Archiv für März, 2010

Wo ist eigentlich die Grenze zwischen Streich und Vandalismus? Wo hört der Spaß auf und fängt der Ernst an?

Sehr deutlich stellt sich mir diese Frage jedes Jahr am 1. Mai (genauer gesagt nach der Nacht zum 1. Mai). Mir ist in den vier Jahren, in denen ich nun in Pfedelbach lebe, aufgefallen, dass jedes Jahr in der Nacht zum 1. Mai sehr viel „Schweinerei“ verursacht wird. Da sind Kinder und Jugendliche unterwegs, die nichts besseres zu tun haben als bewaffnet mit rohen Eiern, Ketchup, Rassierschaum und Zahnpasta die örtlichen Spielplätze und öffentliche Gebäude zu beschmiere. Dabei verursachen sie zum Teil enormen Sachschaden und vor alle rufen sie viel Ärger bei Erwachsenen hervor. Sie sehen das Ganze als Spaß und Streich an. Doch wie oben schon geschrieben muss die Frage lauten: Wann ist es kein Spaß mehr? Und wer bringt es den Kindern bei, was ein echter Streich ist?

Ich habe beschlossen, in diesem Jahr selbst mal wieder nachts aktiv zu sein und Streiche durchzuführen. Ich werde aber nicht alleine losziehen, sondern mir einige dieser Kinder/Jugendlichen schnappen und ihnen beibringen, was ein richtiger Streich ist, über den andere dann auch lachen können.

Ich hab da schon so ein paar Ideen, aber die werden frühestens am 2. Mai verraten :-). Ich werde darüber berichten.

Am kommenden Sonntag, den 7. März 2010 ist von 8 – 18 Uhr Bürgermeisterwahl in Pfedelbach. Wie in vielen anderen Gemeinden gibt es auch in Pfedelbach nur einen Kandidaten, und das ist der bisherige Amtsinhaber Kunkel. Bei nur einer zur Wahl stehenden Person fragt man sich schon, ob es sich überhaupt lohnt am Sonntag wählen zu gehen.

Es lohnt sich!

Mit der Stimmabgabe hat man am Sonntag den 7. März 2010 in Pfedelbach zwar nicht die Wahl zwischen zwei oder noch mehr Kandidaten, doch man hat die Möglichkeit, von einem Grundrecht der Demokratie gebrauch zu machen. Und nicht nur das. Wer mit der Arbeit des Bürgermeisters in den letzten Jahren zufrieden war, hat am Sonntag die Möglichkeit ihm dies durch seine Stimmabgabe auszudrücken. Haben Sie daran schon einmal gedacht? Ich will damit keine Werbung für Bürgermeister Kunkel machen, sondern lediglich darauf hinweisen, dass eine Stimmabgabe auch ein Signal ist. Und mal ganz ehrlich: Wer von uns freut sich nicht über eine Bestätigung seiner Arbeit. Und das Motto: Ned gschumpfä isch globt gnug! (Nicht zu schimpfen ist genug Lob) hört sich nett an, ist aber eine sehr passive und negative Haltung!