Archiv für Mai, 2010

Darum wird es in den Pfingstferein gehen. Vom 1. – 4. Juni 2010 werden die drei Jugendreferate Pfedelbach, Waldenburg und Kupferzell gemeinsam eine Abenteuerfreizeit in Frankfreich durchführen. Zugelassen sind nur Jungs. Es wird gecampt, gegrillt, geklettert, gechillt, abgeseilt und im Freien übernachtet. Die 12 Jungs die mitkommen werden, freuen sich sicherlich schon genau so sehr auf dieses Zeit wie ich mich.

Ich wünsche mir für diese vier Tage vor allem gute Gespräche, lange Nächte am Lagerfeuer, Grenzerfahrungen und viel Spaß. Ach ja, und gutes Wetter wäre auch nicht schlecht. Ich liebe es auf Freizeiten zu fahren und intensive Zeiten mit meinen Jungs vom Jugendtreff zu haben. Ich werde sicher wieder sehr viel Neues über sie und ihre Lebensumstände erfahren, und das ist sehr wertvoll für mich. Jugendarbeit ist aus meiner Sicht zu 80% Beziehungsarbeit, und ich liebe es in Beziehung mit meinen Jungs zu kommen und zu sein.

Ich hatte versprochen, von meinem Vorhaben, mit einigen Jugendlichen 1. Mai Streiche zu organisieren, zu berichten. Wie in meinem letzten Bericht erwähnt, ging es mir vor allem darum, Jugendlichen die Grenze zwischen Vandalismus und vertretbaren Streichen aufzuzeigen und mit ihnen coole Streiche durchzuführen. Das haben wir letztlich auch gemacht.

Ein Streich hat es sogar in die Hohenloher Zeitung geschafft. Unser Transparent, welches wir in mühevoller Arbeit gemeinsam gestaltet hatten, hing drei Tage lang am Rathau, bevor es vom Bauhof entfernt wurde. Das Transparent verwandelte das Pfedelbacher Rathaus in die „VFB-Fanzentrale Pfedelbach“, deren Geschäftsführer unser Bürgermeister und bekennender VFB-Fan Torstene Kunkel wurde.

Der zweite Streich lies so manchen Autofahrer zweifeln. Am Pfedelbacher Ortschild, an dem man noch am 30. April  2010 nach Pfedelbach hinein fuhr, befand man sich ab dem 1. Mai plötzlich in Schlupfhausen. Das, mit viel Geduld und Präzision gestaltet, Ortsschild sah dem orginal täuschend ähnlich und sorgte bei manchem Autofahrer auch für ein Schmunzeln.

Es war für mich und die beteiligten Jugendlichen eine sehr geniale Erfahrung. Auch die Anerkennung der Bürger und speziell die des Bürgermeisters, der das Transparent fotografierte und das Foto an den Präsidenten des VFB Stuttgart schickte, taten allen sehr gut. Das Ortsschild hängt mittlerweile in unserem Jugendraum an der Wand während das Rathaus-Transparent bei Bürgermeister Kunkel landete. Er wollte es unbedingt mit nach Hause nehmen.