Archiv für Oktober, 2009

Ein weiteres Großprojekt das in Pfedelbach, ganauer gesagt im Ortsteil Untersteinbach, realisiert wird, ist die neue Sporthalle Untersteinbach. Die Bauarbeiten laufen bereits. Und so soll sie einmal aussehen wenn sie fertig ist:

Vor kurzem habe ich hier über das Treffen zum „Gemeindeentwicklungsplan Pfedelbach 2025“ berichtet. Dort wurde der hohe Standard, den Pfedelbach bereits heut im Bereich Lebensqualität besitz, sehr gelobt.

Ein Punkt der „bemängelt“ wurde war, dass Pfedelbach ein Gebiet mit sehr viel Wasser sei, dies jedoch kaum zur Geltung komme. Doch auch hier hat die Gemeindeverwaltung bereits reagiert und ein Konzept zur Erweiterung des Pferdebrunnens am Pfedelbacher Schloß beschlossen. So soll dieser, vor allem im Sommer sehr rege von Kindern genutzte, Brunnen so erweitert werden, dass das Wasser nicht mehr wie bisher sofort in einem tiefen Schacht verschwindet, sondern dann in drei Becken läuft. An diesen können Kinder dann mit und am Wasser spielen. Außerdem soll der Bereich um den Brunnen mit einem Art Auditorium versehen werden. Diese großen Steinstufen sollen die neue Ortsmitte repräsentieren und zum verweilen einladen.

Und so soll das Ganze dann demnächst aussehen. Ein Teil der Gebäude steht schon im Rohbau, der Brunnen und die Parkplätze werden demnächst in Angriff genommen.

(Orginalpläne hängen im Rathaus Pfedelbach öffentlich aus)

Kurze Freude

Veröffentlicht: 10. Oktober 2009 in Allgemeines, Gedanken, Jugendarbeit
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Am 27. Juli habe wir bei einer Geocaching-Freizeit des Jugendtreff Freetime einen  sogenannten Travel Bug (TB) losgeschickt. Heute habe ich nun die endgültige Bestätigung bekommen dass er schon an seiner ersten Station geklaut wurde. Das ist sehr ärgerlich und entäuschend. Es war ein ganz besonders schöner und einzigartiger TB, denn es war ein Unikat mit Wert, wohl mit zu viel Wert. Der TB hat es gerade mal von Pfedelbach bis nach Heilbronn geschafft, dort verliert sich seine Spur dann.

So sah er aus. Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass er vielleicht doch noch auftaucht, doch die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering. Dies zeigt mir einfach, dass Geocaching mittlerweile schon Mainstream ist und auch Idioten dieses schöne Hobby betreiben bzw. missbrauchen. Mals sehen, vielleicht schicken wir nochmal einen mit der selben Aufgabe los.

Gestern Abend nahm ich an der öffentlichen Sitzung (Workshop) im Rathaus Pfedelbach zum Gemeindeentwicklungsplan Pfedelbach 2025 teil. Es war ein sehr interessanter und kurzweiliger Abend, trotz 4,5 Stunden länge.

Frau Häsler und Frau Siegele von der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH wurden von der Gemeinde Pfedelbach damit beauftragt, einen Gemeindeentwicklungsplan für Pfedelbach zu erstellen. Sie berichteten zuerst von ihrer Sicht, wie sie als Außenstehende Pfedelbach wahrgenommen haben. Dieser Bericht war sehr interessant, da die beiden Frauen sehr unbefangen und ohne eine „Pfedelbacher Brille“ ganz anders hinschauen konnten.

Ihr Fazit lautete: Pfedelbach bewegt sich auf einem sehr hohen Standard, so dass es recht schwierig war überhaupt Defizite zu finden. Eher wurden Verbesserungsvorschläge bei bereits bestehenden Situationen eingebracht. So sollte Pfedelbach beispielsweise mehr auf die Seen und Bäche setzten die sie zur Verfügung haben. Schade sei, dass trotz vieler Bäche ein Zugang zum Wasser (vor allem für Kinder) kaum gegeben sei.

In einer langen Session wurden dann die Stärken und Schwächen Pfedelbach`s aus Sicht der 20 anwesenden Bürger und Bürgerinnen gesammelt und anschließend in zwei Gruppen diskutiert. Hauptkritikpunkte waren der hohe Verkehr im Ortskern, die verbessungswürdige Jugend- und Sozialarbeit sowie der Bereich Tourismus und Wegenetz. Hierzu wurden Ziele und entsprechende Maßnahmen erarbeitet, welche nun dem Gemeinderat als Ergebnisse präsentiert werden. Dieser muss dann wiederum entscheiden was von all dem in Angriff genommen werden kann und soll.

Bürgermeister Kunkel beschloss den Abend mit der Zusage, dass im Januar/Februar 2010 die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt werden und dann auch Stellung dazu genommen wird, warum manche Dinge sofort, manche erst später und ander eventuell gar nicht umgesetzt werden.

Im gesamten war es eine sehr positive und lobenswerte Veranstaltung mit recht wenigen, dafür aber sehr engagierten Bürgern aus allen Alterschichten.

Teilnehmer beim Workshop