das Berufsleben.
Die Gemeinde Pfedelbach hat dies erkannt und mich vor knapp fünf Jahren als Jugendreferenten angestellt (60% Stelle). Hierzu ist sie nicht verpflichtet! Ein Jugendreferat ist eine freiwillige Leistung die sich jedoch langfristig auszahlt. Es zahlt sich zum einen für die Gemeinde aus (sinkende Jugendhilfekosten) aber auch für die Wirtschaft (sozialkompetente und mündige Berufsanfänger). Deshalb kann es nicht nur Aufgabe der Kommune sein, hier Geld zu investieren, sondern auch der (regionalen) Wirtschaft.
